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-Mina's Sicht-

Krass was da gestern abging. Ich nahm Mara in den Arm und wollte sie einfach nicht mehr loslassen. Samu nahm mich dann ein Stück zu sich, weil er merkte dass es unsere Tochter nervte. "Prinsessa, alles gut. Mara nimmt dir keiner weg. Guck mal Robin kann sie ja auch loslassen." "Du verstehst dass nicht, du .....", schnauzte ich ihn an. Im nächsten Moment kamen mir die Tränen. Ich wollte nicht so heftig reagieren. Diese verdammte Situation und diese Angst ließ mich so unkontrolliert reagieren. Mir war mein Ausraster in dem Moment peinlich. Samu war gekränkt und verzog sich ins Musikzimmer. Ich legte Maila auf die Krabbeldecke und bat Mara: "Kannst du kurz auf deine Schwester aufpassen. Ich muss Samu hinterher." Normalerweise gehe ich in dieses Zimmer nicht ohne anzuklopfen, doch jetzt war es mir egal. Ich ging rein und erschrak.

Samu saß zusammengekauert auf dem Boden. Ich nahm ihn sofort in den Arm. Samu registierte meine Anwesenheit und griff nach mir so dass ich auf seinem Schoß saß. Ich nahm seinen Kopf auf meine Brust und hielt ihn einfach nur fest. Samu weinte. Fuck! Wenn er weint hab ich mich echt paska verhalten.

"Schatz es tut mir leid. Ich wollte nicht so reagieren. Es ist mir rausgerutscht. Verzeih mir bitte. Ich liebe dich und ich brauche dich. Die anderen Eltern haben geschrieben, ihren Kindern geht es gut und sie verbieten ihren Töchtern nicht den Umgang mit Mara. Offensichtlich hat es jemand auf uns abgesehen. Ob es wegen der Berühmtheit ist oder will sich ein Fan wegen der Trennung rächen? Schatz, egal was es ist, wir halten zusammen. Ich brauche dich als Person und deine Liebe und unsere Mädels. Alles andere zählt nicht." Samu weinte noch ein paar Minuten, ehe er aus der Versenkung kam. "Süße, ja im ersten Moment hast du mich verletzt mit dem Kommentar. Doch ich habe in der Küche schon an deiner Reaktion gemerkt wie du dich über deine Äußerung ärgerst. Das gestern hat nicht mit mir zu tun, leider nur mit euch beiden. Süße, dass heißt nicht ihr seit mir egal. So meinte ich es nicht. Mikko nahm mich gestern auf die Seite. Eigentlich wollte ich es dir nicht sagen, doch ich kann dich nicht belügen."

Ich wurde nervös. Was ist hier los? Will Samu sich scheiden lassen? Bitte neìn! "Samu ich will keine Trennung. Bitte verlass mich nicht." Ich fing aus Angst an zu zittern. Das registrierte Samu auch gerade. "Hei Prinsessa. Nein! Ich liebe dich. Entspann dich. Es hat nichts mit unserer Beziehung zu tun. Ich liebe dich."

"Samu bitte sag es mir, willst du uns los werden, was ist es!" Jetzt nahm er mich fest in die Arme. "Prinsessa, nochmal mit unserer Beziehung hat es nichts zu tun. Es fällt mir schwer es zu sagen, weil ich weiß wie du reagierst. Du hast aber ein Recht es zu erfahren. Hinter der Sache mit Mara steckt Tom. Der Typ, der die Flüssigkeit ins Glas geschüttet hat, hat deinen Ex auf Bildern identifiziert. Man konnte ihn aber nicht finden. Er ist noch nicht entlassen, sondern nach einem Freigang abgehauen. Ich wußte nicht wie ich es dir sagen sollte. Irgendwie war auch gestern keine Ruhe es zu tun."

Ich schaute ihn kurz an und nochmal an. Erst jetzt registrierte ich, der Alptraum hört nie auf. Ich zitterte am ganzen Körper vor Angst und schrie so laut ich kann. "Süße, lass es raus!" Roope und Mara eilten zu uns. "Papa alles ok?" Samu antwortete nur: "Sie weiß es, wer dahinter steckt." "OK", antworten beide und gingen wieder. Sie wußten, hier konnten sie jetzt nicht helfen.

Ich wußte in dem Moment nicht wie ich reagieren sollte. Ein Teil wollte sich verletzen, ein Teil wollte jemanden schlagen und ein Teil wollte weg von hier in eine heile Welt abhauen. Irgendwie machte ich auch alles. Ich wollte weglaufen, doch Samu hielt mich fest. Dafür wollte ich ihm eine scheuern. Daraufhin, hielt er meine zweite Hand fest. Um mich selbst zu verletzen blieb mir nur noch die Möglichkeit gegen den Tisch zu treten oder aber meinen Kopf dagegen zu hauen. Was ich auch versuchte. Beim ersten Mal tat es nur ein bisschen weh und beim zweiten Mal wollte ich noch fester doch Samu zog mich weg. "Paska, was ist denn mit dir los. Auf was für einen Blödsinn kommst denn du?" Samu versuchte ruhig zu reden. Unterdessen rief er Mara rein. "Ja, Papa." "Mäuschen, ruf bitte ganz schnell Kimi an. Deine Mama braucht was zur Beruhigung, sie dreht mir sonst noch durch." "Joo, mache ich." Ich bekam von dem Rest nichts mehr mit.

Sommer ohne Wiederkehr - Mina und Samu (Teil 2) - AbgeschlossenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt