Ich hob die Decke von mir und befreite mich aus Harry's Armen, ich muss schon zugeben, ich hatte seine Nähe vermisst, aber auf eine andere Weise hätte er es mir wohl nicht gesagt.
Ich vertraute ihm, keine Frage. Aber das Harry, mein Harry was mit Drogen am Hut hatte, das war dann doch schon etwas zu viel meiner Meinung nach. Ich wusste ja, das Harry nicht gerade ein Kind von Traurigkeit war, gerne feierte, gerne mal ein bis zwei Mädchen mit sich nach Hause nahm, mir war auch bewusst dass er viel Alkohol trank und auch das er Drogen nahm, hatte ich mir gedacht. Doch das er selber damit gedealt hatte, nein das war zu viel.
„Sun kannst du nicht einmal liegen bleiben damit ich neben dir aufwachen kann?“, stöhnte Harry genervt auf und erhob sich ebenfalls von dem Bett.
„Ich steh nicht so drauf die ganze Zeit an die Wand zu starren!“, meinte ich und ging auf ihn zu, kurz vor ihm stoppte ich und sah ihn mit großen Augen an, ich spürte seine Hände auf meinem Rücke, die mich langsam aber kraftvoll an ihn zogen, mit meiner linken Gesichtshälfte klebte ich regelrecht an seinem Brustkorb. Bevor ich mich von ihm löste drückte er mir noch einen Kuss auf den Scheitel und widmete sich seinen heutigen Anziehsachen. Heute war dieses Meeting, was hieß, dass er womöglich, ach Quatsch einen Anzug tragen würde. Auch ich musste mit, also strickte Omakleidung.
Ich fing einen knielangen, schwarzen Rock aus meinem Koffer und eine weiße Bluse, dazu einen schwarzen Blazer und ein schwarzes Armbändchen, ich ging mit den Sachen ins Bad und dort frisierte ich mir mein langes Haar, was ich danach zu einem Dutt hochsteckte. Perlenohrringe – fertig!
Als ich aus dem Badezimmer kam, saß Harry schon am Rand des Bettes, fertig angezogen in einem schwarzen Anzug, er machte irgendwas bei seiner Hand. Ich stolzierte zu ihm hin und bleib genau vor ihm stehen, seine Augen wanderten von meinen Schuhen langsam hoch zu meinem Haaransatz.
„Weißt du eigentlich dass ich denke dass meine Assistentin ziemlich sexy ist?“
„Harold!“, ermahnte ich ihn und musste zugleich etwas lachen.
„Ist doch so!“, sagte er und rieb sich seine Brust, da ich ihm leicht drauf geschlagen hatte.
Ich schaute zu ihm runter und er erhob sich, nun konnte er auf mich runter schauen, er ist um Welten größer als ich und er nutzt dieses Vorteil, zu meinem Leid, sehr sehr oft um mir in den Ausschnitt zu schauen, ehrlich gesagt will ich gar nicht wissen wie oft er das bei anderen macht, wobei ich es nicht merke.
„Kommst du?“, ich war so in Gedanken dass ich gar nicht bemerkt hatte das Harry schon bei der Tür stand und den Autoschlüssel in der Hand hielt. Ich nickte und ging ebenfalls zur Tür. Hinter mir schloss ich sie und ging Harry den langen Flur entlang nach.
„Jetzt warte mal auf mich!“, sagte ich leicht aufgebracht.
Er blieb stehen und drehte sich zu mir, dabei sah er mir mit seinen stechenden grünen Augen genau in meine, ach, wie ich mich doch in die verlieren könnte. Ich schüttelte den Gedanken ab und ging etwas schneller um mit ihm mithalten zu können.
Im Auto angekommen hielt Harry mir die Tür auf und ich steig dankend ein, schnell huschte er um das Fahrzeug und ließ sich neben mir nieder.
„Dein erstes Meeting!“, meinte er und starrte aber weiter auf die Straße.
„Ich weiß!“, antworte ich und spielte mit meinem Armkettchen.
„Aufgeregt?“, er wendet seinen Blick kurz zu mir, aber dann sah er sofort wieder auf die Straße.
„Ein wenig!“, sagte ich, er musste wohl gemerkt haben dass ich nicht nur ein wenig aufgeregt war, ich wusste nicht wie das ablaufen sollte, ich war noch nie wirklich auf einem Meeting, aber Harry hatte mit mir auch rein GAR NICHTS besprochen, was ich ziemlich unfair fand, denn was ist wenn mich irgendjemand dort etwas fragt? Ich weiß ja nicht mal richtig um was es gehen soll.
„Brauchst du nicht Sun!“, meinte er, im gleichen Moment legte er seine Hand auf meinen Oberschenkel und strich während der Fahrt immer wieder ein wenig hin und her, aber mit dem Kopf kerzengerade auf die vor ihm liegende Fahrbahn.
Das Auto bog auf einen großen Parkplatz ein, im Rückwärtsgang parkte Harry sich in eine Parklücke ein, Neid, Neid, Neid, ich kann nicht mal von vorne so schnell einparken, ach was, ich kann GAR nicht einparken.
Er half mir aus dem Auto und griff nach meiner Hand, aber ich schlug sie weg.
„Nicht auf der Arbeit Mister Styles!“
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Dark Side (Harry Styles German) wird überarbeitet!
FanfictionAbgeschlossen! Wird im Moment jedoch überarbeitet! Harry trifft auf Sun. Sun trifft auf Harry. Dabei pralen 2 verschiedene Welten, denn die beiden sind von Grund auf verschieden. Sun stürzt sich in ein Abenteuer aus dem sie so schnell nicht mehr ra...
