Kapitel 84

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Einige Zeit, eine Essenspause und zwei Schläfchen später kommen wir endlich wieder an der Villa an. Ich habe mittlerweile wieder Kopfschmerzen und freue mich nur auf mein Bett. Salma ist auf den letzten Metern auch eingeschlafen und wird direkt von Jakob ins Bett verfrachtet. Ich betreibe in meinem Apartment nur eine kurze Katzenwäsche und lasse mich dann ins Bett fallen. Auspacken kann ich auch morgen. Ich schließe meine Augen und ignoriere das Klopfen an meiner Tür für einen Augenblick. Jedoch lässt sich ein Jakob von so etwas natürlich nicht aufhalten. Er lächelt mir zu.

"Bleib einfach liegen!", sagt er leise. Dann breitet er ein Handtuch unter mir aus und hilft mir dabei mein Shirt auszuziehen. Ich stocke kurz, doch lasse es dann zu. Schnell lasse ich mich auf den Bauch gleiten. Jakob schmunzelt. Dann träufelt er etwas Öl auf seine Hand und verreibt es auf meinem Rücken. Es fühlt sich himmlisch an. Mit seinen Massagebewegungen schafft er es die Verspannungen zu lösen. Ich seufze leise.

"Bitte umdrehen!", kommandiert er kurz darauf. Ich stocke kurz. Doch dann drehe ich mich, mit seiner Hilfe, um.  Meine Brustwarzen werden sofort hart. Ich spüre, wie meine Wangen sich röten. "Das muss dir nicht peinlich sein!", sagt er leise. Doch ich höre heraus, dass er sich heimlich über meine Scham amüsiert. Ich beschließe trotz allem das, was er gerade an meinem Körper tut, zu genießen. Er zieht und manipuliert an meinem Nacken. Es fühlt sich viel entspannter und besser an. Auch die Kopfschmerzen sind wie weggeblasen.

"Vielleicht hättest du doch lieber Masseur werden sollen, als Gynäkologe!", sage ich leise. Jakob antwortet nichts darauf, sondern lächelt nur. Ich werde etwas mutiger.

"Hier ist es übrigens auch ziemlich verspannt!", sage ich und zeige auf den Brustbereich.  Jakob schüttelt nur den Kopf. Sein Gesichtsausdruck ist nun wieder ernst.

"Alles hat seine Zeit!", gibt er zurück. Ich kann mich nur mühsam zurückhalten, die Augen zu verdrehen. Obwohl, eigentlich kann mir ja gerade nichts passieren... Er streicht noch einmal über meine Schultern und hilft mir dann dabei, mein Shirt wieder anzuziehen.

"Das hat gut getan! Danke!"

"Sehr gerne. Schlaf gut, Ina!"

"Ähm, Jakob...", stottere ich etwas herum. Er sieht mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Könntest du vielleicht also bei mir schlafen? Nur aus medizinischen Gründen, versteht sich!" Gott! Geht es noch peinlicher?

"Soso. Aus medizinischen Gründen!" Jakob beugt sich zu mir herunter. 

"Ja klar! Also ich habe ja keine Hintergedanken. Das wäre ja auch viel zu früh und so und na ja also ich fand das einfach schon schön und irgendwie brauche ich....", startete ich einen Sprechdurchfall vom Feinsten. Allerdings stoppte Jakob diesen sehr energisch mit einem Kuss direkt auf die Lippen. Ein Feuerwerk der Emotionen explodiert in mir. Mein ganzer Körper ist in Aufruhr. Ich kann nicht anders und schlinge meine Arme um seinen Nacken und ziehe ihn noch näher an mich heran. Ich spüre wie Jakob an meinen Lippen lächelt. Nein! Nicht aufhören! Ich setze an zu sprechen, als ich einen sehr energischen Finger auf meinen Lippen spüre. Wie er jetzt wohl reagieren würde, wenn ich beginne an diesem zu saugen? Ich schaue nach oben und zwinkere ihm zu. Er schüttelt nur halb amüsiert - halb streng den Kopf.

"Ich teile sehr gerne das Bett mit dir! Aber nicht mehr, Ina! Dein erstes Mal soll unvergesslich werden! Dazu brauche ich dich fit, ausgeruht und gesund!", kündigt er an. Mein Mund wird bei dieser Aussage trocken. Fuck! Wie bekomme ich jetzt eine Blitzgesundung hin?

"Zumindest knutschen?", frage ich nun doch etwas vorlaut.

"Das müsste sich einrichten lassen!", sagt er gestelzt. Als er sich hochbeugt sehe ich allerdings, wie er etwas ganz anderes in seiner Hose richtet. Ich grinse ihn an.

"Kalt duschen hilft!", kann ich mir nicht verbeißen zu sagen.

"Treibe es nicht zu wild!", sagt er nun mit einem Grollen und dem Gesichtsausdruck des Todes. Schnell verschwinde ich unter der Decke."Oh Bratty! Ich freue mich schon auf deine Erziehung!", schiebt er leise nach und zieht mir mit einem Ruck die Decke weg. Dann küsst er mich hart auf die Lippen bevor er das Zimmer verlässt.

Cinderella in ChucksGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt