"Blair? Wenn wir noch zum Friedhof wollen, solltest du langsam mal aufstehen." Schallte die Stimme meines Vaters durch mein Zimmer und ich öffnete langsam meine Augen.
"Wie spät ist es denn?" Fragte ich gequält.
"Es ist 10:00 Uhr und das Frühstück ist fertig." Jetzt war ich hellwach und stürmte in das Badezimmer. Zuerst duschte ich, dann zog ich mich an und als letztes schminkte ich mich. Dann föhnte ich noch schnell meine Haare und machte ein paar Locken hinein und als ich damit fertig war, lief ich in die Küche und setzte mich zu Papa an den Esstisch.
"Guten Morgen."
"Morgen, Dad." Wir lächelten uns an und ich war in diesem Moment irgendwie trotz des Verlustes meiner Mutter dankbar. Dankbar für meinen Vater, für das Leben, das ich führen durfte, dankbar dafür, dass ich einen wundervollen Freund wie Luca haben durfte, dankbar für meine besten Freunde Tobi und Linda, dankbar für meine aufdringliche Portugiesische Familie, dankbar für James und Sergio, die fast wie große Brüder für mich waren, dankbar für das Haus in Hamburg und ich hätte noch hundert weitere Sachen aufzählen können.
"Was lächelst du so?"
"Ich bin einfach glücklich."
"Dann bin ich das auch."
"Ich liebe dich, Papa."
"Ich dich auch, Blair."
"Wann fliegen wir nach Madeira?"
"Morgen früh. Du solltest Sommersachen mitnehmen, da es auf Madeira immer noch warm ist."
"Mach ich!" Ich fing an zu lachen und Papa stimmte mit ein. Wir aßen noch zu Ende und dann packten wir unsere Koffer zu Ende. Zum Glück hatte ich den Koffer geschenkt bekommen, sonst hätte ich die Geschenke und alles andere nicht mitbekommen. Als ich dann fertig gepackt hatte und Papa ebenfalls, zogen wir unsere Schuhe an und riefen uns ein Taxi. Papa hatte den Range Rover in der Garage geparkt, weil wir ihn nicht am Flughafen stehen lassen wollten und das Taxi kam nach ein paar Minuten vor unserem Haus an. Wir packten die Koffer hinein und wurden dann zum Friedhof gebracht. Wie immer kauften wir frische Blumen und legten diese auf dem Grab nieder. Heute mussten Papa und ich wieder beide weinen und nachdem wir einige Zeit dort verweilt hatten, steigen wir wieder in das Taxi, welches uns zum Flughafen brachte. Dort stiegen wir aus und wurden dann von einem Mitarbeiter des Flughafens auf das Rollfeld gebracht, wo wir direkt in den Jet einsteigen konnten. Wir verstauten unsere Koffer, zogen unsere Jacken aus und dann ging es schon los, nach Madrid. Wie ich es immer tat, beobachtete ich meine Heimatstadt, während das Flugzeug abhob und irgendwie freute ich mich schon auf mein zu Hause in Madrid. Nach etwa drei Stunden waren wir dann in Madrid gelandet und Papa steuerte das Auto zurück zu unserem Haus. Dort angekommen, schloss ich die Haustür auf und wir traten ein. Nachdem wir unsere Schuhe und Jacken ausgezogen hatten, packte ich meinen Koffer aus beziehungsweise neu und dann machten wir etwas zum Mittagessen. Während wir am Kochen waren, klingelte es an der Tür und ich lief los, um sie zu öffnen. Als ich das getan hatte, schaute ich in die wunderschönen braunen Augen, die ich so liebte und Luca fing an, zu strahlen.
Ich sprang auf seinen Arm, er legte seine Hände an meine Oberschenkel und ich kuschelte mich wirklich lange an ihn, bis ich sein Gesicht in meine Hände nahm und ihn küsste. Er erwiderte den Kuss und nach einigen Minuten stellte Luca mich dann wieder auf den Boden.
"Ich habe dich so vermisst."
"Ich dich auch, Baby."
"Komm doch erstmal rein." Luca nahm seinen Koffer in die Hand, zog seine Schuhe aus und folgte mir dann in die Küche, wo Papa ihn begrüßte.
"Was machst du eigentlich hier?"
"Cristiano hat mir geschrieben, dass ihr wieder da seid und weil wir ja morgen fliegen werden, werde ich über Nacht hier bleiben, also wenn das für dich okay ist."
"Klar ist es das. Hast du schon was gegessen?"
"Ehrlich gesagt nicht."
"Okay. Dann isst du halt mir uns." Papa stellte alles auf den Tisch und dann begannen wir, etwas zu essen. Während des Essens hatte Luca eine seiner Hände auf meinem Bein und ich lächelte ihn die ganze Zeit über glücklich an.
"Meine Tochter ist glücklich verliebt und ich nicht, das ist wirklich deprimierend." Kommentierte Papa lachend das Geschehen und ich schaute ihn bemitleidend an.
"Du wirst auch jemanden finden."
"Es ist schwer, verdammt schwer, jemanden zu finden, der nicht nur mein Geld oder Fame will."
"Aber du wirst jemanden finden."
"Und wenn nicht, hast du immer noch deine Familie und die Mannschaft." Gab Luca seine Meinung dazu.
"Dankeschön!" Papa lächelte uns an und dann räumten wir die Küche auf. Als wir das getan hatten, zogen Luca und ich schon unsere Schlafsachen an und dann schauten wir mit Papa einen Film, während dem ich in Luca's Armen lag. Als der Film irgendwann zu Ende war, verabschiedeten wir uns von Papa und legten uns in mein weiches Bett.
"Was ist eigentlich mit meinem Weihnachtsgeschenk?" Meldete ich mich lachend zu Wort, während ich in Luca's Armen lag.
"Warte." Er stand auf und holte eine kleine Box aus seinem Rucksack.
"Ich meinte das ironisch."
"Aber ich möchte es dir trotzdem genau jetzt geben." Gab Luca liebevoll lächelnd zu, bevor er sich wieder neben mich auf das Bett setzte und ich ihn anlächelte. Er gab mir die Box, ich entfernte das Geschenkpapier und öffnete dann die Türkise Tiffany&Co. Box.
Zum Vorschein kam eine Kette an der ein silberner Schlüssel hing. Ich schaute ihn mir genauer an und dann entdeckte ich die Gravierung. Sie enthielt ein 'L' und ein 'B' mit unserem Datum kombiniert.
"Du hast den Schlüssel zu meinem Herzen."
"Ich werde gut darauf aufpassen."
"Das weiß ich." Jetzt war ich fast zu Tränen gerührt und Luca nahm mich in den Arm.
"Ich liebe dich."
"Ich dich auch, Luca." Irgendwann hatte ich mich dann wieder beruhigt und löste mich von ihm. Als ich das getan hatte, griff ich unter mein Bett und holte Lucas Geschenk hervor. Auch er entfernte das Geschenkpapier und öffnete dann die Box in der sich das Geschenk befand. Es war ein schwarzer Gürtel und als er sich die goldene Schnalle, die aus dem Gucci Zwischen bestand näher anschaute, erkannte er das besondere daran.
"Da sind unsere ja Anfangsbuchstaben eingraviert."
"Ganz genau."
"Danke! Er ist wunderschön!"
"Gerne!" Wir küssten uns, legten dann die Geschenke weg und ich kuschelte mich an Luca. Wie immer legte er seinen Arm um meine Hüfte und ich genoss es, endlich wieder in seinen Armen einschlafen zu können.
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Dad. [feat. Cristiano Ronaldo]
FanfictionBlair von Amalienburg führt zusammen mit ihrer Mutter ein normales Leben in Hamburg, bis ihre Mutter stirbt und sie zu ihrem Vater zieht, den sie bis Dato noch nicht kannte. Ihr Leben wird komplett auf den Kopf gestellt und als sie auch noch den Soh...