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-Mina's Sicht-

Erst sehe ich die blöde Bitch und dann geht mir Leo sowas von auf den Keks. Ich war froh als wir bei meiner Äiti waren und Maila holen wollten. Doch so schnell kam ich da nicht weg. Sie fragte ob ich mal kurz mit in die Küche gehen könnte. Was ich auch tat. "Pilvi was ist los? Habt ihr zwei Zoff? Möchtest du hier bleiben?" Ich erzählte unter Tränen was heute Abend passiert ist. Nein, bleiben wollte ich nicht. Mit meinem Arm erzählte ich natürlich nix. Sonst hätte sie mich nicht gehen lassen. Sie tröstete mich und verstand, dass man da sauer wird. Nachdem ich mich beruhigt hatte gingen wir wieder ins Wohnzimmer und ich setzte mich auf Samu's Schoß, der mit Juho ins Gespräch vertieft war. Samu schaute mich besorgt an. Meine Äiti ergriff schon für mich das Wort. "Samu, nichts schlimmes. Ich merkte dass zwischen euch beiden was im Argen liegt und habe Pilvi darauf angesprochen. Sie erzählte mir dann was heute Abend vorgefallen ist. Du kennst sie ja, wenn sie sich aufregt laufen ihr die Tränen. Sonst war nix." Samu boxte mich liebevoll in die Rippen. Er wollte mich provozieren, dass mein Weinen flott ins Lachen übergeht. Doch zu tief saß die Enttäuschung dass mich gute Freunde von Samu noch immer nicht als seine Partnerin akzeptieren. Ich ging kurz ins Bad um mich frisch zu machen. Als ich wiederkam erkannte ich an Samu's Blick direkt die Frage was ich so lange gemacht habe. Ich schob ganz beiläufig meinen Ärmel nach oben um ihm zu zeigen hier war nix Neues. Als ich mich zu ihm setzte gab er mir einen dicken Kuss und hielt mich einfach nur fest. Nachdem wir uns verabschiedeten fuhren wir nach Hause. Maila war schon fertig für's Bett und ich schloß mich an. Samu war noch im Arbeitszimmer beschäftigt so nutzte ich die Chance Kimi zu schreiben. Ich schrieb von heute Abend und wie es mir dabei geht und was Samu bei meiner Äiti dachte.

<Mina, was erwartest du? Du hast Samu's Vertrauen missbraucht. Er denkt jetzt jedesmal er müsse Angst um dich haben. Hast du dir selber eingebrockt die Suppe.>

<Hilfst du mir?>

<Ja, ich helfe dir, baue aber keine Paska mehr. Hörst du?>

<Kyllä.>

<So, Süße. Versuch jetzt etwas zu schlafen und lass dich auf Samu ein. Vertrauen ist wichtig. Du brauchst ihn, denk dran. Ich komme morgen vorbei.>

Kurz darauf kam Samu. An seinem Blick sah ich schon wieder alles.

Sommer ohne Wiederkehr - Mina und Samu (Teil 2) - AbgeschlossenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt