Shit

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„Sun geh ins Auto!“, ermahnte Harry mich streng, er wendete seinen Kopf zu mir und schaute mich etwas böse an, langsam schüttelte ich den Kopf. Ich wollte ihn einfach nicht alleine lassen in dieser Situation.

„Sun!“, meinte er streng und warf mir einen noch strengeren Blick dazu zu. Ich dachte nach, was sollte ich denn machen? Mir war klar, dass Harry mir wieder einmal was verschwiegen hatte und so wies aussah steckte Herr Styles wohl bis zum Hals in der Scheisse. Auf der einen Seite war ich schon eingeschüchtert bis zum Anschlag, aber die Angst dass Harry verletzt werden könnte ritt mich dann gleich dazu in die Scheisse.

„Komm Harold, lass deine kleine Freundin doch hier bleiben, du weißt schon, ein wenig Spaß haben!“, sagte der Mann und sah mit einem schmutzigen Lächeln auf mich herab. Angewidert blickte ich ihn an, ich merkte dass sich Harry's Körper verkrampfe seine Hände waren zu Fäusten geballt. Ja, ab diesem Moment war mir klar, dass dieser Mann definitiv nicht zum Kuscheln dagewesen war. Wie viele Geheimnisse er wohl noch vor mir hatte? Ich wusste dass seine Liebe zu mir echt ist, stark! Aber er verschwieg mir zu viel, viel zu viel. Wenn ich Harry manchmal anschaue frage ich mich echt wie es im inneren von ihm aussieht, er ist so liebevoll und fürsorglich und trotzdem scheint er nicht ganz ungefährlich zu sein. Schräg, dass wusste ich immer doch dass seine alten Bekanntschaften ihn sogar bis SCHWEDEN verfolgen würden, dass hätte ich gewiss nicht gedacht.

„Sun ich sags dir ein letztes Mal, Geh. Zum. Auto!“, wieder sah Harry mich mit einem finsteren Blick an, der Bande sprach. Man sah, die Angst in seinen Augen, nicht die Angst verletzt zu werden sondern die Angst dass ICH verletzt werden könnte, die Hoffnung dass ich doch ENDLICH zum Wagen gehen sollte und den Rest konnte ich doch nicht deuten. Wut, einfach nur Wut, entweder weil ich ihm widersprach oder, wegen diesem Typen.

„Harry bitte!“; ich sah ihn durchdringend an.

„Geh zum Auto!“; ermahnte er mich erneut. Eingeschüchtert starrte ich auf meine Schuhe, langsam nickte ich und schaute erneut hoch, immer noch dieses dreckige Lächeln auf den Lippen des unbekannten. Definitiv, wenn ich DEM im Dunkeln begegnen würde, ja ich denke ich würde davonlaufen. Ich hob meine Handtasche auf und krallte mir meinen und Harry's Koffer, wir hatten nur einen, er war groß aber immerhin waren wir nur zwei tage in Schweden. Beschämt, weil ich Harry wie ein Hündchen gehorcht hatte, eingeschüchtert und diese Angst vor dem was der Mann wohl Harry antun würde, diese Sachen konnte man mir im Gesicht ablesen als ich mich langsam auf den schwarzen Porsche zubegwegte. Es machte einen klick, ich ging rund um das Auto und öffnete den Kofferraum, hievte den Koffer rein, wobei ich nicht nur einen Versuch brauchte. Aber ich hatte es geschafft! Danach nahm ich meine Tasche und ging zügig zum Beifahrsitz, kaum war ich eingestiegen machte es erneut klick. Styles hatte mich tatsächlich eingesperrt, ich versuchte die Tür zu öffnen, doch es ging nicht er hatte mich einfach im Auto eingesperrt. Ich erhob meinen Blick und schaute zu Harry und dem Mann, Harry blickte über seine Schulter und musterte mein Gesicht, nachdem er anscheinen fertig war wendete er sich wieder dem Unbekannten zu.

Da war ich nun, ich saß im Auto, eingesperrt, Harry und der Typ gingen davon, meine Augen wanderten ihnen nach, so lange bis sie um die Ecke waren und ich sie nicht mehr sehen konnte.

Weg war er...

Dark Side (Harry Styles German) wird überarbeitet!Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt