Wir verließen das Schulgebäude und gingen auf den Parkplatz.
Ein paar Cheerleader-Tussis beäugten uns und warfen mir feindselige Blicke zu.
Ich schüttelte nur den Kopf. Idiotinnen.
"Fährst du gleich mit mir?", fragte Alec und deutete auf sein Auto.
"Ja, mein Dad hat mich heute morgen gebracht. Du weißt ja, meine alte Schrottkarre...", sagte ich schulterzuckend.
Er lachte. "Du brauchst definitiv ein neues Auto."
"Tu ich nicht! Mein Alter Audi hat Charakter!", empörte ich mich.
"Ja und wahrscheinlich einen kaputten Auspuff, Motor und Anlasser.", bemerkte er trocken.
"Und wenn schon."
Alec drückte auf den Schlüssel und sein Auto piepte kurz auf.
Wir setzten uns hinein und fuhren los.
"Hunger?", fragte er.
Ich musste lachen. "Ja. Hab ich eh fast immer."
"Gut, dann fahren wir noch schnell bei Luigis vorbei und holen uns ne Pizza.", sagte Alec und bog um die nächste Ecke.
Luigis war ein kleiner Italiener in der Innenstadt, der auch essen zum mitnehmen anbot. Val liebte ihn. Und Luigi liebte Val. Wann immer sie sich eine Pizza holte, schrie er "Valeria!", weil er nicht akzeptieren wollte, dass Vals richtiger Name Valerie war, und begrüßte sie mit zwei Küssen auf die Wangen. Es war jedesmal wieder lustig zum ansehen, wie sich der kleine dicke Italiener freute, Val zu sehen.
Wir holten die Pizza, bezahlten und fuhren weiter.
Als wir bei Alec zuhause ankamen, parkte er und wir stiegen aus.
"Los, ich hab Hunger!", sagte er und grinste.
"Ich komm ja schon!", maulte ich und trabte hinter ihm her ins Haus.
Er warf sich auf die Couch und winkte mich zu sich.
Ich setzte mich neben ihn und wir fingen an zu Essen.
Dabei erzählte er mir, dass Ramón, der frisch Angetraute von seiner Cousine Romina, einen kleinen Tobsuchtsanfall bekommen hatte, als er gesehen hatte, wieviel Romina für die Hochzeit ausgegeben hatte.
"Sie kann froh sein, dass sie nicht schon wieder geschieden sind.", lachte er und schon sich das letzte Stück Pizza in den Mund.
"Tja, man sollte nie seiner Frau die Kreditkarte überlassen, wenn sie eine Hochzeit zu organisieren hat.", sagte ich trocken und grinste.
Alec lächelte mich an.
"Ich hab eine Idee.", sagte er plötzlich und sprang auf.
"Hm..?", machte ich nur, den Mund voller Pizza.
Er lief aus dem Wohnzimmer. Ich hievte mich von Couch und latschte hinterher.
Er kramte in einem Schrank in der Eingangshalle. Ich stopfte mir den letzten Rest meines pizzastücks in den Mund.
"Für dich.", sagte Alec, bevor ich fragen konnte, was er bitte vorhatte, und drückte mir einen schwarzen Helm in die Hand.
"Ja, äh..schön, was soll ich damit?", wollte ich wissen und wog das riesige Ding in meine Händen.
Alec verdrehte die Augen. "Aufsetzen vielleicht? Wir machen einen Ausflug."
Dann lief er durch die Tür in die auffahrt des Hauses.
Ich brauchte einen Moment, bis mir klar wurde, was er vorhatte.
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Bad boys do it better?
Novela JuvenilEs war einer dieser Tage, an dem man besser gar nicht aufstand. Ich hätte an diesem Montag einfach im Bett liegen bleiben sollen. Dann wäre dieser ganze Schlamassel alles nie passiert....Eigentlich mag Leah ihr Leben. Sie ist 18, hat einen netten Da...
