Kapitel 7-Neue Freunde

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Ich nahm seine Hand und zog ihn ins Wohnzimmer.Wir kuschelten uns auf das Sofa und quatschten über Gott und die Welt.Aber eine Frage plagte mich schon die ganze Zeit über.Sind wir zusammen?Ich traute mich nicht zu fragen.Nach einer Weile musste er gehen wegen seiner Arbeit.Ich wusste immer noch nicht was er arbeitete.Er verabschiedete sich mit einem Kuss. Heißt das das wir zusammen sind?Ohne weitere Gedanken ging ich in die Küche und machte mir Mittagessen.Nach dem Essen beschloss ich Köln ein wenig zu erkunden.Ich war vorher noch nie in Köln.Völlig planlos fuhr ich mit meinem Longboard die Straßen entlang,bis ich an einem Park ankam.Ich setzte mich an eine Bank und hatte einen wundervollen Ausblick auf den Rhein.Es war 15:55,weswegen es langsam dämmerte.Es fing wieder an,leicht zu schneien.Aus weiter Entfernung hörte ich jemanden reden.Es war einen männlich Stimme.Ich sah mich um und entdeckte einen Jungen mit Dreadlocks und einer komischen Kamera in der Hand mit der er redete.Er hatte auch ein Longboard unter dem Arm.Hinter ihm ging ein braunhaariger Junge der wirklich groß war.Warte mal.Ich kannte ihn.War er nicht dieser Junge,den ich im Treppenhaus getroffen habe?Ja,ich war mit ganz sicher.Plötzlich kam der Junge auf mich zu und sagte:,,Hey.Bist du nicht die vom Treppenhaus?" ,,Ja die bin ich",gab ich lächelnd zurück. ,,Ich bin Felix.Und du bist?" ,,Anna" ,,Schöner Name" Und schon wieder wurde ich rot.,,K-kann ich n-nur zurückgeben",versuchte ich gelassen zu sagen,was mir jedoch mislang.Jetzt tauchte auch der Dreadboy auf.,,Hey.Ich bin Simon.Ich wohne auch im selben Haus wie du.",stellte er sich vor.,,Ich bin Anna.Ich finde es cool ,dass wir im selben Haus wohnen",gab ich als Antwort.,,Setzt euch doch",forderte ich sie auf.Sie setzten sich und wir redeten über alles mögliche.Jeder erzählte etwas von sich.Sie sind echt nett.Nachdem es dunkel geworden war,gingen wir zu MC'es und bestellten uns etwas zu essen.Simon war vegan,wie er es erklärt hat.Ich hab es schonmal probiert,vegan zu sein,scheiterte aber.Nach dem Essen cruisten wir noch in Köln herum und hatten echt viel Spaß.Ohne sie hätte ich,glaube ich zumindest,nicht mehr nachhause gefunden.Zuhause angekommen,tauschten wir noch Nummern aus und verabschiedeten uns mit einer Umarmung.Felix und Ich wohnten sogar im selben Stockwerk.Komisch.Tagsüber habe ich ihn noch nie gesehen.Naja egal.Ich zog meine dicken Winterklamotten aus und ließ mit ein Bad ein.In der Badewanne überlegte ich über Ardy und den heutigen Tag.Er war traumhaft.In meiner Heimat war ich ein ziemlicher Aussenseiter,weswegen ich keine Freunde hatte.Dieses Gefühl von Geborgenheit und Freundschaft hatte ich vermisst.Als ich aus der Wanne rausstieg,wurde mir sofort schwindelig.Ich trocknete mich schnell ab und ging in mein Zimmer.In meinen Pyjama gekuschelt,hüpfte ich auf mein Bett und legte mich hin.Mit einem gutem Gefühl schlief ich ein....

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Wenn das Leben leicht wäre... (Youtuberhaus FF)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt