Neuseeland

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„Harry!“, flüsterte ich und stand auf.

Er sah mich an, mit diesem durchdringenden Blick, es war mir nicht unangenehm, ich genoss es, aber der einzige Grund dafür war seine Anwesenheit. Es tat gut.

Ich ging auf ihn zu und wurde am Ende immer schneller, er breitete seine Arme auf und ich hüpfte in diese. Er hob mich hoch, wie automatisch schlängelte ich meine Beine um seine Hüfte. Er schob meinen Rock ein wenig nach oben dass ich dies tun konnte, da der Rock streng an meinen Oberschenkeln saß, ich kuschelte mein Gesicht in die Grube seines Halses. Ich spürte sein Kinn auf meinem Kopf, mit der einen Hand hielt er mich am Rücken fest und die andere strich sanft über mein Haar. Ich spürte die Tränen über meine Wange laufen aber Harry’s Saum des Shirts fingen sie auf, aber es waren nicht nur Tränen der Freude. Ich hatte Angst, Angst dass er nun wirklich gehen würde und nie mehr zurück kommt, ich hatte Angst dass er mich wieder verlässt, mich wieder alleine lässt.

Er stellte mich auf die Beine und drückte mir einen Kuss auf die Stirn, ich griff nach seiner Hand und er ließ dies zu.

„Sun wir müssen weg!“, flüsterte er.

„W..Was W-Woh- Wohin?“, ich fing an zu stottern und ließ seine Hand los.

„Sofort!“, sagte er streng und sah mich durchdringend an.

Ich nickte nur, er griff nach meiner Hand und umschloss sie fest, ich hatte gerade mal nur mehr genug Zeit meine Tasche zu schnappen, meinen Blazer musste ich wohl oder übel zurück lassen. Er zerrte mich quer durch die Firma bis hinunter zur Garage. Auch das Auto musste ich stehen lassen, stattdessen platzierte Harry mich im schwarzen Range Rover DPF Removal. Er ging schnell und entschlossen um das Auto und nahm neben mir Platz. Ich öffnete gerade meinen Mund um nachzufragen was das sollte aber er drückte mir seine Lippen auf, ich genoss es und vertiefte den Kuss, ich glaube er dauerte nicht lange, aber für mich reichte es, es fühlte sich an als ob meine Welt sich endlich wieder zu drehen begann, auf einmal machte alles wieder einen Sinn. Mein Lächeln war nicht aufgesetzt, es war echt, herrlich und warm.

„Wir müssen wirklich weg!“, sagte Harry mit seiner rauen Stimme als er gerade eine scharfe Rechtskurve fuhr wobei ich die Luft einziehen musste.  Er fuhr noch nie so schnell, ich kannte auch den Weg nicht, schon nach wenigen Minuten hatte ich keine Ahnung mehr wo wir waren, aber Harry schien zu wissen was er tat. Er fuhr schnell, zu schnell meiner Meinung nach, es drückte mich regelrecht in den Sitz.

„Harry, aber wieso?“, fragte ich unsicher und sah ihn von der Seite an.

„Das ist nicht so wichtig. Aber wir müssen hier raus!“, sagte er entschlossen und drückte noch mehr aufs Gas.

„Und wann kommen wir zurück?“, fragte ich.

„Niemals!“, sagte er, sein Blick war verhärtet. Ich erkannte keinerlei Emotionen. Er war wie starr.

„Aber wo sollen wir sonst hin?“, fragte ich ängstlich. Nicht er machte mir Angst, klar ich hatte Respekt, aber ich hatte Angst davor England verlassen zu müssen, hier war ich aufgewachsen, hier lebte meine Mutter, hier war mein Vater begraben, dass konnte ich doch nicht einfach alles zurücklassen.

Er hielt auf einem kleinen Parkplatz, nicht gerade viele Autos standen da, aber dafür vier mal so teuer wie die Autos auf normalen Parkplätzen.

„Was machen wir hier?“, fragte ich als ich mich gerade abschnallte.

„Ja weg!“, sagte er und stieg aus dem Auto, er öffnete die Autotür und griff nach meiner Hand, so mit half er mir beim Aussteigen, er schleifte mich hinter sich her auf eine kleine Landebahn auf der ein kleines Flugzeug stand. Er wies mich hinein, es waren gerade mal vier Sitze, aber sie waren groß und verstellbar, so wie ich das erkennen konnte. Außerdem sah es gepflegt aus, luxuriös, teuer!

„Setz dich!“, sagte er und nahm gerade Platz auf einem der vier Sitze. Ich ließ mich nieder auf dem gegenüberliegenden.

„Und wohin fliegen wir jetzt?“, fragte ich erneut, ich wollte streng klingel, dadurch hoffte ich dass er mir es sagen würde. Und er tat es, was mich überraschte.

„Neuseeland!“, sagte er, sein Blick war auf seine schwarze Armbanduhr gerichtet.

„Und was machen wir dort?“, fragte ich, ich war verwirrt und verunsichert, ich wollte nicht weg.

„Sun, wir ziehen da hin ok? Wie oft soll ich es dir noch sagen? Bist du so dumm? Jetzt hab ichs dir schon erklärt dass wir weg müssen und dann fragst du noch hundertmal dumm hinterher!“, schrie Harry mich genervt an.

Ich zuckte zusammen.

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Vielen lieben Dank an die Kommis :** Ihr seid die besten, ich hoffe euch gefällt die Wendung.

10 Votes, 10 Kommis

Küsschen Sun

Dark Side (Harry Styles German) wird überarbeitet!Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt