Meine Hände flattern zu meinem Unterbauch und wissen nicht, wo sie hin sollen. Mein Rücken drückt sich der Stimulation entgegen, während mein Kopf überlegt, was das hier alles soll? Ich spüre, wie meine Muskulatur beginnt sich rhythmisch um Jakobs Finger herum zu krampfen. Meine Atmung geht in ein Stöhnen über. Das ist so verdammt gut!
"So. Ich denke, die Tablette hat sich aufgelöst und wir haben so die Gefahr einer Infektion weiter eingedämmt!", sagt Jakob ruhig und beherrscht. Dabei zieht er vorsichtig die Finger aus mir. What the fuck?! Ich war so kurz davor! So kurz! Ich schwitze, meine Beine zittern."Du kannst dich wieder anziehen!", sagt er betont distanziert. Mein inneres Ich schreit: "Mach gefälligst fertig, was du angefangen hast!" Langsam drücke ich mich nach oben in eine sitzende Position. Mein Schoß ist in Flammen! Ich angle mir meine Unterhose und schlüpfe hinein. Der Druck der darauf folgenden Strumpfhose ist fast zu viel des Guten. Ich stöhne leise auf.
"Setz dich bitte noch einen Moment!", sagt Jakob und trägt etwas in die Akte ein. Ich lasse mich vorsichtig auf den Stuhl ihm gegenüber gleiten. Verdammt! Ich will jetzt in mein Apartment rennen und es zumindest selbst zum Ende bringen! "Ina?", sagt Jakob und sucht meinen Blick. Ich schaue auf meine höchst interessanten Hände. Er seufzt leise. "Also deine Portio ist ziemlich empfindlich. Das kann hormonell beziehungsweise zyklusbedingt sein. Trotzdem möchte ich das abgeklärt haben. Das werde ich dann aber mit deiner zukünftigen Ärztin besprechen!", kündigt er an. Ich nicke wie automatisch. "Hast du sonst noch Fragen oder ein Anliegen?", fragt er und sieht mich dabei wieder mit seinem typischen "Arztblick" an.
"Nein!", sage ich. "Kann ich jetzt gehen? Ich bin müde!"
"Natürlich! Erhole dich gut, Ina!", sagt er und reicht mir die Hand. Ich nehme diese entgegen und genieße die Berührung seiner trockenen, warmen Haut auf meiner. Mir ist kurz etwas schwindelig. Ich sollte wirklich etwas essen! Jakob legt mir eine Hand in den unteren Rücken und geleitet mich zur Tür. Ich fühle mich behütet und beschützt. Warum hat er nur diese Wirkung auf mich?
Ich verlasse die Praxisräume und mache mich, tief in Gedanken, auf den Weg zu meinem Apartment. Auf einem kleinen Tischchen steht ein Tablett mit Essen. Ich hoffe, es ist nun etwas anderes, als die Rohkost! Mein Magen knurrt. Also nehme ich das Tablett mit in mein Zimmer. Die Köchin hat den Teller extra auf ein Wärmebrettchen gestellt. Es ist eine Suppe mit Weißbrot, die wirklich köstlich duftet. Schnell hole ich mir einen Löffel und inhaliere sie förmlich. Das war wirklich lecker!
Daraufhin lasse ich mich auf meinen Sessel sinken und surfe etwas im Internet. Jedoch drängen sich mir immer wieder die Bilder von Jakob auf. Genervt werfe ich es irgendwann auf den kleinen Couchtisch. Die Uhr zeigt schon nach 23 Uhr an. Durch den vielen Schlaf am Tag bin ich nur echt null müde. Seufzend mache ich mich trotzdem bettfertig. Vielleicht hilft ja ein kleiner, leider selfmade, Orgasmus dabei, einzuschlafen?
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Cinderella in Chucks
RomanceDiese Geschichte steht für sich alleine und hat (bisher) keinen Querbezug zu meinen anderen Geschichten. Ina ist frisch gebackene Erzieherin und hat gerade ihre Abschlussfeier überstanden. Wenige Tage später erhält sie eine rätselhafte E-mail der Ge...
