Ich schlüpfte ins Haus.
Was zur Hölle was denn das eben gewesen?!
Hatte mir Alec wirklich gerade gesagt, dass er mich liebte? Oder war das nur wieder eines seiner verdammten Spielchen?
"Wer war das?", fragte Tyler von der Couch aus.
Ich schüttelte den Kopf um mich wieder zu fangen.
Dann ging ich zurück ins Wohnzimmer.
"Ach niemand.", murmelte ich und fläzte mich zu ihm.
Er lächelte mich an und angelte sich die Fernbedienung. Der Film, den wir angesehen hatten, war noch auf Pause. Er drückte auf Play.
Doch egal, was ich tat, ich konnte mich nicht mehr auf Transformers konzentrieren. Meine Gedanken schweiften immer wieder ab zu Alec.
Eine kleine Stimme in mir sagte, dass es ihm wahrscheinlich wirklich Leid tat. Doch der wesentlich größere Teil von mir erinnerte sich an all die Lügen und wie oft ich wegen ihm schon weggerannt war.
Tyler neben mir legte den Arm um mich. Er war so anders als Alec.
Nie machte er dreckige Witze oder war laut oder waghalsig oder frech. Und er gab mir nie einen Grund wegrennen zu müssen.
Ich drehte mich ihm zu und sah ihn an. Er merkte, dass ich ihn ansah.
"Was?", lächelte er.
Ich gab ihm einen Kuss. "Nichts. Ich hab nur grad gedacht, dass ich froh bin, dass du bist, wie du bist."
Er lachte.
Ich kuschelte mich an ihn.
Es war besser so. Alec und ich waren zu verschieden. Und er tat mir weh.
Nein, das wollte ich nicht mehr. Schluss.
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Die nächsten zwei Wochen verbrachte ich viel zeit mit Tyler. Er lenkte mich ab.
Und Alec ignorierte ich.
Tyler tat mir gut. Einfach weil er da war.
Das Schlimme waren nur die Stunden, in denen er nicht da war. Abends, wenn ich im Bett lag.
An einem Freitag war es besonders schlimm. Ich lag im Bett und starrte an die Decke. Meine Brust fühlte sich leer an. Und doch hatte ich einen Knoten in meinem Bauch, der wehtat.
Ich griff nach meinem Handy.
21:30.
Ich wählte Tylers Nummer.
"Was gibts?", fragte er fröhlich.
"Ähm, ich wollte nur fragen, ob du vielleicht noch Lust hast, herzukommen oder so.", sagte ich leise.
Er schwieg kurz.
"Möchtest du ins Kino?"
"Das hat bestimmt schon zu.", sagte ich.
Er lachte. "Nicht das alte in der Allstone Road."
Ich musste lächeln. Unser altes Kino.
"Ich hol dich in zehn Minuten ab.", sagte er und legte auf.
Ich legte mein Handy weg.
Dann raffte ich die Schultern und stand schließlich aus meinem Bett auf.
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Bad boys do it better?
Novela JuvenilEs war einer dieser Tage, an dem man besser gar nicht aufstand. Ich hätte an diesem Montag einfach im Bett liegen bleiben sollen. Dann wäre dieser ganze Schlamassel alles nie passiert....Eigentlich mag Leah ihr Leben. Sie ist 18, hat einen netten Da...
