Jay Halstead // 1.0

409 16 4
                                        

Du bist neu in Chicago und triffst in einer Bar einen netten jungen Mann

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.

Du bist neu in Chicago und triffst in einer Bar einen netten jungen Mann ...

Seufzend starrst du aus dem Taxi, als du im Dunkeln eine Bar ausfindig machen kannst. Durch den Regen hättest du sie fast nicht erkannt, aber das Neonschild hat schließlich deine Aufmerksamkeit erregt.

»Halten Sie bitte den Wagen an!«, rufst du dem Mann von der Rückbank zu und verwirrt dreht dieser auf die Bremse. »Alles in Ordnung?«

Du nickst. »Ja, ich ... ich steige hier aus. Was bekommen Sie?« Du suchst in deiner Tasche bereits nach deinem Portemonnaie und ziehst ein paar Geldscheine raus. 

Der Fahrer schaut auf sein Tacho und dreht sich wieder zu der Frau um. »36,82 $«, sagt er und schenkt dir ein Lächeln. Du drückst ihm 50 in die Hand. »Behalten Sie den Rest.«

Dankend sieht er dich an. Nickend greifst du nach deiner Tasche und deinem kleinen Koffer und steigst aus dem Taxi aus. 

Du bist schon völlig durchnässt, ehe du deinen ersten Schritt machen kannst. Doch du würdest jetzt alles für ein Glas Whisky tun, weshalb dein Griff um den Koffer fester wird und du auf die Bar mit der Aufschrift »Molly's« zugehst. 

Sobald du die Tür öffnest, wird dir wohlig warm und du gehst schnurstracks auf einen leeren Barhocker zu. »Wow!«, wirst du von einem Mann hinter der Theke begrüßt, der dich anlächelt. 

Er hat ein Glas und ein Geschirrtuch in der Hand, will es gerade verstauen, als er vor dir stehen bleibt. »Haben Sie das schlechte Wetter mitgebracht?«

Verwirrt blickst du ihn an. Dann deutet er auf den Koffer, der neben dir steht. »Ach so«, grinst du verlegen und streichst dir eine nasse Haarsträhne aus dem Gesicht. »Wahrscheinlich schon.«

Seufzend ziehst du deine Jacke aus. »Arbeit?«, fragt er dich, was du nickend erwiderst. »Kann man so sagen. Ich bin Chirurgin und mir wurde ein Job angeboten. Da konnte ich nicht nein sagen.«

»Chirurgin. Wow!«, sagt er und stellt das Glas endlich weg. »Ich bin Feuerwehrmann«, erklärt er, was deine Augen größer werden lässt. »Feuerwehrmann? Muss bestimmt aufregend sein«, grinst du. 

Der Mann nickt. »Das können Sie laut sagen. Ich bin übrigens Christopher«, stellt er sich vor und reicht dir seine Hand. »Y/N. Freut mich Sie kennenzulernen.« Du schüttelst seine Hand und lächelst ihn an. 

»Was darf es sein? Der erste Drink geht aufs Haus«, meint er und grinst dich mit einem breiten Lächeln an. »Dann hätte ich sehr gerne einen Whisky.«

Nickend wendet Christopher Herrmann sich ab und bereitet dein Getränk zu.

»Bitte schön« hörst du ihn sagen, ehe er das Glas vor dir abstellt. Dankend nickst du. Dann wendet der Feuerwehrmann und Barbesitzer sich ab und du schaust dich in der Bar um.

Es ist gemütlich, nicht zu voll, gut, es ist mitten in der Woche, aber trotzdem, und leise Musik dringt in deine Ohren. 

»Ist hier noch frei?«, fragt eine Männerstimme und du drehst dich zu dieser um.

Ein verdammt gutaussehender Mann steht vor dir. Er hat smaragdgrüne Augen, kurze braune Haare und unzählige Sommersprossen im Gesicht. 

Du bekommst kein Wort heraus, weshalb du nur nickst. Der fremde Mann schmunzelt und nimmt dann neben dir Platz. »Ich bin Jay.«

»Y/N«, erwiderst du leise und räusperst dich dann peinlich berührt. Jay bestellt Herrmann zu sich, um sich ein Bier zu bestellen und fragt dich Stumm, ob du auch noch was haben möchtest. »Ich nehme das selbes wie er«, sagst du und deutest mit einem Kopfnicken auf den Mann neben dir.

Nickend verschwindet Herrmann und hat dabei ein wissendes Grinsen auf den Lippen. 

»Also, Y/N«, sagt Jay und dreht sich zu dir, »was führt dich nach Chicago?« Sein Blick wandert zu deinem Koffer. »Neuer Job«, erzählst du ihm kurz angebunden. »Und wo kommst du her?«, fragt er weiter nach, was dich auflachen lässt. »Ich komme mir hier vor wie in einem Verhör.«

Unsicher lacht der Polizist. Entschuldigend hebt er die Hände, bevor er nach seinem Bier greift, was Herrmann euch beiden bringt. »Ich höre auf, versprochen«, schmunzelt er.

Kichernd nickst du und trinkst den Whisky in einem Zug leer. »Wo führt der Abend hin, Jay?«

»Das kommt ganz darauf an, was in deinem kleinen, hübschen Köpfchen vor sich geht«, murmelt er und lehnt sich etwas weiter nach vorne. »Ich kann es dir zeigen«, flirtest du, was dazu veranlasst, dass Jay sich an seinem Bier verschluckt. 

Schnell greift er in seine Hosentasche und legt 10 $ auf den Tresen. »Lass uns verschwinden.«

✓ | 𝗙𝗜𝗖𝗧𝗜𝗢𝗡𝗔𝗟 » 𝗈𝗇𝖾 𝗌𝗁𝗈𝗍𝗌Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt