"Tyler, ich schwöre dir, da war nichts. Ich habe ihn weder geküsst noch sonst irgendwas!"
Ich wollte nicht, dass er dachte, ich hätte ihn betrogen. So war es ja auch nicht gewesen.
Er lächelte mich mit einer Spur von Traurigkeit an. Dann sagte er leise: "Geh zu ihm."
Verwirrt sah ich ihn an.
"Meinst du, ich bin blöd?", sagte er und grinste. "Du liebst ihn. Mehr als du mich jemals lieben könntest."
Ich brachte kein Wort mehr heraus.
"Und trotz der Tatsache, dass du wegen ihm so viel geweint hast und ich auf die Fresse gekriegt habe, glaub ich, dass er der Richtige für dich ist. Geh zu ihm und bieg das wieder hin.", fuhr er fort.
Mir stiegen die Tränen in die Augen.
"Hey, schon gut, ich bin nicht sauer auf dich. Vielleicht ein bisschen traurig, aber immerhin hatte ich so mal die Möglichkeit, mit dir rumzumachen.", sagte er und grinste mich an.
Ich schniefte und musste trotzdem ein bisschen lachen. "Du weißt, dass ich dich liebe, oder?"
Tyler nickte und lächelte. "Ich liebe dich auch. Aber es ist nicht das, was du im Moment brauchst."
Ich trat auf ihn zu und schloss meine Arme um ihn.
"Danke.", flüsterte ich an seine Brust.
"Für dich immer.", murmelte er. "Ich würd jederzeit wieder eine gebrochene Nase für dich kassieren."
Ich sah ihn entsetzt an. "Du hast doch gesagt, sie war nicht gebrochen!"
Er zuckte entschuldigend mit den Achseln. "Meine Mom hat mich dann doch noch zum Arzt geschleift und der hat meine Nase wieder eingerenkt."
"Oh Gott!", stöhnte ich auf.
Tyler lachte nur leise. Dann löste er sich aus der Umarmung, grinste mich an und sagte streng: "Und jetzt verschwinde! Und wehe du kriegst das mit Fuentes nicht wieder hin, dann muss ich dir persönlich in deinen Hintern treten!"
Ich wischte mir die Tränen aus dem Gesicht, und sah ihn an.
Dann beugte ich mich zu ihm.
"Ein letztes Mal.", murmelte ich und drückte meine Lippen auf seine.
Ich merkte wie er lächelte.
"Und jetzt geh!", kommandierte er dann.
Ich lachte und lief aus dem Gebäude.
Mir war, als wäre eine tonnenschwere Last, die zuvor auf mir gelegen hatte, plötzlich verschwunden.
Ich atmete die heiße, nachmittägliche Luft auf dem Parkplatz ein und lief zu meinem Auto.
Ich fühlte mich gelöst.
Also musste ich jetzt nur noch mit Alec reden.
Nur noch. Haha.
Ich setzte mich in meinen Wagen und fuhr los.
Ich hielt erst an, als ich vor Alecs Haus stand.
Und dort verpuffte meine Euphorie genauso schnell, wie sie gekommen war.
Ich seufzte. Tyler würde mir in den Arsch treten, wenn ich das hier verbockte.
Ich stieg aus und überquerte die Straße.
'Fuentes' stand auf dem Klingelknopf.
Ich straffte die Schultern, nahm all meinen Mut zusammen und klingelte.
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Bad boys do it better?
Teen FictionEs war einer dieser Tage, an dem man besser gar nicht aufstand. Ich hätte an diesem Montag einfach im Bett liegen bleiben sollen. Dann wäre dieser ganze Schlamassel alles nie passiert....Eigentlich mag Leah ihr Leben. Sie ist 18, hat einen netten Da...
