"Darum geht es nicht. Jeder hätte Bock dich jetzt zu ficken, weil du verdammt heiß aussiehst.", behauptete er und kratzte sich dabei am Kopf.
"Dich mit eingeschlossen?", fragte ich interessiert nach.
Wes starrte erst zu meinem Busen und dann zu meinem Gesicht, bevor er leicht nickte.
"Wieso tust du's dann nicht einfach?", wollte ich wissen.
Und dann lächelte er zum ersten Mal seit dem ganzen Drama heute richtig.
Es war zwar eher so ein dreckiges Grinsen, aber ich mochte es. Vielleicht hatte ich tatsächlich Stimmungsschwankungen, so wie ich schon gerade wieder drauf war. Der Themenwechsel war gerade echt eigenartigen dich wusste eigentlich selbst nichts so ganz, was mit mir los war.
"Das war jetzt ein Scherz, oder?", fragte Wes, der zunehmend unsicher zu sein schien.
"Nein, eigentlich meinte ich das total ernst."
"Wir sollten nicht nach jedem Streit miteinander schlafen.", meinte er und fuhr sich dabei durch die Haare.
Da hatte Wesley tatsächlich recht, weil das war nicht die Lösung unserer Probleme.
"Ich habe nicht gesagt, dass ich nichtmehr sauer auf dich bin", erinnerte ich ihn.
"Hab ich nie behauptet.", sagte er und hob beide Hände.
"Wohin gehen wir?", fragte ich ihn schon ein Schritt voraus.
"Mein Zimmer.", beschloss er ruckartig und legte mich schnell über seine Schulter.
Ich war sehr überrascht, als er extra den Vordereingang nahm, damit uns niemand sehen konnte. Die Treppe hinauf in sein Zimmer, wo er mich dann wieder absetzte, bevor er die Tür abschloss.
"Ich kann sehr nachtragend sein.", wies ich ihn nochmal darauf hin, dass das, was heute passiert war, ich ihm noch nicht verziehen hatte.
"Damit muss ich wohl klarkommen.", behauptete er und griff nach meiner Taille.
Seine Berührung ließ mich erzittern.
"Alles gut bei dir?", fragte er etwas unsicher, als könnte mir was nicht passen.
Ich nickte stumm, als er mich an sich drückte und er mein Gesicht in seine Hände nahm. Irgendwie war Wesley sehr vorsichtig. Er hatte mich bis jetzt noch nicht einmal geküsst. Allerdings spürte ich schon jetzt seine Härte durch das Handtuch, das plötzlich ziemlich dünn zu sein schien.
Irgendwie brachte mich das zum Grinsen.
Wes schaute auf mich herab.
"Ich kann nichts dafür, dass du so scharf aussiehst, Baby!", meinte er und strich mir eine Haarsträhne hinter mein Ohr.
Ich wusste, dass er mich anfassen wollte und mich jetzt am liebsten gleich flachlegen würde, aber er traute sich nicht, weil er nicht wusste, ob er durfte, nicht dass ich doch irgendwie was dagegen hatte, nachdem was gerade passiert war.
Das genoss ich wohl etwas zu sehr, weil ich ins Wesleys Augen die Ungeduld erkannte. Schließlich berührte ich mit meiner rechten Hand seinen Oberkörper und fuhr über seine eine sehr große Narbe, als Zeichen dafür, dass er mit mir machen durfte, was er wollte. Allerdings nahm Wes meine Hand von seiner Narbe und legte sie etwas abwärts auf seinen Oberkörper. Also das bedeutete wohl, dass er mir das immer noch nicht gestattete ihn dort anzufassen. Irgendwie war er da empfindlich oder so etwas in der Art. Er schob meine Hand nämlich jedes Mal dort weg. Die Enttäuschung versuchte ich mir nicht ansehen zu lassen, weil ich irgendwie gehofft hatte irgendwas in ihm würde mir mehr vertrauen. Zu etwas drängen, was er nicht wollte, brachte mich da aber auch nicht weiter. Also ließ ich es dabei und lächelte ihn einfach total unsicher an.
"Es tut mir leid!", flüsterte er, da ich anscheinend nicht wirklich die beste in Sachen verbergen war.
"Ist okay! Ich dränge dich nicht.", beruhigte ich ihn und drückte jetzt einfach meine Lippen auf seine, da er anscheinend im Moment nicht vorhatte es jemals zu tun.
Wesley grinste in den Kuss hinein und bewegte uns langsam Richtung Bett.
Ich löste den Knoten von Wes Handtuch, das auf dem Boden landete und er sah mir dabei zu.
"Eigentlich ist die Unterwäsche viel zu schön, um sie dir auszuziehen.", grummelte er, bevor Wes mich von meinem BH befreite.
"Seit wann trägst du eigentlich Tangas?", wollte er wissen.
Ich wurde sehr rot und Wesley grinste arrogant.
"Hast du Dinger etwa wegen mir gekauft?", fragte er mich weiter alleine, damit ich noch roter wurde.
Ja, genau das hatte ich und das wusste er mittlerweile auch.
"Die waren im Angebot.", log ich.
"Das war wohl das beste Angebot aller Zeiten, mhm? Du siehst nämlich darin so fucking schön aus. Verdammt!", fluchte Wes und fuhr mit der linken Hand an meinem Oberschenkel immer weiter höher, bis er an dem dünnen Seidenstoff ankam.
Ich war immer noch rot wie eine Tomate, als er mir vorsichtig meinen Tanga auszog.
Ich wollte meine Gesichtsfarbe verdecken, was aber nicht ging, weil er ja über mir war und es so oder so sah. Er platzierte seinen Daumen direkt auf meiner Mitte, was mir eine ziemlich starke Gänsehaut am ganzen Körper verpasste. Ich drückte mein Becken nach oben, als Zeichen dafür, dass ich mehr wollte.
"Nicht so ungeduldig, Madame!", lachte Wesley amüsiert.
Sein Daumen fand meinen G-Punkt und mir entfloh ein leises Keuchen.
"Da magst du's, Babe. Hab ich nicht Recht?", fragte er mich fordernd und erhöhte leicht den Druck, sodass ich laut wimmerte.
"Mhhmm, nicht aufhören!", verlangte ich, als er ein bisschen von mir abließ, aber nur um mich zur Bettkante zu ziehen, um mir einen Kuss auf die Mitte zu drücken.
"Da ist aber jemand herrisch.", behauptete Wesley und kniete sich zwischen meine Beine.
"Erlaubst du's mir?", fragte er nochmal sicherheitshalber nach.
"Ich gehöre ganz dir.", gab ich von mir.
"Sag das nochmal!", verlangte er, während Wes zwei seiner Finger langsam in meinen Eingang einführte.
"Ich gehöre ganz dir.", wiederholte ich mit etwas Nachdruck.
Schweißperlen bildeten sich auf meiner Stirn.
"Fuck, du bist so feucht, Babe!", meinte er, bevor ich seine Zunge an meiner Klitoris spürte. Gemeinsam mit seinen Finger fand er einen Rhythmus, der mich dazu brachte meine Fingernägel in die Matratze zu drücken, sodass man das Weiße sehen konnte. Ich schluckte das Stöhnen meistens herunter, weil ich nicht wusste, ob uns eventuell jemand hören konnte. Irgendwann fing mein Unterlieb an zu zittern und ich presste meine Beine zusammen, weshalb Wesley sie auseinander ziehen musste, damit ich seinen Kopf nicht zerquetschte. Ich bebte und meinen ganzen Körper durchzuckte dieses unbeschreibliche Gefühl. Meinen Mund konnte ich dabei nicht ganz zu halten, denn ich fluchte seinen Namen, obwohl ich mir die Hand vor den Mund hielt.
"Du schmeckst so gut, Baby!", schwärmte er, als Wes sich wieder aufraffte.
Seine Lippen waren leicht geschwollen. Mir fiel jetzt erst ein, dass es das erste Mal war, dass wir das gemacht hatten wie auch immer man das nannte.
"Du bist so geil, wenn du kommst. Ich liebe es wie du versuchst es zu kontrollieren, aber nicht hinbekommst und dann so zuckst und zitterst. Das macht mich total fertig.", behauptete er.
Wie toll, dass Wesley sich an meinen Bemühungen ruhig zu sein bespaßt!
"Du hast mir immer noch nicht die Frage beantwortet, ob du die Tangas für mich gekauft hast?", schmollte Wes um mich zu nerven.
"Ja, habe ich! Es war ein Set.", meinte ich und zeigte auf den Bh und den Tanga.
"Brave Antwort!", freute er sich, dass ich nun ehrlich war.
Es war wohl offensichtlich, wer hier das Top und wer das Bottom war.
"Kann ich dich jetzt endlich bitte ficken? Ich schaffe es nämlich nicht deinen geilen Körper nur anzusehen. Ich muss ihn spüren.", grinste Wesley frech.
Heute war er also voll auf Dirty Talk. Ich fand das nicht schlecht.
"Ich bin mir gar nicht so sicher, ob du das wirklich kannst.", lächelte ich sanft, als Wes mich spielerisch am Hals packte und mich drohend ansah.
Es war wirklich schwer nicht frech zu grinsen. Ich biss mir auf die Lippe, als Wesley mich wieder losließ und mir dann hart auf meinen Hintern schlug, sodass ich kurz zusammenzuckte.
Er erhob sich nur, um ein Kondom aus der Schublade zu ziehen, bevor er sich dann wieder neben mich setzte und mich auf seinen Schoß zog.
"Gib her!", verlangte ich und griff nach Wesleys Härte.
Er zischte kurz und reichte es mir wieder willig.
Wesley beobachtete mich genau, wie ich das Kondom über seinen Schwanz stülpte.
"Du solltest dir die Pille verschreiben lassen.", meinte er und zog dabei an meinen Haaren.
"Wieso denn? Passt doch alles super.", behauptete ich und betrachtete dabei erfreut mein Ergebnis.
"Aber ich will dich komplett spüren.", meinte Wesley und zwang mich in sein Gesicht zu sehen.
"Mhmm!", murmelte ich abwesend vor mich hin und rieb meine Hüfte dabei an seiner.
Wes stoppte meine Bewegung, indem er mein Becken festhielt und mit der anderen Hand seine Härte einführte. Erst nur ein kleines Stück in meinen Eingang und dann setzte ich mich ganz auf ihn. Es tat nicht wirklich weh, aber ich pfetzte trotzdem meine Augen zusammen, weil Wes Körper und meiner einfach nicht füreinander geschaffen waren. Alleine der Fakt, das er 1.95 m und ich nur 1.55m war, sagte wahrscheinlich alles aus, was es zu sagen gab.
"Ich kann auch wieder aufhören.", schlug er vor.
Auch wenn es ihm schwerfallen würde, wusste ich, dass er es machen wollte, wenn ich es wirklich so wollte.
Meine Antwort war ein Grinsen, als ich mich kurz erholt hatte und mich auf ihm bewegte.
"Du machst das gut, Baby!", belohnte Wes mich stöhnend.
Ich hatte das noch nie gemacht zumindestnes nicht in dieser Position, weshalb ich wohl noch ein wenig zu langsam war. Eigentlich wollte ich nicht, dass er mich Baby oder so nannte, aber gerade passte das meiner Meinung nach perfekt. Ich war ein wenig unsicher, weil ich nicht genau kapierte, ob ich vielleicht einen Fehler machte.
Wesley küsste ruhig meinen Hals und meine Stirn, als er mich ganz plötzlich zur Seite wälzte, sodass er oben war und ich auf dem Bett lag.
Erschrocken quietschte ich.
"Ich hab was falsch gemacht, oder?", wollte ich wissen und biss mir dabei auf die Lippe.
"Oh Gott, nein! Ich ertrage es nur nicht, dass du mich so folterst.", meinte Wes und strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr.
"Ich foltere dich nicht.", wehrte ich mich.
"Wir üben das noch. Du lässt dir sehr viel Zeit.", behauptete er lachend über meine Iritiertheit.
Mein Gesicht wurde ein bisschen rot, was Wes noch mehr zum Lachen brachte.
"Babe, das muss dir doch nicht peinlich sein.", lächelte er und drückte dabei meine Beine ein wenig auseinander.
"Ist es auch nicht!", verteidigte ich mich, was nicht die gewünschte Wirkung hatte, weil Wes es mir nicht abkaufte.
Ja, ich fühlte mich maßlos unterlegen, weil er nun über mir war.
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One day you'll understand why
RomanceWes trug mich zurück zum Steg und bekam dadurch die Aufmerksamkeit von den meisten. "Fick dich!", schrie ich und schlug ihm auf den Rücken. Keine Chance! "Temperamentvoll ist die Kleine ja schon.", hörte ich eine mir unbekannte Stimme sagen. "Babe...
