Marcos Sicht:
„Wann ich das begreife? Ich verlange was von dir was überhaupt nicht richtig ist!"-„Nina du machst mich wahnsinnig! Stell mich nicht hin als wüsste ich nicht was Sache ist. Ich liebe dich und ich mag Marie sehr gern. Mir ist durchaus bewusst was ich da tu also sprich es mir nicht ab. Ich bin kein Idiot. Mag sein das du nur mit solchen Menschen bisher zu tun hattest, aber ich gehöre da nicht dazu"-„aber ..."-„nichts aber. Du willst immer einen auf vernünftig machen, dabei ist das weder dein Wesen noch dein Charakter. Du bist tot unglücklich nur weil du in eine Form passen willst die dir überhaupt nicht steht. Sei doch einfach mal du selbst. Das kannst du, ich hab es gesehen!" sie schwieg, senkte ihren Blick und ließ sich auf ihre Knie fallen. Sie fing an zu weinen und mir taten meine Worte leid. Ich ging zu ihr hin, setzte mich auf den Boden neben sie und zog sie in meine Arme. „Er wird mich umbringen" stammelte sie unter Tränen „ich werde dich beschützen"
Ninas Sicht:
Ich war innerlich am zusammen brechen. Die Worte von Marco trafen mich hart. Jedes einzelne war wie ein Hammerschlag in mein Herz und er hatte wohl Recht. Ich konnte die Tränen nicht mehr zurück halten und diese Angst die sich in mir breit machte war unerträglich. Ich ließ mich auf den Boden sinken und merkte wie der Damm brach und ich nur noch weinen konnte. Ich merkte nur fern das Marco mich in seine Arme zog und mich tröstet. „Ich werde dich beschützen" sagte er zu mir und ich wünschte mir mein Kopf würde endlich die Klappe halten. Denn mein Herz gehörte ihm und das sollte Grund genug sein ihm zu vertrauen. „Wie kannst du nur solch eine Angst haben? Er weiß doch gar nicht wo du steckst! Oder hat er sich gemeldet und du hast es ihm gesagt?" ich versuchte meine Stimme zu finden und flüsterte ein „Nein ich habe seit einer Woche nichts mehr von ihm gehört"-„Seit einer Woche? Tolle Sache" sagte er ironisch „und dann machst du dir solche Gedanken? Nina, schau mich an" er schob mich leicht von sich weg doch ich wollte ihn nicht anschauen. Nicht nach dem ich mich so dumm benommen hatte. Er schob seine Hand unter mein Kinn und hob es an. Mich trafen seine Augen und ich hatte das Gefühl er könnte ganz weit in mich hinein schauen. „Wenn er sich seit einer Woche nicht mehr gemeldet hat und gestern Morgen stand das in der Zeitung. Meinst du nicht er hätte sich dann schon längst gemeldet?" Marco hatte damit nicht wirklich Unrecht. Wann hatte ich das letzte Mal mit Michael zu tun? Er ist Sonntagabend gefahren und sagte mir dort schon das er nur vielleicht am Wochenende heim kommen würde und sonst erst Dienstag. Auch auf meine Nachricht hatte er sich nicht gemeldet. Mein Hirn lief auf Hochtouren. Warum meldet er sich nicht? „Über was denkst du nach?" ich versuchte meine Gedanken zu ordnen. „Er hat sich auch nicht gemeldet als ich ihm geschrieben hab dass wir wegfahren"-„sag mir nicht dass du dir jetzt Gedanken machst ob ihm was passiert ist?"-„und wenn doch? Das wäre doch perfekt!"-„Nina?"-„mhmm?"-„das macht mir jetzt Angst" er fing an zu lachen und ich schaute ihn verwirrt an. „Warum?"-„Da fragst du noch?" ich konnte ihm nicht folgen, er hörte auf zu lachen und schaute mich an „du machst dir Gedanken stimmt's?" ich sagte immer noch nichts „ja du tust es. Du siehst es aber als positiv an. Das sind ja schon Psychopatische Züge und die machen mir Angst" er lachte wieder. Ich merkte wie sich meine Mundwinkel nach oben verzogen und ich anfing mit zu lachen. „So war das aber nicht gemeint. Ich würde ihn nicht umbringen wollen" Marco schaute mich grinsend von der Seite an „ach echt nicht?"-„naja vielleicht hatte ich schon mal so nen Gedanken aber ich würde niemals, nein das könnt ich nicht" und grinste. „Nina?"-„mhmm?"-„hör auf mich so verrückt zu machen. Sonst fessle ich dich an mein Bett da kannst du dann deine Gedanken aussitzen bis du wieder zur Vernunft kommst und endlich einsiehst das du zu mir gehörst und ich dich wirklich liebe" er nahm wieder mein Gesicht in die Hand und küsste mich zärtlich. Als er von mir abließ und ich die Schmetterlinge wieder unter Kontrolle hatte sagte ich „ich bin psychopatisch? Aber deine Idee mit ans Bett fesseln damit ich einsehe das ich zu dir gehöre ist weniger psychopatisch? Du bist verrückt!"-„nicht mehr oder weniger wie du" und wir küssten uns wieder. Wie konnte ich nur zweifeln? Ich könnte mich selbst Ohrfeigen.
Maries Sicht:
Ich weiß dass man nicht lauschen darf aber Mama und Marco waren ja nicht gerade leise. Auch wenn sich Mama wie immer beim Streiten anstrengte leise zu sein. Dabei war der Streit ganz anders. Ich hatte erst gedacht Marco wäre jetzt auch so gemein zu Mama wie es Papa immer war. Doch so war es gar nicht. Marco sagte ihr dass er sie liebte und dass er uns bei sich haben wollte. So was sagte Papa nie! Aber ich verstand nicht warum Mama anfing zu weinen. Schon gar nicht das sie es vor ihm machte und nicht wie sonst heimlich. Es war wirklich alles anders als sonst. Ich schlich mich an die Türe um besser zu hören und vielleicht auch mal zu spitzeln. Mama und Marco saßen auf dem Boden und Marco tröstete Mama und auf einmal waren sie wieder am Lachen und küssten sich. Gott sei Dank hatten sie sich wieder lieb, denn ich wollte nicht mehr weg hier. Trotzdem durfte ich nicht vergessen mit Anne zu reden, dies werde ich gleich heute noch machen wenn wir sie sehen.
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Wie das Leben so spielt
Fiksi PenggemarNina ist Mutter einer süßen, frechen 3-jährigen Tochter Namens Marie und Verheiratet. Das hält sie nicht davon ab für, den wesendlich jüngeren, Marco Reus zu schwärmen. Sie nimmt auch die dummen Sprüche von ihrem Mann dafür in kauf, der glühender Gl...
