*** Ich weiß, es ist gemein! Allerdings komme ich gerade leider wieder nicht so viel zum Schreiben, wie ich möchte. Deshalb auch heute wieder ein Kapitel mit einem Cliffhanger. Wer das nicht möchte, der wartet etwas und kann dann schnell weiterlesen. ***
Schweigend sitzen wir noch einen Moment nebeneinander, bis wir beide zeitgleich aufschauen und Justus entdecken, der uns beide musternd anschaut.
"Hier seid ihr! Ich habe euch schon gesucht!", sagt er in einem halb vorwurfsvollen Ton. Auch Jakob scheint wieder zum Leben zu erwachen. Er schaut mich ernst an und bemerkt wohl mein Zittern. Schnell schlüpft er aus seinem Oberteil und reicht es mir. Ich kuschle mich darin ein und inhaliere tief den Duft, der davon ausgeht. "Können wir jetzt?", fragt Justus und schaut abwartend zwischen uns hin- und her. Jakob steht auf und legt mir eine Hand in den Rücken. Mit sanftem Druck dirigiert er mich durch den Park, bis wir wieder vor der Villa angekommen sind. Mein Zittern hat sich glücklicherweise gelegt. Jakob dreht sich zu mir und legt mir beide Hände auf die Schultern. Justus hält sich im Hintergrund.
"Fräulein Sievers!", sagt er ruhig.
"Ina! Bitte!", sage ich mit einem flehenden Unterton. Ich sehe ihm an, dass es ihm nicht leichtfällt, meiner Bitte nachzukommen. Er seufzt leise.
"Ina. Ich möchte zumindest einen Abstrich machen und die Lösung in deine Scheide einbringen. Dann sind wir auf der sicheren Seite!", stellt er fest.
"Dr. Schwanstett? Ist das wirklich notwendig?", frage ich. Mein Herz schlägt wieder schneller bei dem, was da auf mich zukommt.
"Jakob! Und ich würde es sehr empfehlen. Ich bin vorsichtig und wir gehen das sehr langsam an. Justus wird mir assistieren. Wir sind spezialisiert auf Angstpatientinnen, Ina!" Ich atme tief durch. Justus tritt zu mir und legt mir seine kräftige, gepflegte aber von Sehnen durchzogene Hand auf den Arm.
"Du kannst Jakob vertrauen, Ina!", sagt er ruhig und sieht mich intensiv mit seinen Sunny-boy- Augen an. Ich atme tief ein- und aus und nicke schließlich. In was habe ich mich da nur hineinbegeben? "Ich bereite den Raum vor!", sagt Justus nun.
"Justus? Cusco!", sagt Jakob ruhig. Justus Augen weiten sich für einen Moment. Dann nickt er und geht hinein. Jakob bietet mir seinen Arm und gemeinsam betreten wir, nachdem Jakob einen Code in die Eingangstür eingegeben hat, den Klinikteil zum ersten Mal durch den offiziellen Eingang.
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Cinderella in Chucks
RomanceDiese Geschichte steht für sich alleine und hat (bisher) keinen Querbezug zu meinen anderen Geschichten. Ina ist frisch gebackene Erzieherin und hat gerade ihre Abschlussfeier überstanden. Wenige Tage später erhält sie eine rätselhafte E-mail der Ge...
