Peter Parker

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Advent-Special

Peter, wenn er dich erfolgreich um ein Date gefragt hat

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Peter, wenn er dich erfolgreich um ein Date gefragt hat...

Gwen und du geht gemeinsam Richtung High School, während es von oben auf euch herab schneit. In New York schneit es bereits seit einigen Tagen und es liegt schon eine hohe Schneedecke auf dem Weg.

»In fast zwei Wochen ist Weihnachten. Was hast du so geplant?«, fragst du Gwen und diese dreht sich euphorisch zu dir um. »Meine Familie und ich spielen Brettspiele und abends schauen wir Weihnachtsfilme. Uh, und wir backen Kekse«, erklärt sie und du nickst. »Was machst du?«

Du schaust sie an und musst lächeln. »Meine Familie kommt über Weihnachten und bleibt bis Neujahr. Wir gehen dann gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt und schmücken den Baum«, sagst du und schmunzelst.

»Hey, na ihr zwei.« Peter Parker gesellt sich zu euch und legt seine Arme auf eure Schultern. »Guten Morgen, Peter«, lächelt Gwen und Peter erwidert das Lächeln. Sofort ändert sich deine gute Laune und du schaust auf den Schnee, welcher auf deinen Schuhen liegt.

»Guten Morgen, Y/N«, sagt Peter glücklich und schaut dich von der Seite an. Du nickst nur und lächelst leicht. »Hast du gut geschlafen?«, fragt er dich weiter und du nickst. Gwen legt ihre Hand auf deinen Arm und sieht dich mit großen Augen an. »Hast du gut geschlafen?«, fragst du den Jungen und Peter schüttelt den Kopf.

»Hab die Nacht nicht viel schlaf bekommen. War viel los«, erklärt er und du schaust traurig zu Boden. War ja klar, dass Peter nächtlichen Besuch hatte, denkst du dir und du beschleunigst deine Schritte. Du willst nicht darüber nachdenken, wie Peter mit anderen Mädchen zusammen ist.

Gwen schaut dir mit einem traurigen Lächeln nach und Peter schaut verwirrt. »Du kannst manchmal ja echt unsensibel sein, Peter. Weißt du das?«, fragt Gwen und schüttelt den Kopf. »Was hab ich denn gemacht?«, fragt der Junge verwirrt und Gwen schmunzelt. »Du hast darüber geredet, dass du nicht viel geschlafen hast, weil viel los war. Macht es klick?«

Peter scheint immer noch auf dem Schlauch zu stehen, weshalb Gwen stehen bleibt und ihren besten Freund eine Hand auf die Schulter legt. »Y/N weiß nicht, dass du Spider-Man bist. Sie hat keine Ahnung, dass du Verbrecher jagst. Sie geht davon aus, dass du die Nacht mit einem Mädchen verbracht hast.«

Nun weiten sich die Augen von Peter und er schlägt sich mit der flachen Hand gegen die Stirn. »Oh Mann. Das muss ich ihr erklären. Gwen, warum hast du mich nicht aufgehalten?«, fragt Peter seine beste Freundin. Doch Gwen zuckt nur mit den Schultern und setzt sich wieder in Bewegung.

In der High School sucht Peter nach dir und findet dich an deinem Spind. »Y/N, lass es mich erklären«, bittet Peter, doch du schüttelst den Kopf. »Du musst mir nichts erklären, Peter. Du kannst tun und lassen, was du willst. Wir sind nicht zusammen und ich bin nicht deine Freundin.« Traurig schaust du ihn an und möchtest dich an ihn vorbeidrücken.

Aber Peter hält dich an deinem Handgelenk fest und du schaust zu ihm auf. »Lass uns darüber reden. Über alles. Am besten heute Abend. Beim Essen. 18:00 Uhr vorm Gallow Green. Was sagst du?«, fragt dich Peter und du schaust nur verwirrt. Dann nickst du aber leicht und Peter legt seine Arme um dich.

Doch bevor du die plötzliche Umarmung erwidern kannst, lässt dich Peter abrupt los und entfernt sich glücklich von dir. Während er den Flur entlang geht, springt er glücklich in die Luft und lässt einen Freudenschrei aus. Du musst kichern und deine Wangen werden rot.

❅❅

Pünktlich um 18:00 Uhr stehst du vor dem Restaurant und streichst dein Kleid glatt. In der Spiegelung des Fensters richtest du deine Haare. Schließlich gehst du ins Restaurant und fragst die nette Dame hinter Theke, wo du dich hinsetzen kannst.

Sie geleitet dich an einen kleinen schön dekorierten Tisch und du setzt dich aufgeregt hin. »Möchten Sie schon etwas trinken?«, fragt sie dich lieb, doch du schüttelst den Kopf. »Nein, danke. Ich warte«, antwortest du freundlich.

Die Frau nickt und lässt dich alleine. Dein Herz hämmert gegen deine Brust und deine Hände schwitzen. Flüchtig schaust du auf deine Armbanduhr und ziehst die Ärmel wieder drüber. Ganz aufgeregt wackelst du mit deinem Bein und wartest.

Mittlerweile sind weitere fünfzehn Minuten vergangen und so langsam verfällt dein Lächeln. Enttäuscht stehst du wieder auf und gehst wieder zum Eingang. »Auf Wiedersehen. Einen schönen Abend noch«, sagst du und verschwindest nach draußen.

Dort schneit es und deine Haare fliegen dir wegen des Windes um die Ohren. Du ziehst deine Jacke fester um deinen Körper und legst den Schal um deinen Hals. Müde stapfst du durch den Schnee nach Hause.

Die Tränen, die über deine Wange laufen, ignorierst du gekonnt. Du bekommst gar nicht mit, wie jemand auf den Dächern über dir, dich verfolgt. Dann plötzlich, landet eine Gestalt im Gymnastikanzug vor dir und du schreist panisch auf.

»Oh, nein. Beruhig dich, Y/N«, sagt die Person vor dir und du weichst zurück. »Du... Du kennst meinen Namen. Wieso kennst du meinen Namen?«, fragt sie ängstlich und Spider-Man macht einen Schritt auf sie zu.

»Hab keine Angst, Y/N. Ich bin's«, sagt die Person und zieht sich die Maske vom Kopf. »Peter«, sagst du überrascht und Tränen schießen dir im nächsten Moment aus den Augen.

»Du bist zu spät zu unserer Verabredung gekommen«, fluchst du und schlägst ihm gegen die Brust. »Ich habe eine viertel Stunde auf dich gewartet. Sag mir bitte, dass du eine vernünftige Entschuldigung hast?«, fragst du ihn bittend.

Peter schaut verwirrt und deutet dann auf sich. »Es tut mir wirklich leid, Y/N. Aber es gab einen Überfall und ich musste helfen. Bitte verzeih mir.« Peter kommt auf dich zu und nimmt deine Hände in seine.

Du nickst geschlagen. »Ja, das ist eine gute Entschuldigung«, murrst du säuerlich, musst dann aber lachen. »Du bist also Spider-Man«, stellst du schmunzelnd fest. »Das erklärt natürlich alles.«

»Es tut mir leid. Ich hätte dir das früher erzählen sollen. Aber ich wusste nicht wie. Und dann ist da noch die Sache, dass ich dich mag. Sogar sehr mag«, plappert Peter drauf los und deine Augen fangen an zu funkeln.

Du schaust auf eure immer noch verschränkten Hände und Peter dann in die Augen. »Ich hab dich auch sehr gerne«, hauchst du und legst deine Hände auf seine Wangen.

Peter muss lächeln und lehnt dann seine Stirn an deine. »Wie blöd, dass ich niemanden sagen kann, dass ich Spider-Man geküsst habe«, kicherst du. Erst ist Peter verwirrt, lacht dann aber und legt ohne jede Vorwarnung seine Lippen auf deine.

Erst bist du überrascht, doch dann erwiderst du den liebevollen Kuss. Seine Hände ziehen dich näher an ihn heran und du legst deine Arme um seinen Hals und kraulst seinen Nacken.

Wie aus heiterem Himmel unterbricht Peter den Kuss und du siehst ihn fragend an. »Vertraust du mir?«, fragt er dich schmunzelnd und du nickst. »Natürlich, Peter«, stimmst du ihn zu.

»Dann halt dich jetzt gut fest.« Bevor du fragen kannst, was er meint, zieht sich der Junge seine Maske auf und schlingt seine Arme fester um deinen Körper. Und dann befindest du dich in der Luft.

✓ | 𝗙𝗜𝗖𝗧𝗜𝗢𝗡𝗔𝗟 » 𝗈𝗇𝖾 𝗌𝗁𝗈𝗍𝗌Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt