„Harry!“, piepse ich zurück.
Ich war wie eingefroren, ich, ich wusste nicht wie ich reagieren sollte, er war wieder da, mein Harry war wieder da! Ich war so von meinen Gefühlen überwältigt, dass mir die Tränen in die Augen stiegen. Ich konnte meinen Blick von Harry nicht abwenden, er atmet, eigenständig, er bewegt sich, richtig und er hat meinen Namen gesagt.
Vorsichtig streckt er seine Hand nach mir aus und sofort gehe ich hastig zu dem Bett, unsere Finger umschließen sich ineinander, er zieht mich zu sich dass ich am Bettrand sitze.
„Shhh, nicht weinen!“, sagt er und streichelt meine Hand.
Ich beuge mich zu ihm runter und platziere einen kleinen Kuss auf seinen pinken Lippen, das war Harry wohl nicht genug denn er zerrte mich einige Sekunden darauf wieder zu sich, doch dieser Kuss war intensiver, man spürte die Sehnsucht zwischen uns, die Gefühle, ich legte einfach alle Gefühle der vergangenen Wochen in diesen Kuss, still lächelte ich danach hinein.
„Du bist wieder da!“, sage ich und schaue ihn an.
„Ich hab dir doch gesagt dass ich dich nie alleine lassen würde!“, meint er und streichelt mit seiner großen Hand über meinen Unterarm. Ich drücke ihm für diese Aussage gleich nocheimal einen Kuss auf die Lippen. Ja ich denke wir haben wie ein frischverliebtes Pärchen ausgesehen, aber das störte mich in dem Moment nicht.
Ich erzählte Harry von den vergangenen Ereignissen, alles einfach, das von Olessia, den Diebstahl in meiner Arbeit, dass mit meiner Mutter alles. Und es scheint so als ob Harry jedes einzelne meiner Wörter aufgezogen hätte, er ließ mich aussprechen und hörte aufmerksam zu, ja das war der Harry den ich so vermisst hatte. Mein Harry.
Nachdem ich ihm alles erzählt hatte, gab er seine Meinung dazu ab, auch wenn es mich ein wenig verletzt hatte, als er gesagt hatte, dass Olessia mich vernachlässigt und ausnutzt, ich konnte mich zwar immer auf sie verlassen, doch wenn sie verliebt ist, geht’s nur mehr um sie. Wie sie sich fühlt. Wie es ihr geht. Was sie macht. Wie ihre Beziehung läuft. Wie es dabei um mich steht interessiert sie nie.
Aber ich wusste dass Harry recht hatte, trotzdem sagte ich nichts mehr dazu.
Er merkte dass es mir etwas komisch in dieser Situation erging, deshalb fing er an über ein anderes Thema zu sprechen. Wir werden durch das Klopfen der Tür unterbrochen.
„Hallo Herr Styles ich bin Dr. Costa der behandelnde Arzt. Grüß dich Sun!“, begrüßt er uns beiden. Wir beiden gaben ein hallo von uns.
„So, wenn es Ihnen morgen noch so gut wie heute geht, Herr Styles, werden wir sie entlassen, sie müssen aber in den nächsten 2 Monaten regelmäßig zur Kontrolle kommen müssen. Bei Beschwerden oder Schmerzen bitte, wenden sie sich sofort an die Station, die Nummer schreibe ich Ihnen auf! Sie sind krankgeschrieben für die nächsten 2 Monaten, bitte überlasten sie sich nicht, schonen, schonen, schonen!“
„Vielen Dank!“, meinte Harry, dann verabschiedete sich der Arzt von uns beiden und verließ den Raum wieder. Ich half Harry sich aufzusetzen, danach zog er mich neben sich, seine große Hand strich meinen Rücken auf und ab, während ich ihm die Fußballergebnisse der letzten Tage mitteilte, ich hab mir jedes der Spiel angeschaut, weil ich wusste Harry würde es auch tun und die Endstände hab ich jedes mal aufgeschrieben, damit ich sie Harry mitteilen könnte wenn er wieder hier, bei mir wäre und das ist er jetzt ja wieder.
„Hast du, dir die Spiele alle extra wegen mir angesehen?“, fragte er ungläubig.
„Ja, ich dachte, du würdest sie dir auch anschauen, dann hab ich mir die Ergebnisse immer aufgeschrieben, ich dachte eben, dass es dich womöglich interessieren könnte!“, meinte ich.
„Weißt du eigentlich dass ich die beste Freundin der Welt habe?“, fragt Harry.
„Hm, nein, nein weiß ich nicht!“, gebe ich lächelnd von mir.
„Gut, dann sag ich es dir eben jetzt: Sun du bist die beste Freundin auf der Welt die man sich vorstellen kann!“, sagt er strahlend und drückt mir einen Kuss auf die rechte Wange.
Ich merkte sofort wie mir die Röte ins Gesicht schoss, ich war froh über seine Worte, weil ich immer das Gefühl hatte, nicht gut genug für ihn zu sein.
„Harry ich mach mich mal auf den Weg nach Hause, ich, kann dich morgen jemand abholen, denn ich muss arbeiten, weil ich mir heute frei genommen hab!“, meine ich.
„Klar! Mach dir keine Gedanken, aber, da wär noch was Sun..!“, meint er.
„J..Ja?“, stottere ich leicht verunsichert zurück.
„Also, es ist früh aber würdest du, die 2 Monate an denen ich sowieso nicht arbeiten muss, könntest du ja zu mir ziehen..!“, sagt er hibbelig.
„Ich, Ich sags dir morgen, du weißt ja dass ich noch bei meiner Mutter wohne, aber, ich denke sie hat nicht allzu viel dagegen, immerhin ist sie sowieso kaum da!“, meine ich.
„Aber, nur wenn du das wirklich willst!“, sagt er.
„Nichts lieber als dass!“, sage ich, es ich kann es nicht beschreiben meinen Alltag mit Harry zu verbringen, neben ihm einzuschlafen, neben ihm aufzuwachen, stell ich mir wunderschön vor.
„Kommst du morgen nach der Arbeit vorbei?“, fragt er, was ich mit einem nicke bestätige.
Wir küssen uns bevor ich das kleine Zimmer verlassen, ich verabschiede mich natürlich wider bei den Schwestern, die mir meine Erleichterung wohl ansehen. Aber wie soll ich mich denn schon fühlen? Harry ist wieder ganz bei Bewusstsein, ich werde wahrscheinlich bei ihm einziehen, ich kann doch nur glücklich sein.
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Dark Side (Harry Styles German) wird überarbeitet!
FanfictionAbgeschlossen! Wird im Moment jedoch überarbeitet! Harry trifft auf Sun. Sun trifft auf Harry. Dabei pralen 2 verschiedene Welten, denn die beiden sind von Grund auf verschieden. Sun stürzt sich in ein Abenteuer aus dem sie so schnell nicht mehr ra...
