„Aber dir ist klar, dass wir nicht das ganze Wochenende hier im Zimmer bleiben können, oder?"
Auch, wenn ich es liebe, hier mit ihr im Bett zu sitzen und zu essen, will ich doch auch ein bisschen die Gegend erkunden.
„Ja... ich will ja auch raus und in die Natur. unbeschwert Zeit mit dir verbringen. Das gestern Abend war es meine Überforderung, die aus mir gesprochen hat."
„Na dann können wir ja nach dem Frühstück direkt los."
„Oder wir machen erstmal genau da weiter, wo wir gestern Abend unterbrochen wurden. Danach wird auch noch genug Zeit sein."
„Bist du dir da ganz sicher? Es hat sich einiges angestaut in letzter Zeit."
„Wir haben doch Zeit, der Tag ist noch lang."
„Das Wochenende ist noch lang."
Etwas verwirrt sehe ich Leo dabei zu, wie sie ihre leere Tasse auf dem Wagen abstellt, dann aber einfach aufsteht.
„Macht's dir eigentlich Spaß, mit mir zu spielen? Erst machst du mich heiß, obwohl du weißt, dass gleich Frühstück kommt und jetzt gehst du einfach."
„Ob's mir Spaß macht, dich zu ärgern? Aber sowas von!"
Dann mache ich einfach auch mal mit. Ich weiß, wie ich sie im Nullkommanix rumbekommen kann.
„Okay, in dem Outfit wirst du draußen aber extrem frieren. Ich geh nochmal schnell duschen."Mein Shirt schmeiße ich auf meine Tasche und schlurfe einfach weiter ins Bad. Leos Blicke brennen auf meiner Haut und ich habe die Dusche noch nicht einmal betreten, da hält sie mich zurück.
„Das ging sogar noch schneller, als ich dachte" grinse ich und ziehe sie an der Hüfte noch dichter an mich.
„Ach halt einfach die Klappe!"
Mit einem Ruck zieht sie mich am Nacken zu sich runter, um mich zu küssen. Ich genieße ihre Finger auf meiner Haut und meine auf ihrer. Hier sind gerade nur wir beide. Sie will mich und ich sie. Keiner kann gerade dazwischen grätschen. Ich dränge sie zurück Richtung Bett, aber kurz vorm Bett übernimmt sie wieder die Zügel... Ohne, dass ich es mitbekomme.
Ganz langsam zieht sie sich das Shirt aus und setzt sich in nichts weiter als einem Slip aufs Bett. Sie sieht mir tief in die Augen, während sie weiter nach hinten rutscht. Ich lehne mich vor, will mich über sie legen, aber Leo weiß definitiv, was sie tun muss, um mich zu quälen. Mit einem Fuß an meiner Brust drückt sie mich zurück. Sie weckt etwas in mir, was ich vorher so noch nicht kannte. Noch nie war mein Verlangen, meine Lust, so groß. Mit Argusaugen beobachte ich, wie sich ihre Finger in den Bund ihres Slips harken und ihn genüsslich von ihren Beinen schieben. Meine Boxershorts ist kurz vor dem Platzen. Meine Atmung ist unregelmäßig und als sie ihre Finger zart über ihren Körper gleiten lässt halte ich es keine Sekunde mehr aus. Selbst wenn sie andere Pläne gehabt hätte, hätte sie keine Möglichkeit gehabt, mich zu stoppen. So schnell konnte sie nicht reagieren. Kurzzeitig noch etwas überrascht, erwidert sie meinen Kuss. Unter meinen Berührungen wird sie zu Wachs. Sie wölbt sich mir entgegen, während sich meine Lippen einen Weg über ihren Körper küssen. Sie stöhnt auf, als ich meinen Kopf zwischen ihren Beinen verschwinden lasse. Ich muss ihr Becken festhalten. Die Geräusche zu unterdrücken gelingt ihr nur so semi gut, ihre Fingernägel krallen sich in meine Kopfhaut. Es ist ein süßer Schmerz, der mich durchzuckt, als sie kommt und ihren Griff nochmal verstärkt. Kurz darauf entspannt sich ihr Körper wieder und ich richte mich auf. Leo hat ihre Augen noch immer geschlossen, aber als sie sie öffnet brennt in ihnen noch immer ein Feuer. Sie setzt sich hin und beginnt, hauchzarte Küsse auf meinem Oberkörper zu verteilen, während sie mir die Boxershorts vom Hintern schiebt. V-Linie, Bauch, Brust, Schultern, Nacken, Hals, Kinn - aber meinen Lippen bleibt sie fern. Stattdessen lehnt sie sich wieder zurück, stützt sich auf ihren Unterarmen ab und sieht mich abwartend an.
„Was grübelst du?" murmelt sie, ihren Fuß schiebt sie wieder an meinem Bein hoch.
Ohne auf ihre Frage einzugehen, packe ich ihren Knöchel.
„Wenn es dir zu viel wird, sag es und ich höre auf."
Natürlich entgeht mir nicht, wie sie heftig schluckt und wenn ich nicht die pure Erregung in ihren Augen sehen würde, würde ich direkt einige Gänge zurückschalten.
Aber Leos Nicken heißt für mich, dass ich weitergehen kann und auch soll.
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Alles was uns reicht
FanficJa gut, Leo ist wieder da, aber sicher, dass damit jetzt wieder alles einfacher wird? Sind sie bereit, die ganzen Herausforderungen zusammen zu meistern, oder werden sie an ihnen zerbrechen? Was ist mit Kilian?