Ich bin etwa drei- oder viermal aufgewacht, ich träumte immer wieder von diesem Abend. Der Abend in Malaga, als ich im Auto saß und dem tragisches Schauspiel zu sehen musste, als Harry und der Mann plötzlich weg waren, ich auf der Rückbank geschlafen hatte und am nächsten Tag im Hotelzimmer aufgewacht bin, dieser Abend hatte alles verändert, eine der wichtigsten Personen in meinem Leben war weg, vom Erdboden verschluckt und obwohl es noch nicht lange her war, ich war mir wirklich nicht sicher ob ich ihn jemals wieder sehen würde, dass hoffte ich zwar inständig aber ich musste real bleiben. Sonst wäre ich im schlimmsten Fall nur enttäuscht worden. Deshalb hoffte ich einfach ihn eines Tages wieder zu sehen und positiv überrascht zu werden.
Ich erhob mich von Harry’s Bett und verschwandt im Badezimmer, es war gerade mal sechs Uhr morgens, ich wollte Anne nicht aufwecken um zu fragen ob ich Duschen gehen darf, ich war mir sicher dass sie nichts dagegen hätte. Nachdem ich mich abgetrocknet hatte und meine Haare auch fast staubtrocken waren zog ich mir ein knielanges Kleid an, es war im sechziger Jahre Styles und gelb, einen braunen Gürtel um meiner Hüfte ließ mich dünner wirken. Meine Haare steckte ich grob hoch, danach ging ich in die Küche und trank ein Glas Wasser, Hunger hatte ich keinen. Fest entschlossen zog ich mir braune Riemchensandalen an, ich schreib Anne einen zettel dass ich mich etwas in der Stadt umschauen werde.
Ich war einfach neugierig, ich wollte wissen in welchem Umfeld Harry groß geworden ist, ich wollte einfach die Stadt sehen, es kam mir vor als ob sie mir einen winzigen Teil von ihm zurückgibt, schließlich war er hier groß geworden.
Schweigend lief ich durch die Straßen, ich blickte immer von links nach rechts und wieder zurück. Es war eine schöne Gegend, ich dachte dass seine Jugend so halbwegs schön war.
Als ich bei der Holmes Chapel Comprehensive School vorbeilief betrachtete ich diese genauer, Harry hatte mir mal von hier erzählt, er hatte diese Schule besucht. Nachdem ich mir das Bild der Schule eingeprägt hatte ging ich weiter, hin und wieder kamen mir Leute entgegen und die begrüßten mich äußerst herzlich. Ich war überrascht in London würden dich nie im Leben fremde Leute grüßen, jeder achtet nur auf sich selber. Aber vielleicht liegts daran dass London daran gewöhnt ist dass es viele fremde Menschen hinzieht, viele machen Urlaub. Währenddessen in Holmes Chapel es nicht gerade nach wilden Tourismus aussieht.
Dadurch dass ich gut aufgepasst hatte, fand ich auch schnell wieder den Weg zurück zum Haus, ich blickte kurz auf mein Handy. 9 Uhr zeigte es mir an, drei Stunden war ich also weg, vielleicht schläft Anne ja noch, ich wusste ja kaum was über sie, oder welche Angewohnheiten sie beim Schlafen hatte. Das einzige dass ich mir vorstellen konnte, war dass Harry sein Langschläfer da sein von seiner Mutter hatte, aber dafür erschein mir Anne viel zu kultiviert.
„Willst du auch frühstücken?“, ertönte ihre angenehme Stimme von der Küche aus als ich gerade meine Schuhe ordentlich hinstellte.
„Nein danke!“, reif ich zurück und ging in die Küche.
Sie stand vor dem Herd, es roch verdächtig nach Spiegeleiern.
„Wirklich nicht?“, hakte sie nach.
„Nein Danke!“, wiederholte ich mich.
Ich stellte ihr einen Teller und ein Glas raus, wenn ich schon hier bleiben durfte wollte ich wenigstens ein wenig mit anpacken, dass Gemma nicht mehr da war, war mir klar, sie ist verheiratet, hat Verpflichtungen, Verpflichtungen ihrem Mann gegenüber.
„Danke Sun!“, meinte Anne als sie gerade die zwei Spiegeleier auf dem weißen Teller platzierte dass ich ihr hinhielt.
Sie begann zu essen und ich setzte mich zu ihr, schweigend sah ich auf den Tisch, auf sie oder auf meine Nägel. Es hatte was Angespanntes in der Luft, es war unheimlich unangenehm, aber ich fand nichts, womit ich die Stille brechen konnte. Nichts.
„Sun?“
„Ja?“
„Heute kommt Clara vorbei, sie ist eine alte Freundin von mir, ich hab ihr gesagt sie soll ihren Sohn mitbringen!“, sagte sie und nahm einen Schluck von ihrem Kaffee.
Meine Augen riss ich auf, ihren Sohn? Wollte seine Mutter mich tatsächlich so kurz nach dem Verschwinden schon unter die Haube bringen? Ich war eingeschnappt, und das sah Anne wohl auch.
„OH GOTT SUN NEIN! An dass hatte ich beim Herrn Gott nicht gedacht, ihr Sohn Josh war mit Harry im Kindergarten und in der Schule, ich dachte dass du von ihm was von Harry’s Kindheit erfahren kannst, sie standen sich ziemlich nahe!“, sagte Anne verunsichert.
„Achso, puhh!“, sagte ich was Anne leicht zum Lachen brachte.
------------------
Ab 10 Votes und 10 Kommis gehts weiter also LOOOS
DU LIEST GERADE
Dark Side (Harry Styles German) wird überarbeitet!
FanfictionAbgeschlossen! Wird im Moment jedoch überarbeitet! Harry trifft auf Sun. Sun trifft auf Harry. Dabei pralen 2 verschiedene Welten, denn die beiden sind von Grund auf verschieden. Sun stürzt sich in ein Abenteuer aus dem sie so schnell nicht mehr ra...
