Love is gone

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Die Augen, diese grünen Augen die mich jedes Mal aufs Neue fesselten wurden immer größer, sie wanderten meinen zittern enden Körper auf und ab, ich zog scharf die Luft ein als er seinen Blick senkte und mich nicht mehr ansah. Er drehte sich um, der Junge der mich so verändert hatte, hatte sich abgewannt von mir, ich hab mich nicht wohl gefühlt, keiner sagte was, Harry stand mit dem Rücken zu mir, meine Hand wanderte zu meinem Mund um ein Schluchzen zu unterdrücken, ich atmete schwer und tief, die salzige Nässe  bewässerte mein blasses Gesicht, er wollte mich nicht.

Dimitri verließ mit dem Blick nach unten gesenkt die niedergeschlagene Atmosphäre, er berührte mich kurz an der Schulter, ging aber dann schweigend weiter. Die Haustür wurde zugeschlagen, was mich zum zusammenzucken brachte, ich war angerührt undüberfordert mit der Gesamtsituation. Kein Wort konnte meinen Mund verlassen, ich war wie in einer Schockstarre, die eine Hand spielte mit dem Saum meines Shirts um die Nervosität abzuschütteln, die andere war an der gleichen Stelle wie vorher, vor meinem Mund. Leise schluchzte ich vor mich hin, während Harry immer noch umgedreht vor mir stand und sich keinen Millimeter rührte, nur das leise tacken der Wanduhr hallte durch den Raum, ansonsten Totenstille, hin und wieder hörte man mein schluchzen aber ich versuchte es so gut es ging zu unterdrücken. Meine Augen kniff ich zusammen, ich wollte weg, weg von hier, weg von allen, es war mir zu viel.

Alle Hoffnungen die ich hatte, waren verschwunden, nichts war von unserer Liebe übrig, nichts mehr. Ich öffnete meine Augen wieder und meine Hand wanderte zu meiner Wange um di Nässe etwas zu beseitigen, Harry stand zu mir gewandt. Die Flasche Bier in der Hand, fest umschlossen hielt er sie, sein Gesichte zeigte keinerlei Emotionen, starr blickte er mich an.

Er setzte das Bier an seine Lippen und nahm einen großen Schluck.

„Geh!“, sagte er als er die Bierflasche auf den Tisch stellte.

Erneut schloss ich meine Augen, in der Hoffnung dies würde mir irgendwas bringen.

„Geh!“, der Ton wurde kräftiger, die Lautstärke höher, Ärgernis war in seiner Stimme zu hören.

„Harry.“, sagte ich verzweifelt.

„Sun ich hab gesagt du sollst gehen!“

„Harry ich-“

„GEH!“, es war ein Schrei, kurz sah ich ihm in die Augen, sie waren dunkler geworden, seine Hände zu einer Faust geballt, die Adern stachen deutlich heraus, er war böse, das war mir klar.

„Geh oder brauchst du eine Extraeinladung?“, hakte er spöttisch nach und ging ein paar Schritte auf mich zu, was mich dazu brachte mich von ihm wegzubewegen, ungeschickt  stolperte ich  aus dem Raum, er ging vor, ich ging zurück. Adrenalin schoss durch meinen Körper als er mich an der Hüfte berührte.

Allerdings war es keine liebliche Geste, Harry wollte mich dazu bewegen die Treppen hochzugehen.

„Pack deine Sachen und verschwinde!“, das war der Moment an dem ich am Ende meiner Kraft war, ich war nicht mehr bereit weiterzukämpfen, es war vorbei, ich hatte den Kampf verloren, die Liebe war gestorben, das Interesse verschwunden, wir waren nichts mehr als zwei Fremde füreinander, kaltes lag in der Luft.

Tränenüberströmt erreichte ich das Zimmer, schluchzend fing ich den Koffer hinter dem Bett hervor und sammelte schnell meine gesamten Sachen ein, die Tränen wurden nicht weniger, ich hatte das Gefühl ich würde in ihnen ertrinken, ich war am Ende, körperlich und seelisch, das Ganze hatte mich kaputt gemacht.

Mit großer Mühe erreichte ich die Haustür, Harry stand da wie vorher, mit einem Blick den ich so von ihm nicht kannte öffnete er die Tür, Mit dem Fuß stieß er meinen Koffer runter sodass er über die vier Treppen flog die zur Tür führten. Mit Tränen in den Augen sah ich ihn an, Aggressionen, das war das einzige was mit zu dem Menschen einfiel der mir wichtiger als alles andere war, man sah keine Zuneigung, es ging in richtung Abneigung, er wollte mich nicht mehr haben.

„Verschwinde Sun seh endlich ein das ich nichts mehr von dir will, ich brauch dich nicht!“, schrie er als er mich grob durch die Tür schob, das war zu viel, ich lief über die Treppen stellte meinen Koffer auf um daraufhin zusammen zu brechen, ich war zu schwach, es war vorbei, die Liebe war gestorben.

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Hey, also das hab ich in meiner Pause geschrieben, da meine sechzehn ukrainischen Küken gerade Mittagsruhe haben, also, ich (und Julieta) finden dass das ein gutes Ende wäre, oder wollt ihr das gar nicht? Bitte Kommis!

Dark Side (Harry Styles German) wird überarbeitet!Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt