Steve Harrington // 3.0

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Steve verschüttet "aus Versehen" sein Getränk über dein Oberteil

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Steve verschüttet "aus Versehen" sein Getränk über dein Oberteil ...

Die Musik ist laut, die Luft stickig, und die Tanzfläche voll mit Menschen, die sich im Takt bewegen. Du lehnst an der Kücheninsel und nimmst einen Schluck aus deinem Plastikbecher, während du dich mit deinen Freundinnen unterhältst.

Von der Ecke des Raums aus siehst du ihn: Steve Harrington, mit seinem immer leicht zerzausten Haar und diesem selbstgefälligen Grinsen, das dir seit der Middle School auf die Nerven geht.

Seit Jahren habt ihr euch gegenseitig geschnitten – Spitzen Bemerkungen hier und da, ein ständiges Aufeinandertreffen, das nie wirklich freundlich war.

Du rollst die Augen, als er an dir vorbeigeht, und wendest dich ab. Plötzlich spürst du etwas Kaltes und Nasses über deinem Oberteil.

Du schaust an dir herunter und siehst, wie Cola – oder vielleicht Bier? – sich über dein Shirt ergießt.

»Was zum ...!« Du reißt den Kopf hoch und siehst Steve direkt vor dir stehen, seinen eigenen Becher halb leer in der Hand, während seine Augen vor Schreck weit aufgerissen sind.

»Verdammt, das wollte ich nicht! Ich—« Er fängt an zu stammeln, seine Stimme klingt entschuldigend, aber du erkennst diesen kleinen Anflug von Selbstzufriedenheit in seinem Blick, als er merkt, dass du wütend wirst.

»Natürlich nicht«, schnappst du und drückst dein nasses Shirt von deiner Haut weg. »Du hast es ja sicher aus Versehen gemacht, oder?«

Er hebt die Hände, als wollte er sich verteidigen, und kommt dir einen Schritt näher. »Hey, es war wirklich ein Versehen. Ich schwöre. Ich hätte dir das nicht absichtlich angetan.«

»Du hast mir seit der Middle School absichtlich das Leben schwer gemacht, also warum sollte ich dir das jetzt glauben?«

Für einen Moment scheint er sprachlos, dann zuckt er leicht mit den Schultern. »Vielleicht ... vielleicht hast du recht.« Seine Stimme ist leiser, fast so, als würde er selbst überrascht sein von dem, was er sagt. »Aber ehrlich, das hier ... Das war echt nicht geplant.«

Du siehst ihm in die Augen, und für einen Moment ist da dieses seltsame Knistern zwischen euch. Es ist, als wäre die jahrelange Spannung immer im Hintergrund gewesen, aber jetzt, wo ihr so dicht voreinander steht, scheint sie übermächtig.

Du spürst, wie dein Herz ein wenig schneller schlägt, obwohl du versuchst, es nicht zu zeigen.

Steve reibt sich nervös den Nacken, sein typischer Zug, wenn er nicht weiß, was er sagen soll. »Ich ... kann dir ein anderes Shirt besorgen oder ... dir helfen, es zu reinigen.«

Du schnaubst, versuchst, dein eigenes nervöses Lachen zu unterdrücken. »Steve Harrington als mein Retter? Schwer vorstellbar.«

»Vielleicht habe ich mich geändert, Y/N.« Sein Blick wird weicher, fast schon unsicher. »Vielleicht ... war ich die ganze Zeit nur zu dumm, es zu zeigen.«

Du blinzelst überrascht. Da ist etwas in seiner Stimme, das du nicht erwartet hast – Ehrlichkeit. Du willst ihm nicht glauben, willst nicht zulassen, dass dieses vertraute Kribbeln in deinem Magen stärker wird.

Aber in diesem Moment, wo er dir so nah ist, mit nassem Oberteil und all dem unausgesprochenen Drama zwischen euch, fühlst du, dass vielleicht mehr hinter dieser ganzen Feindschaft steckt.

Du siehst ihn einen Moment lang an, bevor du leise antwortest: »Vielleicht.«

Er lächelt, ein echtes, fast schüchternes Lächeln, und in diesem Augenblick wirkt Steve Harrington weniger wie der arrogante Typ von früher – und mehr wie jemand, den du vielleicht schon immer insgeheim gemocht hast.

»Also ... darf ich dir jetzt ein neues Getränk holen? Diesmal ohne es über dir zu verschütten?«

Du gibst ihm einen kleinen, spielerischen Stoß. »Das wäre schon mal ein Anfang.«

✓ | 𝗙𝗜𝗖𝗧𝗜𝗢𝗡𝗔𝗟 » 𝗈𝗇𝖾 𝗌𝗁𝗈𝗍𝗌Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt