Jay Halstead // 1.2

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Du kannst dich einfach nicht von Jay verhalten

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Du kannst dich einfach nicht von Jay verhalten ...

Seit einigen Wochen lebst du nun schon in Chicago und das Drama rund um die Halstead Brüder hat sich gelegt. 

Will und Nathalie sind auch wieder friedlich unterwegs und verstehen sich wieder. Du und Jay seid euch aus dem Weg gegangen. Du hast ihm klar gemacht, dass zwischen euch nichts laufen kann, solange du und Will verheiratet seid.

Aber das seid ihr nicht mehr lange. Heute Abend würde im Molly's eine Party stattfinden, wo ihr beide die Scheidungspapiere unterzeichnet würdet.

Und das tust du mit dem größten Vergnügen. Du kannst es kaum erwarten Jay wiederzusehen und seine Lippen auf deinen zu spüren.

»Bereit?«, fragt Will dich, als er nach deiner Hand greift und zu dir hinuntersieht. Du nickst. »Bereit« grinst du. »Lassen wir und scheiden.«

Lachend geht Will vor und betritt als erster die Bar. Kichernd folgst du ihm, als du seine Hand loslässt und sie lachend vor den Mund legst. »Überraschung!«

Eure Kollegen, einige vom CPD und der 51., die du über die letzten Wochen kennengelernt hast sind anwesend und jubeln.

»Ist das Kuchen?«, fragst du, als du siehst, wie Connor eine Torte in den Raum schiebt. »Nur das Beste für meine Frau«, scherzt Will, was dich und die anderen Anwesenden laut lachen lässt. 

Jay allerdings lacht nicht und ext stattdessen sein Bier. 

»Aber bevor es Torte gibt, müssen die Papiere unterschrieben werden«, kommt es von Nathalie, die mit den Scheidungsunterlagen auf die beiden zu geht.

Nickend ergreift Will diese, als er dir einen Stift überreicht und dich ansieht. »Dann machen wir es jetzt offiziell«, sagt er und setzt seine Unterschrift neben das Kreuz.

Dann überreicht er dir die Papiere und du siehst ihn dankend an. Dein Blick wandert zu Jay, der euch beide intensiv mustert.

Als sich eure Blicke aber treffen, kannst du nicht schnell genug deine Unterschrift neben deinen Namen setzen. 

Plötzlich gehen Konfettikanonen los und du siehst du zu Will auf. Lachend fallt ihr euch in die Arme. »Die erste Runde geht auf mich!«, rufst du glücklich in die Runde und zustimmendes Gejohle hallt durch die Bar.

Es sind schon einige Stunden vergangen, die Bar hat sich geleert und du sitzt mit deinem mittlerweile sechsten Bier an der Theke und unterhältst dich mit Christopher. 

Dann spürst du, wie sich jemand neben dich setzt und du blickst zu Jay, seinen Blick stur auf sein Bier gerichtet hat.

Du bist enttäuscht, obwohl du es ihm nicht einmal übelnehmen kannst. Immerhin warst du es, die ihm gesagt hat, dass das mit euch beiden nichts wird. 

Doch dann spürst du seinen Arm an deinem. Es ist keine flüchtige Bewegung. Ganz im Gegenteil. Sein Arm bleibt neben deinem liegen und du seufzt zufrieden, als er dich endlich ansieht.

Als dann auch noch sein kleiner Finger über deinen Handrücken fährt, ist es um dich geschehen. Die Schmetterlinge fliegen wild umher und du verlierst dich in seinen grünen Augen.

»Y/N!«, hörst du Will nach dir rufen und Jay zieht seine Hand zurück und tut so, als würde er einem Gespräch zwischen Kelly und Matt zuhören. »Nathalie und ich sind weg«, informiert er dich, was dich nicken lässt. »Alles klar. Schönen Abend noch«, schmunzelst du und winkst Nathalie zu, die ihre Jacke überzieht.

»Dir auch. Ich warte im Auto«, informiert sie Will und lässt ihn allein zurück. Will sieht dich mit einem Lächeln an. Dann wandert sein Blick zu Jay, der euch immer noch den Rücken zugedreht hat. »Dir auch«, sagt er schließlich und umarmt dich, ehe du dich auf den Weg zu Maggie machst.

Will legt Jay eine Hand auf den Rücken und die beiden Brüder sehen sich an. »Vermassel es nicht, Jay. Y/N ist eine großartige Frau.« Mit großen Augen sieht Jay von seinem Bruder zu dir und sieht, wie du über einen Witz lachst. 

»Woher?«, fragt er verwirrt nach und dreht sich seinem Bruder wieder zu. »Ich bin nicht blöd, Jay. Und vor allem nicht blind. Ich sehe doch jedes Mal, wenn du im Med bist, wie du sie ansiehst und sie dich.«

Mit hochrotem Kopf sieht Jay wieder zu dir und eure Blicke treffen sich. Du lächelst ihn an und lauschst dann wieder Maggie, die sich mit April über einen Patienten unterhält. 

Jay sieht zu seinem Bruder, der ihm zu zwinkert. »Schönen Abend noch.«

Unsicher sieht Jay zu dir und nimmt dann den letzten Schluck seines Biers, als er auf dich zusteuert und einen Arm um deine Taille legt. »Lass uns verschwinden«, flüstert er dir ins Ohr.

Du bist verwundert, dass Jay dir auf einmal so nah ist und kein Geheimnis daraus macht, das er sich von dir angezogen fühlt.

Maggie und April sehen sich beide wissend an, denn auch die beiden haben eure schmachtenden Blicke bereits vor Wochen gemerkt. 

Sie kichern und du drehst dich zu Jay um. Nickend siehst du ihn an. »Okay«, grinst du, ehe du deine Lippen auf seine drückst. »Lass uns gehen.«

✓ | 𝗙𝗜𝗖𝗧𝗜𝗢𝗡𝗔𝗟 » 𝗈𝗇𝖾 𝗌𝗁𝗈𝗍𝗌Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt