Maja POV
Grinsend sehe ich Samu an. "Damit hast du nicht gerechnet, oder?", frage ich. "Nein...", antwortet er, "ich dachte, dass Mikko dir vielleicht einen Job bei uns im Management angeboten hat oder so. Das wäre natürlich auch großartig gewesen, aber das hier ist ja noch besser!" Nickend antworte ich: "Ja. Ein Job bei euch im Management wäre auch cool gewesen, aber wenn es geht, dann versuche ich Privates und Job ein bisschen zu trennen." Verständnisvoll nickt er. Seine Augen ..... sie sind so schön blau...
Nein. Er ist mein bester Freund. Mehr nicht. Obwohl das schon verdammt viel ist ...
"Aber jetzt musst du erstmal wieder gesund werden", füge ich lächelnd hinzu. "Ich gebe mir Mühe!", sagt er grinsend. Wir müssen beide lachen. Eine Stunde später stehe ich auf, weil er mich überredet hat, nach Hause zu gehen. Samu sitzt mit angewinkelten Beinen im Bett. Ich kann nicht widerstehen und beuge mich nach vorne und wuschele ihm durch seine blonden Haare. Er kneift die Augen zusammen und grinst. Ich umarme ihn. "Bis morgen", sage ich lächelnd und schließe meine Augen. Samu legt seine Arme um mich und nickt. Ich löse mich aus der Umarmung und rieche an seinen Haaren. Er sieht mich an. "Ich glaub du musst mal deine Haare waschen." Er nickt. Dann sieht er kurz zu Boden. "Das klingt jetzt vielleicht doof...", stottert er herum, "aber kannst du mir da helfen? Ich schaffe das nicht alleine, weil ich ja noch den Zugang hier an der Hand hab, der nicht nass werden darf und mit so ner Krankenschwester ... das will ich irgendwie gerade nicht." "Kein Problem Samu", sage ich lächelnd. "Aber jetzt geh erstmal nach Hause und schlaf dich aus, ja?", sagt er. "Okay. Dann machen wir das morgen, wenn ich wiederkomme", antworte ich. Er gibt mir einen Kuss auf die Wange "Danke". Lächelnd verlasse ich das Zimmer und fahre zu mir nach Hause.
Heute ist seit langem mal wieder ein guter Tag. Samu geht es soweit wieder ganz gut. In ein paar Tagen kann er das Krankenhaus verlassen. Und ich habe den Job bekommen. Es ist so süß zu sehen, wie Samu sich gefreut hat für mich. Ein bisschen wie ein kleines Kind. Bei dem Gedanken daran muss ich grinsen. Mit diesem Grinsen im Gesicht betrete ich meine Wohnung. Die Ordnung hier hatte in den letzten Tagen etwas gelitten. Also beginne ich erstmal aufzuräumen, bis ich mich nach einer Stunde erschöpft auf die Couch fallen lasse. Ich dachte an den nächsten Tag. Früh muss ich nochmal zu BMW und ein paar formale Dinge klären. Nächste Woche soll ich anfangen, dort zu arbeiten. Danach fahre ich zu Samu. Ich helfe ihm gerne. Und ich fand es so süß von ihm, wie er mich gefragt hat. Ich hab gemerkt, dass es ihm ein bisschen unangenehm war. Er hätte ja auch Sanna oder seine Mum fragen können. Aber er hat mich gefragt.
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best friends ... or more?
Fanfiction[Fortsetzung unter gleichem Titel schon verfügbar] Mein Handy klingelt. "Hab ich dich geweckt?" "Was ist passiert?" Stille. "Rede mit mir! Was ist passiert? War sie bei dir?" Keine Reaktion von ihm. Dann leises Schluchzen. "Ich kann nicht mehr! Ich...