Annes Sicht:
Als die Jungs endlich ankamen überschlug ich mich fast vor Freude. Wie ein Hund hüpfte ich um Mats herum bereit für mein Leckerli zur Belohnung. Ich war schon am Lachen doch bei dem Gedanken musste ich noch mehr lachen. Mein Leckerli bekam ich aber in Form eines Kusses der mich fast aus den Schuhen haute. Mein Gott hatte ich ihn vermisst, dabei war es noch nicht lange her das wir uns sahen und wie lang kannten wir uns? Ja er war mein Kismet! Denn anders war diese Art von Liebe auf den ersten Blick nicht zu verstehen. Er war nicht mehr länger einfach nur eine 10 auf meiner Knackarsch Skala er war zu meiner 100 in meinem Leben geworden. Und jetzt war er hier bei mir und dass für ganze 5 Tage. Natürlich begrüßte ich auch Marco der sich zum Glück gleich verkrümelte zum Duschen. So hatte ich ein paar Minuten mit meinem Mats allein. "Hey mein Schöner ich muss eben mal nach dem Essen schauen" eigentlich widerwillig löste ich mich von ihm und huschte in die Küche. Ich schaute erst in den Ofen wie weit das Fleisch war, dann rührte ich in den Töpfen als ich von hinten plötzlich Hände auf meiner Hüfte fühlte die mich leicht weg zogen vom Herd. „Hey meine Schöne das riecht aber super lecker" flüsterte er mir ins Ohr und als würde dies nicht reichen für Gänsehaut, küsste er mich ganz langsam und zärtlich vom Ohr abwärts über den Hals zum Nacken. Ich schloss meine Augen und genoss es nur. Wäre er zum Beispiel ein Kai, würden wir schon auf der Arbeitsplatte am Poppen sein. Doch Mats war mir einfach mehr wert als nur ein kurzes Menü. Meine Ängste er könnte es nicht ernst mit mir meinen waren längst vergangenen. So wie er mich behandelte konnte das alles nicht nur eine Masche sein. Kein Mensch würde solch einen Aufwand betreiben für einmal zwischen den Kissen zu spielen. Darum musste er es einfach ernst meinen. „Wir essen erst wenn Nina da ist" seufzte ich leise "du solltest jetzt also aufhören zu naschen" er hörte widerwillig auf und drehte mich zu sich. Ich würde dich aber lieber jetzt vernaschen und nicht wenn die anderen zuschauen" schmollte er "dann halt wenn alle schlafen" er küsste mich sanft. Ich widmete mich wieder dem Essen. Später als wir alle dann bereit waren zum Essen warteten wir nur noch auf Nina. Mir fiel ein dass ich noch Sekt zum Anstoßen hatte und ging in die Küche an den Kühlschrank. Ich kramte gerade fluchend den Korkenzieher aus der Schublade als mein Handy sich meldete. Nina war da. Ich ging ans Fenster um zu sehen wie weit sie war und als sie auf das Haus zulief ging ich schnell an die Türe um sie zu öffnen. Als ich unten die Türe aufgehen hörte ging ich wieder in die Küche um mich meinem Problem *Korken und Sekt* zu kümmern. Wer machte auch solche Korken in eine Sektflasche? Nina kam zu mir in die Küche nach kurzer Begrüßung nahm sie sich des Problems an und öffnete die Flasche. Ich erklärte ihr das wir nicht wo anders essen würden sondern hier bei mir. Ich war gespannt wie sie reagieren würde wenn sie Marco sah. Doch die Reaktion die dann kam war nicht meine erhoffte. Sie war geschockt und ich merkte direkt dass sie sauer wurde. Dabei hatte ich es doch nur gut gemeint. „Es war meine Idee" sagte plötzlich Mats und ich mischte mich ein "es war unsere Idee" er war es ja nun mal wirklich nicht alleine. Es war wohl falsch gedacht. Nina flüchtet zum Glück nicht sondern setzte sich zu uns. Ich drückte unter dem Tisch Mats seine Hand und als er mich ansah nickte ich Richtung Küche „ich schau mal nach dem Essen" sagte ich und stand auf. Ich war schon fast in der Küche als mir Mats auch schon folgte. „Ich glaub das war doch nicht so gut?" sagte ich direkt zu Mats "ach was warten wir ab. Sie ist ja schon mal geblieben und er lebt noch"-"sie wird ihm auch nichts machen" grinste ich „sie liebt ihn ja" ich holte das Fleisch aus dem Ofen und schüttete die Kartoffeln ab. Mats nahm mich von hinten in den Arm und flüsterte mir ins Ohr „zum Glück gibt es zwischen uns nicht solch ein Problem oder doch und ich weiß nur noch nichts davon?" Ich konnte ein grinsen in der Stimme hören. Ich drehte mich zu ihm und sah ihm in die Augen. „Bei mir gibt es nichts was zu Störungen führen könnte aber wie steht es bei dir?" ich brauchte wohl doch eine Bestätigung das er so fühlt wie ich. „Nein bei mir gibt es nichts. Ich glaub ich weiß was dich stört, aber ich kann dich beruhigen. Es muss nicht immer alles in der Zeitung stehen" er sah mich mit festem Blick an und ich musste ihm wohl einfach vertrauen sollte sich was entwickeln. Ich küsse ihn, lächelte und sagte „lass uns wieder rüber gehen. Hier du darfst die Schüsseln tragen"-"ach dafür bin ich also gedacht?"-"ich muss doch testen ob du alltagstauglich bis" zwinkerte ich ihm zu. Ich konnte gerade noch Nina hören wie sie was von *weil es nichts bringt* sagte. So wie Marco schaute musste Nina ihm gerade einen Korb gegeben haben. Ich stellte das Fleisch auf den Tisch und bat Nina mit mir mit zu kommen. In der Küche angekommen gestand ich ihr das Mats alles wüsste. Wäre ich nicht ihre beste Freundin hätte sie mir wohl in dem Moment den Kopf abgerissen. Aber Nina konnte sagen was sie wollte, ich glaubte an den Erfolg der Sache und es bedarf nur ein wenig Mut.
Marcos Sicht :
Es war ein Fehler zu glauben sie würde sich freuen. Wenn sie doch ganz offensichtlich ihren Mann mir vorzog. Es war ein seltsames Gefühl dazustehen wie bestellt und nicht abgeholt, wenn es nicht mal eine Woche her war, dass ich mit dieser Frau was hatte und sogar noch was von verknallt sein sagte. Dennoch hoffte ich das sie blieb und diesen Gefallen tat sie mir auch. Kaum saßen wir alle als Anne und wie auf Kommando auch Mats, uns alleine ließen. Mir schien es sehr geplant aber ich wollte nicht undankbar sein sondern die Chance nutzen und mit Nina ein ernstes Wort reden. Denn eigentlich war sie mir noch was schuldig. Ich sah sie an und konnte sehen, dass sie wohl einfach auf stur schaltete und darum ins Leere schaute. *ihre Augen glitzern wunderschön* ging es mir durch den Kopf. Was Kerzenlicht nicht alles konnte? Ich sprach sie an "ich würde mir wünschen das du nochmal mit mir redest" endlich sah sie mich an aber schwieg. „Ich wusste nicht dass ich wirklich der letzte Mensch bin den du jemals wieder sehen willst. Aber es war sehr unfair von dir so zu gehen. Du wolltest dass ich nicht mit dir spiele aber was tust du?"-"ich sagte dir das es mir leid tat und ich gab dir die Chance mich in Ruhe zu lassen."- "Ist das dein Ernst? Glaubst du wirklich du kannst mich behandeln wie einen Schuljungen nur weil ich ein bisschen jünger bin?" ich wurde sauer. „Nein das war nicht meine Absicht"-"warum gibst du mir keine Chance?"-"weil es nichts bringt." Ich wusste es, sie würde ihn nicht verlassen. Auch wenn ich es nicht verstand ich werde es akzeptieren müssen. Oder kämpfen? Mats und Anne kamen zurück. Anne stellte nur eine Platte mit Fleisch auf den Tisch und bat Nina mit ihr mit zu kommen. *Ob ich auch noch in die Küche zitiert werde?* Ging es mir durch den Kopf und ich musste grinsen. Doch kaum waren die zwei weg verging mir das grinsen denn Nina brüllte auf einmal etwas von *du hast was?* es klang richtig gefährlich und ich überlegte mir was da wohl passiert ist. Es ließ mir keine Ruhe "Mats was ist hier eigentlich los?" Er gab mir keine Antwort er sah mich nur an "in was für einem Film bin ich hier? Würdest du bitte mit mir reden?" Er sagte immer noch nichts. „Ich sollte wohl gehen wenn nicht mal mein Freund es für nötig hält mich aufzuklären" ich wollte gerade aufstehen als Mats seine Stimme fand „ich kann mir vorstellen das es scheiße ist. Aber es ist nicht meine oder Annes Aufgabe es dir zu sagen was bei Nina los ist. Nur wenn du mir je vertraut hast dann tu es jetzt wieder denn es gibt eine Lösung" ich setzte mich wieder. Vielleicht nicht weil ich glaubte es zu müssen weil ich mich wohl in Nina verknallt hatte, denn das schien mir langsam aber sicher sowieso ein hoffnungsloses Verknallt sein zu sein, sondern weil ich zu neugierig war. Da kamen Anne und Nina auch schon wieder zurück. Es war immer noch alles sehr ruhig aber Nina hatte ein seltsames Lächeln im Gesicht und wir fingen stumm an zu essen.
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Wie das Leben so spielt
FanfictionNina ist Mutter einer süßen, frechen 3-jährigen Tochter Namens Marie und Verheiratet. Das hält sie nicht davon ab für, den wesendlich jüngeren, Marco Reus zu schwärmen. Sie nimmt auch die dummen Sprüche von ihrem Mann dafür in kauf, der glühender Gl...
