P.O.V. Wesley:
Sie nickte und legte beide Hände auf meinen nackten und nassen Oberkörper.
"Das, was du mir erzählt hast, macht mich manchmal unsicher, verstehst du? Weil ich weiß nicht, wie ich dich anfassen darf, ohne dass du dich unwohl fühlst.", ließ sie mich in ihre Gedanken ein blicken lassen.
Lag es am Alkohol, dass sie plötzlich so ehrlich war?
"Ich fühle mich immer gut bei dir, Annabelle. Immer!", versprach ich ihr und drückte meine Stirn an ihre.
Belle lächelte leicht und blickte mir dann tief in die Augen.
"Bin ich dir egal?", fragte sie mich ernst, als würde sie etwas anderes denken.
Natürlich war sie mir das nicht. Schließlich konnte ich immer noch nicht die Finger von ihr lassen, auch wenn ich schwer dagegen ankämpfte.
Wieso fragte sie, dass denn dann so dumm?
"Habe ich dir das Gefühl gegeben, als wäre es so?", stellte ich eine wohl berüchtigte Gegenfrage.
"In der Schule schon.", behauptete sie und hatte damit ja auch recht.
Ich atmete laut aus.
"Du warst mit Josh glücklich, dachte ich."
Ich hatte das zu ihrem Wohlbefinden getan, nicht zu meinem!
"Ja, ich weiß! Können wir bitte nie wieder über ihn sprechen?", bat sie mich flehend und rückte ganz nahe zu mir.
"Wenn du das willst!", sagte ich, weil es mir egal war.
Joshua war mir egal! Möge er nie wieder von seinem Dubaiausflug zurückkommen!
"Nimmst du die Pille noch?", wollte ich von ihr wissen und verflocht unsere Hände.
Sie nickte stumm und starrte konstant auf meine Lippen.
Dann griff sie nämlich vor sich Unterwasser, um sich komplett auf mich zu setzen.
Ein leises Stöhnen entfloh ihrer Kehle und sie lächelte leicht.
Ich lehnte mich ganz zurück.
"Komm zu mir!", forderte ich leise und Belle schmiegte ihr Gesicht näher an meines.
Meine Lippen streiften ihren Hals und ich saugte leicht an ihrer Haut.
"Mach's mir!", forderte ich drängend in Annabelle's Ohr und sie tat mir zum Glück den Gefallen, indem sie begann ihre Hüften auf mir kreisen zu lassen.
"Du bist eine verdammte Göttin.", nannte ich sie, während sie das Wasser in der Badewanne zum Schaukeln brachte und sich an meine Schultern krallte und ich nicht aufhörte ihr überall Küsse hinzudrücken.
Mit dem Daumen knetete ich ihre Brüste, während ich mit meiner anderen Hand ebenfalls Unterwasser war.
"Ich liebe dich!", fluchte ich und wusste, dass ich es nichtmal ansatzweise so lange durchhielt wie sonst.
Durch das Wasser war es auch noch so erdrückend warm, dass ich mich wie in der Sauna fühlte und dazu noch die Dinge, die sie mit mir anstellte.
Fuck, das brachte mich noch um!
Meine Gefühle für sie waren so unbeschreiblich. Wie konnte man nur jede Kleinigkeit an einem Menschen so wertschätzen? Ich kannte Liebe nicht und das Verliebtsein erst recht nicht, aber mit Annabelle würde ich es wagen. Alleine aus dem Grund, dass ich alles für sie tun würde, um sie bei mir zu behalten. Nie wieder durfte ich sie gehen lassen.
"Küss mich bitte!", hauchte sie in mein Ohr und drückte ihre Fingernägel so fest in meine Haut, dass es ein wenig schmerzte.
Ich drückte meine Lippen auf ihre und versuchte ihre Geräusche abzufangen, bis sie nichtmehr konnte und ich ganz ehrlich auch nichtmehr.
Unsere Münder klebten irgendwie zusammen und ihre Hüfte verspannte sich.
Ich murmelte irgendetwas vor mich hin, dass ich selbst nicht verstehen konnte und hörte ihr Stöhnen, Keuchen und Wimmern.
Eigentlich wollte ich sie ja festhalten, aber mir fehlte gerade die klare Sicht und mir fiel ein, dass das wahrscheinlich wieder einer meiner tollen Schwächeanfälle war, der mich daran erinnerte, dass ich doch nicht so stark war, wie ich es wollte.
"Wesley?", rief Annabelle nach mir, ihr Mund nahe an meinem Gesicht.
"Mhmm!", brummte ich und blinzelte ein paar Mal in der Hoffnung wieder richtig sehen zu können.
"Alles okay?", wisperte sie mir zu, während ich wusste, dass sie gerade beim Höhepunkt war und mich wahrscheinlich auch dazu bringen würde.
Ich nickte nur und lehnte mich ganz zurück, um mit geschlossenen Augen die letzten paar Male zu genießen, bei denen sie mich mit sich riss.
Ich ertastete ihren Mund, um sie vom Schreien abzuhalten und fluchte dabei irgendetwas vor mich hin.
Danach fiel Belle müde auf mich und ließ das Wasser ab.
Ein paar Minuten der Stille, während ich nur spürte, dass sie meine Bauchmuskeln mit ihren dünnen Fingern nachfuhr.
"Ist wirklich alles okay?", informierte sie sich ein zweites Mal und sah mich wahrscheinlich gerade an.
"Ich brauche nur meine Tabletten.", verharmloste ich das ganze und rieb mir ein wenig die Augen.
Es wurde schon wieder besser.
"Soll ich sie dir holen?", bat sie mir freundlich an.
"Nicht aufstehen!", protestierte ich und hielt sie fest umklammert.
"Ist ja gut! War nur ein Angebot.", meinte Belle. Ja, stimmt auch!
"War ich besser als Cassy?", wechselte sie das Thema und irgendwie wusste ich das so etwas kommen würde.
"Du hast vorhin selbst gesagt, dass sie Geschichte ist.", wandte ichstöhnend ein und strich ihr übers Haar.
"Antworte mir!", verlangte sie mir und zwickte mich in die Seite.
"Natürlich warst du besser!"
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One day you'll understand why
RomanceWes trug mich zurück zum Steg und bekam dadurch die Aufmerksamkeit von den meisten. "Fick dich!", schrie ich und schlug ihm auf den Rücken. Keine Chance! "Temperamentvoll ist die Kleine ja schon.", hörte ich eine mir unbekannte Stimme sagen. "Babe...
