Seijas Sicht
Müde lag ich auf der Couch und konnte einfach nicht einschlafen, „Mama geht es dir nicht gut?" Mirja setzte sich vorsichtig neben mich und sah mich traurig an. „Ich bin ein wenig müde, deine Geschwister in meinem Bauch halten mich manchmal ein wenig zu sehr auf Trab!" Ich strich meiner Tochter eine Haarsträhne aus dem Gesicht und lächelte sie leicht an. „Soll ich Papa holen?" Ich schüttelte den Kopf, aber genau in diesem Moment kam Samu gefolgt von Mikko ins Wohnzimmer gelaufen. „Seijas, ist alles in Ordnung?" Mikko sah mich besorgt an, was mich seufzen ließ. „Nur mein Kreislauf, es geht mir bestimmt gleich wieder besser!" Samu war sofort bei mir und nahm meine Hand. „Wieso sagst du mir denn nichts, Kaunis?" Ich rollte mit den Augen und sah meinen Mann an. „Wie viele Kinder haben wir? Bei jeder Schwangerschaft hatte ich Probleme mit meinem Kreislauf und solange ich hier auf der Couch liege, kann mir nichts passieren!" Samu seufzte und sah mich besorgt an. „Rakas, mir geht es bis auf meinen Kreislauf gut!" Er lächelte schwach. „Aber wenn du etwas brauchst, sagst du es mir, ja?" Sanft strich ich über seine Wange, ehe ich nickte. „Versprochen!" Murmelte ich leise. Samu lächelte und hauchte einen Kuss auf meine Hand. „Darf ich im Garten spielen gehen?" Mirja sah mich fragend an. „Na los, ich passe auf dich auf!" Mikko hob meine Tochter auf seine Schulter und lief mit ihr nach draußen in den Garten. „Samu ist alles in Ordnung bei dir?" Etwas besorgt sah ich meinen Mann an, er nickte und ließ sich im nächsten Moment hinter mich auf die Couch fallen.
Ich drehte mich auf den Rücken, worauf Samu sofort seine Hand auf meinen dicken Bauch legte. „Eigentlich, müsste ich etwas mit dir besprechen ..." Er biss sich nervös auf seine Lippe. „Um was geht es denn?" Mit gerunzelter Stirn sah ich ihn an, was ihn seufzten ließ. „Na, so schlimm kann es doch gar nicht sein?!" Sanft strich ich über seine Wange. „Na ja, ich hatte eigentlich gehofft, dass wir bald endlich wieder alleine sind.... Also nur du, ich und unsere Kinder!" Leicht genervt rollte ich mit den Augen, bevor ich mich langsam aufrichtete. „Samu, ich hasse das!" Er runzelte die Stirn. „Entweder sprichst du aus, was du mir sagen möchtest, oder du lässt es komplett sein!" Samu atmete hörbar aus und strich dabei sanft über meinen dicken Bauch. „,Mikko hat mir vorhin erzählt, dass Rikus Mutter das Haus, was bei uns gegenüber steht, gekauft hat und ... na ja, ich möchte ihr nicht jeden Tag begegnen ... ich habe Mikko gesagt, dass er das Haus verkaufen soll!" Samu biss sich erneut auf die Lippe. „Okay, dass kann ich verstehen!" Murmelte ich, auch wenn ich endlich meine eigenen Vierwände um mich hätte. „Ihr dürft so lange hier bleiben, wie ihr wollt!" Eve kam mit Mehl bestäubten Händen ins Wohnzimmer gelaufen. „Du solltest auch mal lernen, weniger zu lauschen, aber ich bin dir dankbar!" Eves Gesicht wurde rot, sie kniff ihre Lippen zusammen und lief anschließend wieder in die Küche. „Ich bin deiner Mutter wirklich dankbar, dass sie uns hier wohnen lässt, aber irgendwann möchte ich doch wieder unter uns sein!" Samu nickte und fuhr sich durch die Haare. „Das möchte ich ja auch, aber ich kann nicht ruhig schlafen, wenn ich weiß, wer bei uns gegenüber wohnt! Außerdem ... Ich möchte nicht jeden Tag daran erinnert werden, was ihr Sohn dir angetan hat!" Ich zog Samu zu mir ran und gab ihm einen Kuss. „Du redest dich um Kopf und Kragen mein Lieber!" Samu küsste mich erneut und sah mir danach leicht lächelnd tief in die Augen. „Ich liebe dich eben und möchte nicht, dass dir noch mal etwas passiert!"
Ich kuschelte mich an seine Brust und schloss meine Augen, ich konnte ihn so gut verstehen, schließlich hatten wir alle die Hölle durchgemacht! „Wie sah das Haus denn aus?" Ich lauschte seinem Herzschlag und hätte dieses Haus doch gerne gesehen. „Es ist ein Doppelhaus, rot geklinkert ..." Empört sah ich meinen Mann an. „Du weißt das ich solche Häuser hasse?! Wenn dann ein richtiges skandinavisches Haus aus Holz, in ein anderes würde ich nicht einziehen!" „Dann müsst ihr hier bleiben!" Rief Eve aus der Küche, was uns zum Lachen brachte. „Wir finden schon was, keine Sorge!" Rief Samu zurück, was mich leicht schmunzeln ließ.
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You are mine
FanfictionFortsetzung von Dieser eine Augenblick Neun Jahre war es her das Samu und Seija geheiratet hatten und die beiden noch drei weitere Kinder bekommen hatten. Während Riku sich bei keinem gemeldet hatte, hatte seine Ex Freundin und Seijas gute Freundin...
