Rashid

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*Harry’s Sichtweise*

Ich war Enttäuscht dass sie mich nicht einmal ausreden ließ, ich hatte realisiert, dass ihr nichts passiert war, sie war von alleine gegangen und ich hatte sie dazu gebracht! Nur ich alleine! Niemand anders!

Ich schrak hoch als mich das Klingeln meines Handys aus meinen Gedanken holte. Mit einem fetten Grinser im Gesicht schob ich es aus meiner Hosentasche, doch der Name denn ich auf dem Display sah, ich verlor das grinsen wieder. Es war Rashid, auch er war in die ganze Sache verwickelt, aber gemeldet nach der Trennung in Russland hatte er sich nie, ich hatte inständig auf Sun gehofft.

„Ja?“, fragte ich nach als ich abnahm.

„Harry, bist du da?“

„Nein der Osterhase! Rashid wenn du meine Nummer wählst wirst du mich wohl oder übel erreichen!“, sagte ich sarkastisch während ich gerade mit dem Anhänger an meiner Kette rumspielte.

„Du, ist Sun da?“, fragte er zaghaft. Wie kam RASHID denn bitte auf Sun? Ich hatte sie nie erwähnt? Oder wusste sie mehr als das ich wusste?

„Rashid komm auf den Punkt. Nein ist sie nicht!“, sagte ich.

„Na, das dachte ich mir ja Harold!“

„Wie meinst du das?“

„Ja weil ich ihr gerade meine Wohnung verkauft hatte. Ich wusste gar nicht dass ihr vorhattet nach Indien zu ziehen. Hübsch ist ja die kleine, ein wenig ruhig, aber sonst gute Wahl!“, sagte er als ob es das normalste auf der Welt wäre.

Sun. Meine Sun. Alleine. Ich wiederhole ALLEINE. In Indien. Und dann kauft sie auch noch Rashids Verbrecherwohnung in der er das Heroin lagert.

„Seid, ich mein seid ihr noch zusammen?“, fragte er.

„Wieso fragst du?“

„Naja, vielleicht könnten wir IHR ja die ganze Sache unterscheiben!“, sagte er.

Mit der ‚ganzen Sache‘ meinte er die Sache mit den Drogen, wir hatten wieder angefangen damit zu handeln und sie über Grenzen zu schmuggeln. Und meist lagerte Rashid sie in seiner Wohnung, in den Fußböden. Er wohnte dort in einem ordentlichen Viertel, die Polizei würde nie auf die Idee kommen dort zu suchen, eher in den Slams.

„Und, Und hat sie den Vertrag unterschrieben?“

„Ja vor etwa 10 Minuten!“

„Steht auf dem Vertrag irgendwas anderes?“

„Ihr voller Name, Geburtstag, Verischerungsnummer und das Hotel in dem sie zu erreichen ist!“, sagte er locker.

„Geb mir die Adresse!“

„Harold es ist DEINE Freundin, du solltest wissen wo sie sich rumtreibt! Nicht ich! DEINE AUFGABE!“

„Ich wiederhole mich nicht gerne!“

„Harold ich auch nicht! DU WUSSTEST DASS MAN DAS NICHT SOLL UND DU HOLST DEINE ISCHE EINFACH VON LONDON UND BRENNST MIT IHR DURCH! MICH WÜRDE ES NICHT WUNDERN WENN SIE AUF OFFENER STRASSE ABGEKNALLT WIRD!“

„Rashid, wie oft willst dus noch hören. GIB MIR DIE ADRESSE DES HOTELS UND GUT IST!“, schrie ich aufgebracht ins Telefon.

„Nicht so schnell Styles, was bekomm ich dafür?“

„Eine in die Fresse!“, murmelte ich leise ins Telefon.

„Na wenn das so ist...!“, sagte er.

„Nein! WAS willst du denn?“, erkundigte ich mich.

„Hmm Geld!“

„Wie viel?“

„Etwa 10 Tausend!“

„Rashid willst du mich für dumm verkaufen?“, fragte ich nach.

„Gut Harry, ich kann ja Mister Black anrufen und ihm berichten von deiner Sun. Er wird sich bestimmt freuen, ich schick dir dann die Adresse wo sie begraben liegt!“; sagte er ganz ruhig. Ich öffnete meinen Mund um ihn gleich darauf wieder zu schließen, ich merkte dass meine Augen ein wenig feucht wurden, ich hörte ein Lachen am anderen Ende der Leitung und schon hatte Rashid aufgelegt.

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Soll er sie schnell finden? - und wenn

Soll sie vor ihm weglaufen und sich verzweifelt vor ihm  verstecken?

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oder kann er sie einfach nicht finden?

20 Votes und 15 kommis

Dark Side (Harry Styles German) wird überarbeitet!Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt