Kapitel 51

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Ein Sonntagskapitel für dich :). Viel Spaß beim Lesen!

Ich werde Justus noch einen bedeutsamen Blick zu, den dieser hoffentlich richtig deutet. Immerhin hält er die Klappe. Jakob setzt sich wieder auf den Rollhocker und schaut mich an.

"Also bisher sieht der Abstrich so weit gut aus. Wir werden das im weiteren Verlauf aber weiterhin kontrollieren. Justus, würdest du bitte B12 intramuskulär plus Eisen intravenös vorbereiten?" Mir gefällt es nicht, dass Jakob so mit Fachbegriffen um sich wirft. Ich schaue ihn etwas misstrauisch an. Er wirft mir nur einen langen Blick zu und zieht erneut Handschuhe über. "Da du gerade schon in Position liegst, führe ich dir gleich die Tablette ein! Wie hat das gestern geklappt?", fragend sieht er mich an und greift sich die Tablette von dem kleinen Nebentisch.

"Ähm. Also...", fange ich an zu stammeln. Meine Wangen werden heiß. Er legt eine Hand auf mein Knie und schaut mich ruhig an.

"Ich höre, Ina?" Ich schaue betreten an die Decke. Er seufzt leise. "Gut. Dann werde ich diese Tablette wohl in der nächsten Woche täglich verabreichen!", kündigt er an. Fuck! "Das heißt du hast die gar nicht eingeführt? Schau mich jetzt an, Ina!", sagt er in einem grollenden Ton. Langsam lasse ich meinen Blick zu ihm wandern. Ich beiße mir unstet auf die Unterlippe. Ich sehe, wiee sich sein Blick für einen Moment verengt.

"Ich, also ich habe vergessen, welche Tablette für was ist?", sage ich betreten. Ich höre ein leises Lachen hinter mir. Justus der Arsch. Auch in Jakobs Augen funkelt es. Jedoch bleiben seine Gesichtszüge ruhig. Er rollt sich etwas näher und lässt seine Hand langsam zu meinem Schambein gleiten. Er verweilt dort kurz einen Moment, bevor mein Slip wieder etwas beiseite geschoben wird. Ohne eine weitere Vorankündigung führt er seinen Finger sanft, aber tief im perfekten Winkel in mich ein. Ich stöhne auf. Das fühlt sich so verboten gut an. Mit seiner Finger spitze drückt er etwas nach oben in Richtung Blase.

"Und da kam dir nicht die Idee, dass es vielleicht eine gute Möglichkeit wäre, einen von uns zu fragen?", fragt er sanft, dabei erhöht er allerdings in mir den Druck. Seine andere Hand umfasst mein Becken wie einen Schraubstock.

"Das, also das war mir zu peinlich!", bricht es schließlich aus mir heraus. Sein Finger in mir macht jetzt sonderbare, kreisende Bewegungen. Bei einem bestimmten Punkt fühlt es sich an, als würde ein Stromstoß durch mich fahren. Mein Körper versucht ein Eigenleben zu entwickeln, allerdings hat mich Jakob gänzlich in seiner Hand. Ich schließe die Augen, spüre dieser intensiven Berührung nach. Mein Atem geht schneller meine Hände wandern zu meinen Brüsten. Ich vergesse meine Umgebung völlig und verliere mich in meinen eigenen Emotionen.

"In der Medizin ist nichts peinlich, Ina!", sagt Jakob und zieht entschlossen den Finger aus mir. Dies katapultiert mich aus meinen Träumen. Empört sehe ich ihn an. Meine Hände liegen immer noch auf meinen Brüsten. Erneut bin ich peinlich berührt und lasse diese schnell an den Seiten heruntergleiten. Justus rollt einen Infusionsständer heran, während Jakob mich sanft mit einem weichen, feuchten Tuch reinigt und danach meinen feuchten Slip wieder an Ort und Stelle rückt. "Du bekommst nun noch eine Infusion gegen deinen niedrigen Eisenwert und eine Injektion mit B12." Jakob wäscht sich die Hände, während Justus an meinem Arm nach einer Vene tastet. Mein Atem wird wieder schneller. Mein Herz rast.

"Ich, ich kann nicht!", sage ich und ziehe meinen Arm weg. So schnell ich kann, nehme ich meine Beine aus den Schalen und stehe auf. Wieder fliehe ich aus der Praxis, wieder habe ich nur dieses blöde Kleid an, welches sich eigentlich so angenehm auf meiner Haut anfühlt und wieder fliehe ich in den weitläufigen Garten...

Cinderella in ChucksGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt