Bye!

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Nachdem ich Harry sein Abendessen gekocht hatte, räumte ich die Küche auf. Er verabschiedete sich mit einem 'bye' und schon fiel die schwarze Eingangstür ins Schloss. Das Geräusch ließ mich etwas zusammenzucken. Fest entschlossen rannte ich die Treppe hoch zum Schlafzimmer, ich holte eine größere, beigefarbene Tasche aus dem Regal des begehbaren Kleiderschranks. Zitternt öffnete ich den Reisverschluss, ich rannte zu den offenen Fächern, in denen sich meine Sachen befanden. Es war schönes Wetter hier, der Wind wehte zwar immer aber es war eine warme Brise die auf der Haut angenehm prickelte. Ich schmiss beinahe alles in die Tasche dass mir unterkam. Auch ein paar Schuhe flogen von weitem in die Tasche und ich traf sogar. Ich sah mich nocheinmal um, schlupfte in schwarze Convers und eine Regenjacke, da es nach Gewitter aussah. Ich schloss die Tür die vom Schlafzimmer in das Bad führte und verschwand nach unten. Ich war leicht verunsuchert, aber trotzdem war ich fest entschlossen abzuhauen, ich wollte nicht mehr. Er war mir fremd geworden, er hatte sich distanziert, von Liebe war keine Rede mehr. Es kam mir vor als ob ich seine Sklavin wäre, persönliche Dienerin. Kaltherzig, ignorant und böse, so hätte ich ihn in diesem Moment beschrieben.

Ich trank noch schnell ein volles Glas Wasser und dann ließ ich langsam die Tür ins Schloss gleiten, ich ging durch den hübschen Vorgarten und schloss die Gartentür sanft. Ich ging in schnellen Schritten über die Straße, ich warf einen Blick auf das Haus, kein Licht, alles dunkel, es wirkte ruhig. Der Himmel war bereits leicht rosa gefärbt und ich konnte den wunderschönen Sonnenuntergang, dass war das einzige was mich ein wenig aufheiterte. Ein winziges Lächeln wich über meine Lippen. In den letzten Tagen war ich öfter in der Stadt, Buspläne, Stadtkarten, alles hatte ich mir besorgt, denn meine kleine 'Flucht' hatte ich schon länger geplant. Ich verschnellerte meinen Gang und erreichte den kleinen Busbahnhof. Mein Augen wich über die hektischen Menschen die mit Aktenkoffern etc von Station zu Station rannten. Ich rückte meine Haare zurecht und stieg fest entschlossen in den Bus der mich zum Flughafen befördert hatte.

Dark Side (Harry Styles German) wird überarbeitet!Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt