Kapitel 49

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Langsam drehe ich das zuerst sehr kühle Instrument in meinen Händen. Ich sehe, wie Jakob erneut das Licht ausrichtet und etwas näher zwischen meine Beine rollt. Ich kann durch dieses Untersuchungskleid nicht wirklich sehen, was er macht.

"Ich berühre dich jetzt intim!", sagt Jakob und lässt seine behandschuhte Hand vorsichtig von meinem Oberschenkel in Richtung meiner Mitte gleiten. Ich bekomme eine Gänsehaut als seine sanften Finger meine Schamlippen nach außen öffnen. Es fühlt sich angenehm an. "Von außen sieht das erstmal gut aus! Ich sehe keine Rötungen und sonstige Auffälligkeiten. Das wäre auch etwas früh. Trotzdem ist es gut, einen Grundzustand zu haben als Vergleich zu nach der Behandlung", erklärt er. "Ich werde nun ganz vorsichtig das Spekulum einführen. Dann nehme ich einen Abstrich. Als nächstes bringe ich die Lösung ein und dann hast du es für heute schon geschafft!", erklärt er und sieht mich ruhig an. Mir graut es ziemlich vor dem Spekulum. Ich bin daher angespannt. Meine Knie haben ein gewisses Eigenleben entwickelt und steuern die Mitte an. Justus steht neben mir und legt seine Hand warm, aber bestimmt auf meinem Knie ab.

"Das ist wichtig, Ina!", sagt er ruhig und sieht mich dabei abwartend an. Ich verdrehe die Augen, da Jakob gerade anderweitig beschäftigt ist. "Ich bin mir noch nicht sicher, ob eine leichte Fixierung nicht vielleicht doch nützlich sein könnte!", sagt er nun zu Jakob. Arsch. Böse funkle ich ihn an. Er zuckt nur mit den Achseln.

"Wir probieren es erstmal ohne. Ich glaube es ist für Fräulein Sievers ohnehin schwer genug diese Situation durchzustehen!" , gibt Jakob zurück. Am liebsten würde ich Justus jetzt selbstzufrieden zulächeln. Jedoch unterlasse ich das wohl lieber. Das leichte Klappern von Metall an Metall lässt mich erschauern.

"Ich führe das Spekulum jetzt ein. Einmal tief ein- und ausatmen, Ina!", sagt Jakob ruhig aber bestimmt. Ich folge seiner Anweisung. Jedoch ist mir das laute Atmen einfach viel zu peinlich. "Ich kann nichts hören!", sagt er nun ungeduldig. Ich atme etwas lauter und bin nun doch angespannter. Jakobs Finger öffnen meine Scheideneingang vorsichtig. Dann spüre ich, wie das angewärmte Metall Zentimeter für Zentimeter in mich gleitet. "Sehr gut. Genau weiter so!", lobt mich Jakob. Ich kann nicht anders, als zu lächeln. Ich will das gut machen! Richtig gut! Schließlich ist es an Ort und Stelle. Ich lasse die angetaute Luft heraus. "Das hast du gut gemacht. Nun öffne ich das Spekulum vorsichtig etwas nach unten, um den Abstrich durchführen zu können. Sag Bescheid, wenn es zu unangenehm wird. Wie gesagt, wir haben Methoden, um es dir angenehmer zu machen." Was er wohl damit meint? Ich spüre, wie ganz langsam der Druck nach unten zunimmt. Meine Finger umklammern die Griffe des Stuhls. Verdammt ist das unangenehm. Ich beiße mir auf die Lippe.

"Jakob? Stop!", sagt Justus entschlossen. Ich atme auf. Jakob schaut nach oben und der Druck lässt langsam nach. 

Cinderella in ChucksGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt