🚨 Nate Walker 🚨.

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„Danke, Dante, das war wirklich lecker", lächelt sie ihn an. Auch ich lächel schüchtern. Ich mache mich nützlich, indem ich den beiden Kaffee zubereite.

Dante beobachtete mich aufmerksam. Er weiß schon, was in mir vor geht.
Was denn sonst?
Seine Ausbildung ähnelte meiner.

Mist ey....
Ich drehe mich zu Elena um, schiebe ihr vorsichtig das kleine schwarze Kästchen zu. Plötzlich bin ich schüchtern, habe das Gefühl, ihr einen richtigen Heiratsantrag zu machen.
Scheiße.
Als sie es öffnet, werden ihre Augen glasig.
Plötzlich springt sie auf, umarmt mich wild und stürmisch.

Völlig überrumpelt umarme ich sie auch.
„Danke Nate, er ist perfekt„ Gott, sie ist perfekt, nicht der Ring. Aber ich bin überglücklich, dass sie so glücklich ist.

Zitternd streckt sie mir ihre Hand entgegen. Ich nehme den klobigen Ring ab, werfe ihn Dante zu, ließ aber Elena keine Sekunde aus den Augen.

Das ist wichtig, das spüre ich tief in meinem Herzen. Ich stecke ihr den neuen, schlichten Ring mit dem kleinen Stein an den Finger.

„So, Liebling, jetzt sind wir verheiratet„, meine Stimme ist belegt, alles andere als neutral, sie bekommt eine leichte Gänsehaut, bei Gott, fast hätte ich sie hier auf den Tisch gelegt.

Dante räuspert sich laut, die Stimmung ist dahin. Arschloch.

„Auf zum Sport, Elena Alex ist draußen, du kannst dich also frei im Haus bewegen." Ellis Gesichtsausdruck ist göttlich, aber auch ein wenig ängstlich. Verständlich, seit über einem Monat kleben wir alle an ihr und nun soll sie ganz alleine hier im Haus bleiben.

„Baby, du kannst auch mit runterkommen„, ich will ihr nur die Möglichkeit geben, die Gewissheit, dass sie nicht alleine ist.

Elenas Blick wird traurig. „Nein, Quatsch, ich schaue mich ein bisschen um, und dann, ja, schwimmen gehen wir später„, sie zögert ein wenig. Es fällt mir schwer, sie loszulassen.
Ich kann sie nicht wie einen Neandertaler auf den Rücken werfen.

Also ließ ich sie gehen.
Sie nahm ihren Kaffee und ging ins Wohnzimmer. Dante und ich ziehen uns in den Keller zurück.

Große Männer müssen in Bewegung bleiben.
Zwei Stunden später, völlig verschwitzt, fand ich Elena im Bett. Sie schläft, aber wie. Zusammengerollt wie eine Katze, ein Kissen zwischen Beinen und Armen eingeklemmt. Ihr Kopf schräg darunter. Sie versteckt sich aus Angst.

Mein Herz krampft sich zusammen.
Sie ist tapfer und auch mutig. Aber nicht mutig genug. Ich werde sie verdammt noch mal beschützen müssen. Bevor sie noch Dummheiten anstellt.

Ich habe es zu oft erlebt, dass die Opfer, die wir beschützen müssen, plötzlich vor Selbstbewusstsein strotzen und sich wie aus dem Nichts der Gefahr stellen und schon sind sie tot.
Das kann ich Elena nicht durchmachen lassen.
Schnell dusche ich, aber auch nach dem Duschen liegt sie noch so da.

Verdammt, ich habe mich schnell angezogen. Langsam setzte ich mich ans Bett und Streichel ihr sanft die Haare aus dem Gesicht. „Wach auf Elena, wir wollten doch schwimmen gehen."
Elena wacht auf und blinzelt, Gott, sie ist so süß. Zerbrechlich und doch stark. Diese Frau ist einzigartig.

„Ich wollte nicht einschlafen„, das glaube ich ihr sofort. Ich lächel sie an, „Na ja, der Flug war sehr anstrengend und du hast auch nicht viel gegessen. Komm, zieh deinen Bikini an und dann gehen wir zum Pool".

Ihr Lächeln könnte Männerherzen zum Stottern bringen. Sie ist so lebensfroh. „Das habe ich schon an, können wir vorher noch etwas essen? „
„Hm, Dante wollte in einer Stunde den Grill anmachen, meinst du, du kannst so lange warten?" Oh wenn man sie mit solchen Sachen glücklich machen kann, dann würde ich für den Rest meines Lebens grillen, ihr Lächeln ist echt, sie strotzte fast vor Energie.

Sie krabbelte aus dem Bett, noch leicht verschlafen steht sie auf, ich bleibe sitzen. Für meine Erektion ist das die beste Alternative. Elena steht vor dem großen Kleiderschrank und sucht und kramt. „Was suchst du?"

„Ein Handtuch", sie ist bezaubernd, völlig verwirrt steht sie vor einem riesigen Schrank voller Klamotten, ihren und meinen.

„Die sind im Flur, die können wir gleich mitnehmen, wenn wir nach unten gehen„, und schon sieht sie wieder erleichtert aus. Mit einer fließenden Bewegung zueht sie ihr durchsichtiges Oberteil aus, Wow, das habe ich gar nicht gemerkt.

 Mit einer fließenden Bewegung zueht sie ihr durchsichtiges Oberteil aus, Wow, das habe ich gar nicht gemerkt

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meine BodyguardsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt