Kapitel 28

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Und weiter geht es in Schwanstett.

 Eine kleine Überraschung habe ich noch für dich: Vom 8. - 9. März kannst du dir den Band 1 der Retreat -Reihe umsonst bei Amazon herunterladen. Aber jetzt erstmal viel Spaß mit Ina und Christian

Christian tritt wieder zu mir. Er streicht sanft meine Haare zur Seite.

"Ich möchte kurz die Lymphknoten tasten!", kündigt er an und drückt mit seinen angenehm warmen Fingern sanft unterhalb meines Kiefers nach unten. Ich zucke etwas zusammen. "Tut das weh? Die sind nämlich schon ganz schön geschwollen!", sagt er und sieht mich nachdenklich an.

"Ich war ja gestern ohne Schuhe und Jacke im Park. Da habe ich mich bestimmt nur erkältet!"

"Nur von Kälte allein wird man nicht krank. Dein Immunsystem scheint nicht das beste zu sein. Da werden wir mit Supplementen nachhelfen!", kündigt er an. Ich hoffe doch sehr, dass diese als Tabletten verabreicht werden! Seine Hände wandern weiter nach unten zu meinem Schlüsselbein. Durch die elastische Öffnung des Untersuchungskleid gleiten seine Finger unter meinen Achseln. Es fällt mir schwer ruhig zu bleiben, als er dort nach den Lymphknoten tastet. Ich kichere leise und zucke zurück. Christian lächelt mich an. "So kitzelig?"

"Leider ja!", sage ich. Seine Augen leuchten auf. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich glatt sagen, er macht das extra so vorsichtig, damit es mich kitzelt. Mir kommt es in den Sinn, dass ich mir immer so einen großen Bruder gewünscht habe, wie ihn.

"Wenn du schon nicht zur Krebsvorsorge gehst, tastest du dann wenigstens deine Brüste regelmäßig ab?", fragt er und sieht mir dabei genau in die Augen. Gleichzeitig dirigiert er mich wieder in eine liegende Position. Seine Hände geben genau den richtigen Druck, so dass ich weiß, was Sache ist aber mich nicht gezwungen fühle.

"Ähm...", gebe ich zurück und weiche seinem Blick aus. Ich überschlage meine Beine und schaue an die Decke. Er setzt sich neben mich und legt eine Hand auf mein Knie.

"Damit ist jetzt Schluss. Entweder du machst das selbst, oder wir nehmen das in deinen Treatment - Plan mit auf und Jakob macht das einmal im Monat." Meine Augen werden groß und sofort geht mein inneres Kopfkino los: Ich in dem Folterkeller, gefesselt an dieses ominöse Holzkreuz. Mein Oberkörper ist entblößt. Jakob steht vor mir, im Smoking, mit schwarzen Latexhandschuhen. "Ina? INA!", höre ich von Christian und schüttle den Kopf um diese Illusion schnell wieder loszuwerden. Er sieht mich amüsiert an. "Möchte ich wissen, was gerade in deinem Kopf abging?", fragt er mich ernst schauend. Ich schüttle nur den Kopf und versuche, das feuchte Gefühl, welches sich in meinem Schoß ausgebreitet hat, zu ignorieren. "Gut. Als nächstes taste ich die Leiste. Öffnest du deine Beine bitte etwas für mich!", fordert er mich auf. Widerstrebend drehe ich meine Knie leicht nach außen. Christians Hand wandert vorsichtig nach oben und tastet dann die Lymphknoten an dieser Stelle. Ich halte den Atem an und ertappe mich wieder dabei, dass ich an andere Hände denke. Verdammt! Ich muss diesen Kerl vergessen! Einfach vergessen! 

Cinderella in ChucksGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt