Ich hatte ja schon etwas Herzrasen und diesmal nicht wegen Marco sondern wegen meiner Mutter. Wie wird sie das wohl aufnehmen was ich jetzt tat? Nämlich ihr Marco, den Marco für den ihre Tochter so schwärmt, vorzustellen. Ich parkte meinen Wagen und sah Marco an „Du hättest *Nein* sagen können"-„ich wollte aber nicht *Nein* sagen" und er grinste mich an. Es ist erstaunlich wie lang doch so Schmetterlinge fliegen können in so einem begrenzten Bereich wie ein Bauch. Meine Schmetterlinge waren auf jeden Fall unermüdlich und bekamen immer einen extra Kick wenn Marco mich angrinste und einen *Power-Shot* wenn er mich küsste. Ich beugte mich zu ihm rüber „deine Letzte Chance!" sagte ich mit tiefer Stimme zu ihm. Er kam mir ganz nah „deine Mom kann nicht schlimmer sein als du!" und er grinste über beide Ohren doch ich blieb ernst. Nahm sein Kinn in die Hand und drehte seinen Kopf von links nach rechts und sagte in ernsten abfälligen Ton „welch ein Glück das du so ein Schwiegersohn-Typ bist" ich musste grinsen und streckte ihm die Zunge raus. Er sah dies wohl direkt als Einladung an und küsste mich sehr innig. „Bitte ... was soll ... meine ... Mutter denken ... wenn sie jetzt ... zum Fenster ... raus schaut?" nuschelte ich in den Kuss. „Du findest also ... wir ... sollten ... aufhören?" ich löste mich von ihm „Ist ja nicht wegen mir. Nur das Essen wartet" grinste ich. „Was gibt es eigentlich? Du hast vorher schon so gelacht als du sie gefragt hast" direkt musste ich wieder anfangen zu lachen „DAS bleibt mein Geheimnis!" ich stieg aus. Wir gingen auf das Haus meiner Mutter zu und Marie machte schon die Türe auf. *Ich wusste doch das gewartet wurde und das sicher am Fenster* ging es mir durch den Kopf. Marie raste direkt auf Marco zu und brüllte „MARCO!!!" sie sprang an ihm hoch und er konnte sie gerade noch so festhalten. Sie schlang ihre Arme um seinen Hals „was für eine Überraschung!" brüllte sie weiter rum. „Marie geht das auch was leiser? Da fallen Marco ja gleich die Ohren ab!" ich lächelte sie liebevoll an. „Ich hab gesehen dass ihr euch schon wieder geküsst habt!" strahlte sie über das ganze Gesicht. „Warum schon wieder?" fragte Marco leicht irritiert „na ihr habt euch doch schon mal geküsst! Mama hat das Anne erzählt im Auto"-„aha"-„darf ich das Papa wieder nicht sagen?" ich schaltete mich ein „nein Marie das darfst du nicht. Hast du es Oma gesagt?"-„Nein! Ich hab euch gesehen und bin dann direkt an die Tür und dann zu euch raus"-„gut mein Schatz. Bekomm ich denn jetzt auch mal einen Kuss von dir? Oder hast du mich gar nicht vermisst?"-„doch schon. Aber dich habe ich immer, Marco bestimmt wieder nicht lang." *Oh mein Gott* ging es mir durch den Kopf. Was sie wohl tun wird wenn sie merkt dass sie Marco doch jeden Tag sehen konnte? Ich sah Marco an doch er strahlte nur Marie an und trug sie weiter auf seinem Arm. Es schien als würde er meine Unruhe merken die sich auf einmal in mir breit machte. Er nahm auf einmal meine Hand und wir gingen wie ein Paar mit Kind in das Haus meiner Mutter. „Hallo Mama" rief ich schon an der Türe und aus der Küche kam ein *Hallo Kind* zurück. Sie kam mit einem Handtuch in der Hand aus der Küche raus und trocknete sich gerade die Hände ab um sie dann Marco zu reichen. „Hallo ..." sie schaute leicht verwirrt von Marco zu mir und zurück und sagte dann „kann das sein das du der junge Mann bist den meine Tochter so toll findet? Dieser Fußballspieler?" *Oh Nein musste sie das tun?* ging es mir durch den Kopf. Wie peinlich war das denn? „Ja genau Marco" er nahm die Hand von meiner Mutter und lächelte sie an „Marco Reus"-„Wie schön und welch ein Zufall. Ich bin Ninas Mutter Linda"-„das du meine Mama bist hab ich ihm schon gesagt!" sagte ich und war mich immer noch am Schämen. „Deswegen musst du aber nicht rot werden" meine Mutter erinnerte mich leicht an die Grinsekatze von Alice im Wunderland. „Kommt rein" sie ging vorweg in den Wohnbereich des Hauses „ich hab heute mal im Esszimmer gedeckt. Da haben wir mehr Platz. Ich hoffe ihr habt auch Hunger? Es gibt Gulasch mit Püree und Rotkohl" ich konnte im Augenwinkel sehen wie Marco mich anschaute. Ich versuchte krampfhaft ernst zu bleiben. Er nickte meiner Mutter nur zu und sie ging zurück in die Küche. Kaum drehte sie uns den Rücken zu, kniff mich Marco in die Seite. Ich zuckte zusammen und verlor dadurch die Kraft mein Lachen zu unterdrücken und fing laut an damit. „Jetzt weiß ich warum du so gelacht hast als sie dir am Telefon sagte was es zu essen gibt" bei jedem Wort kniff er mich erneut in dieselbe Stelle und ich lachte nur umso mehr „natürlich!" sagte ich und er fing an mich zu kitzeln. Marie kam zu meiner Unterstützung und versuchte Marco zu kitzeln der sich dann auch von mir ablenken ließ und Marie anfing zu kitzeln. Ich beruhigte mich wieder und ging zu meiner Mutter in die Küche. Ich wollte mir ein Glas Wasser holen. „Nina wie geht es dir?"-„Gut! Warum?"-„Weil du Jahrelang ein Trauerkloß warst. Dann ein paar Tage eine Träumerin und nun bist du aufgeblüht wie eine Rose auf dem Misthaufen"-„ich weiß nicht was du meinst?" tat ich abwertend und nahm mir ein Glas aus dem Schrank. „Wann sagst du es Michael?"-„was soll ich ihm sagen?"-„das du die Scheidung willst?"-„Warum sollte ich die wollen?"-„Weil mein neuer Schwiegersohn so gut mit meiner Enkelin auskommt. Darum!"-„Mama!"-„Nix Mama! Ich bin nicht blöde und sehe doch das er der Grund ist warum du dich so ... so" sie zeigte mit dem Finger an mir rauf und runder „so verändert hast und was ist das bitte für ein Zufall? Du bringst mir hier deinen Traummann an von dem du mir wochenlang die Ohren voll heulst und dann willst du mir erzählen da ist nix?"-„Mama! Kannst du vielleicht etwas leiser reden?"-„Warum? Weiß er denn nicht dass du schon lange für ihn schwärmst" flüsterte sie dann doch. „Nicht so richtig"-„aber ernst muss es dir schon sein"-„warum?"-„du hast kein Ehering an. Wir können essen. Bringst du bitte die Schüsseln mit?" sie ging raus und ich war wie versteinert. Ich sah auf meine Hand und sah was meine Mutter meinte. Mein Ehering war weg! Wann hatte ich den verloren? Warum ist mir das nicht aufgefallen? Sollte das nicht einem auffallen wenn der weg ist? „Nina! Das Essen!" hörte ich von fern meine Mutter rufen. Mechanisch nahm ich die Schüsseln und ging ins Esszimmer.
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Wie das Leben so spielt
FanfictionNina ist Mutter einer süßen, frechen 3-jährigen Tochter Namens Marie und Verheiratet. Das hält sie nicht davon ab für, den wesendlich jüngeren, Marco Reus zu schwärmen. Sie nimmt auch die dummen Sprüche von ihrem Mann dafür in kauf, der glühender Gl...
