Als ich aufwache fühle ich mich deutlich besser. Ich setze mich im Bett auf und spüre etwas neben mir. Eine schlafende Salma. Ich lächle. Zum Glück oder Pech haben wir das Gleiche. So können wir zumindest gemeinsam Zeit verbringen. Es ist mittlerweile schon früher Abend. So viel Zeit habe ich schon lange nicht mehr im Bett verbracht. Durstig trinke ich ein Glas von dem Wasser, welches Jakob vorher auf meinen Nachttisch gelegt hat. Ich lege meine Hand auf Salmas Stirn. Sie ist glücklicherweise schön kühl, während sich meine immer noch ganz schön warm anfühlt. Es klopft leise an der Tür. Unsere Köchin betritt, mit einem Tablett das Apartment. Es ist ja irgendwie auch schön, so umsorgt zu werden. Ich lächle sie an und zeige ihr leise, dass Salma bei mir schläft.
"Ach hier steckt der Satansbraten! Die Herren suchen sie schon überall!", sagt sie und schüttelt nur den Kopf. "Eigentlich hätte ich da auch gleich draufkommen können, dass sie zu dir kommt." Sie lächelt mir zu und stellt mir das Tablett auf den Nachttisch. Es riecht sehr gut. Ich schaue hinein und mein Magen knurrt. "Ich sage kurz den Herren Bescheid! Lass es dir schmecken. Die Farbe bringe ich dir morgen."
"Vielen Dank!", gebe ich leise zurück und mache mich dann hungrig über die Suppe und das eisgekühlte Wasser her. Das war richtig lecker. Kurze Zeit später klopft es mal wieder und Christian und Sebastian betreten das Zimmer. Sie lächeln bei unserem Anblick. Sebastian nimmt die vor sich hin brabbelnde Salma auf den Arm, während Christian sich wieder mit Gegenständen aus seiner verdammten Tasche bedient.
"Hast du gegessen?", fragt er leise und sieht mich fragend an.
"Ja. Habe ich!" Er lächelt mir zu, während er das Fieberthermometer bereit macht. Ich seufze leise.
"Mir geht es deutlich besser!", versuche ich mich zu verteidigen.
"Davon würde ich mich gerne selbst überzeugen!", sagt er und dreht mich mit nur einem gezielten Handgriff auf die Seite. Entschlossen drehe ich mich wieder zurück und funkle ihn entschlossen an.
"Und überzeugt!", frage ich.
"Noch nicht ganz!", gibt er zurück und dreht mich erneut auf die Seite. Dieses Mal hält er mein Becken leicht fest. Ich habe keine Lust auf diesen entwürdigenden Scheiß, sage ich mir zumindest vor. Wieder winde ich mich aus seinem Griff.
"Fräulein Sievers!", höre ich die scharfe Stimme von Jakob, der nun das Zimmer betreten hat. Ich zucke zusammen. Mit langen Schritten durchquert er das Zimmer und stellt sich vor mich. Seine Augenbrauen sind zusammengezogen. Ich überkreuze die Arme vor meiner Brust. So leicht lasse ich mich nicht einschüchtern. "Sie lassen uns wohl keine Wahl!", sagt er nun ernst. Was meint er damit? Er setzt sich neben mich und hat mich innerhalb von Sekundenbruchteilen über seinen Schoß gezogen. Seine Hände halten mich dabei auf eine Art und Weise fest, die er sicher nicht zum ersten Mal anwendet. Dabei halten seine Oberschenkel meine Beine im Schach, während seine warme Hand auf meinem Rücken platziert ist. Und dann, passiert erstmal nichts. Das einzige, was ich höre ist mein eigener, hektischer Atem. "Können wir jetzt kooperieren?", fragt er leise, dabei streichelt seine Hand langsam über meinen unteren Rücken auf eine fast hypnotische Art. Das tut so gut, wenn nicht der blöde Klammergriff wäre! Ich gehe meine Handlungsoptionen im Kopf durch:
a) Ich fordere, dass er mich loslässt und verlasse Hals über Kopf dieses Haus und damit auch Salma.
b) Ich gebe nach und lasse diese idiotische Messung mit mir machen.
c) Ich kidnappe Salma und baue irgendwo ein neues Leben auf.
Innerlich verdrehe ich die Augen über die Option c). Option a) ist aber irgendwie auch keine Option. Scheiße!
"Ich gehe davon aus, dass Sie der Messung nun zustimmen!", sagt Jakob hölzern. Ich nicke schließlich und kneife die Augen fest zusammen. Kurz darauf höre ich das Schnalzen von Handschuhen. Wird nun Jakob oder Christian messen? Ich spüre, wie mein Po etwas gespreizt wird und dass das Thermometer seinen Weg findet. Mein Haarschleier verdeckt die Sicht, so dass ich nur 2 Beinpaare sehe, die neben meinem Bett stehen. Als das Thermometer endlich seine endgültige Bestimmung findet, wird eine Decke über mich gebreitet. Ich entspanne mich etwas, wenn auch Jakobs Beine mich weiterhin knallhart in Position halten. Eine Hand liegt warm auf meiner Pobacke auf und hält das Thermometer in Position.
"Ich glaube, ich kann euch beide jetzt alleine lassen, oder?", höre ich Christians Stimme.
"Fräulein Sievers hat sich, zumindest für jetzt, dazu entschieden, zu kooperieren. Daher gehe ich doch sehr davon aus!", gibt Jakob gestelzt zurück. Kann der nicht reden, wie ein normaler Mensch? Schließlich piepst das Thermometer und wird aus meinem Po gezogen.
"Nach wie vor erhöht!", sagt Jakob. Meine Hose wird wieder nach oben gezogen und ich aus seinem Griff entlassen. "Sie haben Bettruhe!" Damit geht er ins Badezimmer um sich die Hände zu waschen. Mein Po fühlt sich immer noch sehr sonderbar an. Ich betrachte ihn, wie er die benutzten Instrumente versorgt. Ohne einen weiteren Blick zu mir v
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Cinderella in Chucks
RomanceDiese Geschichte steht für sich alleine und hat (bisher) keinen Querbezug zu meinen anderen Geschichten. Ina ist frisch gebackene Erzieherin und hat gerade ihre Abschlussfeier überstanden. Wenige Tage später erhält sie eine rätselhafte E-mail der Ge...
