🚨 Elena Withe/ Walker 🚨.

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Irgendwann muss ich eingeschlafen sein. Dante wich nicht von meiner Seite, seine großen Hände lagen immer noch auf meinem Rücken. Das gibt mir die nötige Sicherheit, um aus dem Schlaf zu kommen. Vorerst hielt ich meine Augen geschlossen, nicht bereit, aus diesem sicheren Korsett zu erwachen. Langsam begreife ich, dass Dante spricht und noch jemand im Raum ist.

„Hände weg von ihr Dante, ich schwöre dir ich bringe dich um."
„Beruhige dich Nate, sie ist unser Schutzobjekt und wir haben Mist gebaut. Ich werde nicht von ihrer Seite weichen, bis sie es mir sagt."
„Was soll das heißen? Du hast mir den Befehl gegeben, nicht mehr von ihrer Seite zu weichen, verdammte Scheiße, nimm deine Hände von meiner Frau!"
„Das habe ich getan und damit ist mein Befehl bis auf weiteres aufgehoben. Elena muss sich wieder sicher fühlen das sie nicht im Stich gelassen wird. Vielleicht hat dich deine Angst um sie falsch handeln lassen, aber Kumpel, sie ist das Opfer, nicht du. Sie wird gejagt nicht du. Finde dich damit ab das dieser Scheißkerl ihre ganze Welt verändert hat nicht deine. Ich werde langsam sauer Nate, sei froh wenn ich dich nicht zurückbeordern muss. Wenn Elena mir sagt das du verschwinden sollst, rufe ich im Büro an und sage Bescheid. Also benimm dich, geh Sport treiben, geh meditieren, geh dir einen runterholen, Hauptsache du kommst wieder auf die Füße und denk an deinen Job".

Das sine klare Anweisungen die selbst ich verstehe, Nate will protestieren, aber ich bewege mich langsam von Dantes Brust weg. Müde reibe ich mir die Augen.

Ich musste mir gut überlegen was ich jetzt sagen werde.
Sicher ist, dass Nate keinen Platz in meinem Leben haben darf, auch wenn ich diesen Sturkopf gerne habe.

Aber gerade weil ich ihn mag, muss ich ihn beschützen.
„Nate was machst du hier? „
Ich klinge verwirrt und ein wenig bissig. Es wird weh tun, es wird so verdammt weh tun.

„Was glaubst du, du bist meine Frau, du gehörst nicht in die Arme eines anderen Mannes, verdammt komm aus dem Bett Dante ich drehe durch" und genau deshalb muss ich das sagen, was mir sehr wehtun wird.

„Nate, es wäre besser, wenn du das Zimmer verlässt", die falschen Worte kommen mir über die Lippen.
„Was? Nein, verdammt."
„Nate, ich bitte dich nicht darum. Ich kann damit leben ihn in meinem Bett zu haben, aber du nicht. Das ist nur ein Job. Ich muss mich erinnern. Mehr Details herausfinden. Ich sehe das es dich verletzt, es tut mir leid, aber es ist besser so."

Ich würde jetzt keine verdammten Tränen bekommen.

„Ich halte das aus, verdammt, Elena, ich sehe, was du versuchst. Ich weiche nicht von deiner Seite, du gehörst zu mir und ich zu dir. Können,.... Dante, Mann, geh bitte."

Ich umarme Dante noch fester. Ich werde verdammt noch mal nicht zulassen, dass Nate meinetwegen getötet wird.
„Geh in ein anderes Zimmer oder geh ganz Nate", die Kälte in meiner Stimme spiegelt meine Gefühle nur zu gut wieder.

Nate machte große Augen, bleibt aber stehen.
„Elena, Süße, so wirst du ihn nicht los. Er sieht genauso gut wie ich, dass du lügst. Gib ihm etwas Zeit" Dantes sanfte aber bestimmte art lassen mich innehalten.

War das alles so offensichtlich?
„Okay" war alles was von mir kommt.

Es dauerte fast die ganze Nacht, bis ich mich von Dante lösen konnte. Vieles musste ich mir durch den Kopf gehen lassen. Vor allem aber muss ich meine Angst in den Griff bekommen. Ich kann nicht immer damit rechnen, dass jemand da ist, also muss ich dringend daran arbeiten.

Nate ist ein ganz anderes Thema, ich fürchte, es ist viel zu spät, ihn von mir zu stoßen. Mit Gefühlen, damit habe ich bei diesen ungewollten Abenteuer nicht gerechnet, und doch ist es jetzt da.

Blind vor Liebe könnte man jetzt auch sagen. Mein Humor ist mir in die Kehle gesunken. Was passiert, wenn der Idiot mich retten will und dabei selbst umkommt?

An solche Dinge kann ich nicht denken, viel zu groß ist das Risiko, was wäre wenn Spiel zu spielen.

Genauso gut könnte man sagen, er findet mich nie und ich bin glücklich bis ans Ende meiner Tage mit Nate, ja klar, als ob das zutreffen würde.

Verdammt, was würde ich jetzt nicht alles tun, um mit meinen besten Freundinnen darüber zu reden. „Dante, ich will mich nie wieder so fühlen. Bitte hilf mir das irgendwie in den Griff zu bekommen. Als ich auf Anhieb keinen von euch gefunden habe, bin ich sofort in Panik geraten, es war wie in einem schlechten Film."

Ich weiß, dass er mich sehen kann, aber ich sehe nur schwarz. Es ist mitten in der Nacht. Nirgendwo brennt ein verdammtes Licht.

„Ich werde dir helfen, aber zuerst musst du akzeptieren, dass Angst normal ist. Nur wenn du deine Angst akzeptierst, kannst du sie kontrollieren" So absurd es auch klingt, ich verstehr was er mir sagen möchte.

Langsam löse ich meine Finger von Dantes T-Shirt. Wie Wellen bricht mir der kalte Schweiß aus. Die Angst, mich in jedem Moment zu verlieren.

„Auch wenn du mich verlierst Elena, du wirst immer dich haben. Du musst an dich glauben, meine Süße. Niemand auf der Welt kann dir versprechen für immer bei dir zu sein. Aber du schon, du musst an dich glauben, nicht an mich", ich zitter, ich will das nicht hören, aber er hat recht.

Auch Nate kann mir das Blaue vom Himmel versprechen. Und doch gibt es immer ein Risiko. Jeden Tag starben Menschen, Unfälle sind wirklich nichts Neues.

Plötzlich fällt es mir viel leichter, ihn loszulassen. So schmerzhaft der Gedanke isz, jemanden zu verlieren, so schmerzhaft ist auch das Wissen um mich selbst.

Wenn ich jeden Tag solche Ängste aushalten muss, was wäre ich dann in kürzester Zeit?

Ein Wrack?
Ein ängstliches Mäuschen, das beschützt werden muss?

Aber das war ich nie. Ich stand immer auf eigenen Füßen. Wusste, was auf mich zukommen konnte und lebte damit. „Gut so meine Schöne, ich werde jeden Tag mit dir arbeiten. Du bist in der Lage dich bis aufs Blut zu verteidigen. Du bist eine Kämpferin, eine starke Frau. Ich bin sehr stolz auf dich", seine Worte stärkten meinen Willen und bei Gott, ich bin stolz auf mich. Ich werde es schaffen, ohne mich noch einmal so zu beugen.

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meine BodyguardsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt