Kapitel 25

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Christian hat das Zimmer verlassen, während Sebastian mit mir gemeinsam den Fragebogen ausgefüllt hat. Schade, dass er "nur" Psychiater ist. Bei ihm fühle ich mich momentan noch am Wohlsten. Ich habe sogar ein bisschen das Gefühl, dass daraus eine Freundschaft entstehen könnte - wenn ich hierbleiben sollte. Schließlich legt er den Fragebogen auf den Tisch und sieht mich an.

"Wir sind wirklich davon ausgegangen, dass du den Vertrag gelesen hast, Ina!", sagt Sebastian und sieht mich vielsagend an.

"Ganz ehrlich? Der Vertrag ist für die Mülltonne. Damit würdet ihr nie durchkommen. NIE!", sage ich nun wieder deutlich wütender. Meine mühevoll wieder errungene Ruhe ist weg.

"Vielleicht geht es auch gar nicht darum, dass wir damit durchkommen, Ina. Regeln erleichtern in vielen Lebenslagen das Miteinander und genau dazu sind sie da. Wie du folgerichtig gesagt hast, bist du, rechtlich gesehen, an nichts und niemanden gebunden. Die Frage ist nur, ob du das möchtest?", fragt er nun leise. Ich schlucke. Ein Kloß hat sich in meinem Hals gebildet. "Das musst du nicht gleich entscheiden. Du bist jederzeit frei zu gehen. Aber wenn du bleibst, dann heißt es ganz oder gar nicht!" Er drückt mir kurz die Hand und verlässt dann den Raum. Mir ist schwindelig. Ob das an der Anspannung liegt oder an dem intensiven Gespräch, weiß ich nicht. Auf jeden Fall sehe ich den ziemlich attraktiven Jüngling, der kurz darauf das Zimmer betritt, erstmal doppelt. Ich zwinkere kurz, bis sich meine Sicht wieder klarstellt.

"Hallo. Ich bin Justus. Sie müssen das neue Kindermädchen sein." Er lächelt mich warm an. Ich lächle kurz zurück.

"Die bin ich! Ina und du bitte!"

"Sehr gerne." Er legt eine Art Robe auf den Tisch und sieht mich fragend an. "Darf ich dir beim Umziehen behilflich sein?", fragt er mich lächelnd.

"Ich denke, das schaffe ich!Danke!"

"Gut. Dann heute, ausnahmsweise, die Unterwäsche anlassen." Ich verdrehe die Augen. Tz. Sonst noch was. Justus zuckt mit den Schultern und verlässt das Zimmer. Ich schaue einen Moment seinem äußerst knackigen Hintern nach, bevor ich mich seufzend zu dem Entkleidungsbereich aufmache. Als ich mich ausziehe entdecke ich, dass ich heute natürlich einen meinen Omaschlüpfer anhabe. Toll. Ich überlege tatsächlich kurz, diesen auszuziehen. Dann ziehe ich dieses Kleid über. Der Stoff ist sehr angenehm und fühlt sich gut auf meiner Haut an. Mit nackigen Füßen tapse ich dann zur Untersuchungsliege. Glücklicherweise liegt kein doofes Papier darauf. Mit baumelnden Füßen warte ich schließlich ab, bis Sebastian wieder den Raum betritt. Es kann sich ja nur um Stunden handeln.

Was wird dieser Basic-Check wohl beinhalten? Vorschläge gerne in die Kommentare

Cinderella in ChucksGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt