"Gut. Dann sind wir fertig!", sagt Christian und zieht sich die Handschuhe aus. "Du wirst ab morgen erstmal nur die Vormittage arbeiten!"
"Das wird doch voll langweilig!", beginne ich zu motzen. Christian zieht die Augenbrauen nach oben - also werde ich lieber schnell still und verdrehe nur innerlich die Augen. "Brav sein!" Mit dieser Aussage würde ich ihm am Liebsten gegen das Schienbein treten. Jedoch versuche ich diesen Impuls zurückzuhalten. Mit einem letzten scharfen Blick verlässt Christian schließlich das Zimmer. Ich springe von der Liege und schaffe das tatsächlich ohne mich groß zu verletzen. Jakob scheint irgendetwas zu schreiben. Ich bin mir unschlüssig, soll ich jetzt gehen oder nicht? Ich beschließe, mich aus dem Raum zu schleichen.
"Ina!", höre ich Jakobs nachdrückliche Stimme. "Habe ich dir erlaubt zu gehen?", sagt er relativ kühl. Ich bin nun total verunsichert.
"Ähm. Nein!", sage ich zurückhaltend.
"Ausziehen. Alles!", kommt nun sein Kommando. Scheinbar ungerührt vertieft er sich wieder in seine Schreibarbeit. Meint er das jetzt ernst? Ich verlagere das Gewicht von einem Bein auf das andere. "Worauf wartest du!", fragt er nun, anscheinend etwas irritiert. Ich räuspere mich leise und gehe zu dem Paravent. Leider hängt da heute kein Untersuchungskleid. Ich fluche innerlich. Hat er wirklich "Alles" gesagt? Ich streife schließlich meine Kleidung ab. Mein Herz schlägt schneller. Schließlich trete ich hervor.
"Setz dich auf den Untersuchungsstuhl! So, als wenn ich dich untersuchen würde!", kommt nun die Aufforderung von Jakob. Ich soll mich nun tatsächlich so exponiert da hinlegen? Im Schneckentempo bewege ich mich schließlich auf den Stuhl zu. Ich setze mich auf das kühle Leder und lasse mich nach hinten gleiten. Eine Gänsehaut wandert über meinen Körper und lässt meine Brustwarzen steif werden. Schließlich hebe ich erst ein Bein, dann das andere Bein in die Schalen und rutsche nach vorne. Es fühlt sich so sonderbar an. So falsch und doch auch so richtig. Ich spüre jedenfalls, dass diese Situation etwas mit mir macht - die Wärme zwischen meinen Beinen spricht da die gleiche Sprache. "Na wer sagt es denn!" Jakob tritt zu mir. Seine dunklen Augen strahlen Wärme und Zufriedenheit aus. Sanft legt er eine Hand auf mein linkes Schienbein. "Was wir jetzt hier machen Ina, hat nur entfernt etwas mit medizinischer Notwendigkeit zu tun. Es ist vielmehr ein Spiel. Bei diesem Spiel gelten die Ampelfarben. Grün bedeutet, dass alles in Ordnung ist. Gelb = Achtung und Rot heißt Stop. Hast du das verstanden? Ich nicke. Mein Herz rast und mein Hals ist trocken vor Aufregung. "Gut!" Ich betrachte ihn, wie er eine dünne Decke nimmt und diese über meine weit geöffneten Beine breitet. Was kommt denn jetzt? Dann greift er von einem Beistelltisch nach einem Instrument. Es sieht lustig aus. Es hat einen Metallgriff und ein Rädchen vorne dran. Was er damit wohl vorhat?
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Cinderella in Chucks
RomanceDiese Geschichte steht für sich alleine und hat (bisher) keinen Querbezug zu meinen anderen Geschichten. Ina ist frisch gebackene Erzieherin und hat gerade ihre Abschlussfeier überstanden. Wenige Tage später erhält sie eine rätselhafte E-mail der Ge...
