Teil 4

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Rosa

Ja ich weiß. Gewagt gewagt. Aber... Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und ich sage mal so, allein der Kuss ist ein Hauptgewinn. Ich habe die Anziehungskraft zwischen uns deutlich gespürt. Eher gesagt sein bestes Stück deutlich gespürt und gesehen. Mir ist das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Unter der Dusche habe ich mich für die Offensive entschieden. Dass Mario bereits so verführerisch im Bett liegt, hat meinen Plan noch verstärkt.

Also stehen wir jetzt hier. Küssen und streicheln uns. Küssen ist untertrieben, wir fressen uns auf. Der Typ ist der Wahnsinn. Seine breite, durchtrainiert Brust hat einige Narben, die er durch viele Tattoos versucht zu verbergen. Zärtlich fahre ich die schwarze Tinte auf seiner Haut nach. Wie eine Landkarte zeigt sie mit den Weg in die unteren Regionen. Nur zögerlich unterbreche ich unseren Kuss und schaue meinen Fingern zu, wie sie langsam entlang der Linien nach unten fahren. An Mario's Boxershorts stoppe ich kurz und schaue ihm fest in die Augen. Seine grünen Augen funkeln mich begierig an. Das reicht mir und ich verliere keine Zeit. Ich sinke auf die Knie, harke meine Finger in den Baumwollstoff und ziehe ihn hinunter. Routiniert steigt er aus dieser hieraus. Der Anblick, der mich jetzt erwartet, lässt mich vor wohliger Vorfreude erschaudern. Halleluja, der ist mal gut bestückt. Mit dem Blick nach oben, nehme ich Mario's Schwanz in die Hand und streichel ihn langsam auf und ab. Auf seiner Brust bildet sich eine Gänsehaut und sein bestes Stück zuckt freudig. "So ungeduldig?" Zwinkere ich ihm zu, was ihm ein knurren entlockt. So gerne würde ich ihn noch länger reizen, aber auch ich halte es nicht mehr auf. Ohne den Blickkontakt zu unterbrechen, strecke ich ihm meine Zunge entgegen und lecke genüsslich seinen langen, dicken Schaft entlang. Ein wohliges kribbeln durchfährt meine Muschi und ich halte es kaum aus. Ich spitze meine Lippen und lasse seine Erektion langsam in meinen Mund gleiten. Mario's Augen sind schwarz vor Lust. Sein Mund ist leicht geöffnet und er keucht erregt. Sein Oberkörper hebt und senkt sich so schnell, dass man meinen könnte, er läuft einen Marathon. Einige Male lasse ich seinen Schwanz komplett in meinen Mund eintauchen, was gar nicht so einfach ist bei der Länge. Würgereflex lässt grüßen.

Plötzlich werde ich grob an meine Schultern gepackt und aufs Bett geworfen. "Du willst mich wohl ärgern. Du kleines Biest." Knurrt er und schwebt direkt über mir. Mit festem Blick schauen wir uns in die Augen. "Ärgern? Ich... Dich? Niemals." Grinse ich. Als er aufspringt, denke ich, ich habe ihn vergrault, aber er kramt wie ein Irrer in seiner Tasche herum. Triumphierend kommt er mit einer Packung Kondome zurück. Er öffnet eine Folie und zieht das Kondom gemächlich über seine Länge. Allein der Anblick macht mich wahnsinnig. Ich krabbel, noch immer auf dem Rücken liegend, etwas höher ins Bett und spreizt provokant meine Beine. "Willst du mit dir alleine spielen oder kommst du jetzt her?" Säusel ich ihm zu. Knurrend krabbelt er mir hinterher. Wieder landen seine Lippen auf meinen. Er küsst mich rau, mit so viel Leidenschaft, die ich noch nie gefühlt habe. Wilde küsse verteilt er auf meinem Hals und gleitet mit seinem Mund weiter meinen Oberkörper hinunter. Jeder kleinste Kuss entfacht ein Feuerwerk und ich habe das Gefühl ich laufe regelrecht aus. "Fuck. Bist du feucht." Raunt er gegen meine Pussy. Ehe ich überhaupt reagieren kann, liegt seine Zunge auf meiner Öffnung. Wild und hemmungslos leckt und saugt er. Als er schließlich noch seinen Finger dazu nimmt und meine Klit mit dem Daumen massiert, explodiere ich. Ich stöhne und schreie meinen Orgasmus hinaus. Elektroschocks schießen durch meinen gesamten Körper bis zu meinen Zehen.

Plötzlich spüre ich seine Lippen auf meinen und ich kann mich selbst schmecken. "Du solltest leiser sein, sonst stehen hier gleich etliche Mafiosis mit Knarren im Zimmer." Raunt er mir grinsend zu und schiebt sich mit jedem Wort weiter in mich. Ich sehe Sterne. "Santa mierda!" Schreie ich und Mario stoppt meinen Fluch mit seinen Lippen.

Dies hier ist kein zärtlicher Sex. Er ist rau und leidenschaftlich. Fast schon animalisch.... Und ich liebe es. Immer tiefer und feste stößt er in mich, beißt in meinen Hals und Schulter, damit auch er sein Stöhnen unterdrücken kann. Gerade, als ich denke, ich komme ein weiteres Mal, dreht er uns um. Nun sitze ich auf ihm und er überlässt mir das Tempo. Kurz überlege ich ihn durch einen langsamen Rhythmus zu quälen, aber auch aufgrund meiner Geilheit entscheide ich mich dagegen. Ich reite ihn schnell. Lasse mein Becken kreisen und genieße seine Stöße von unten. Er greift mit seinen großen rauen Händen meine Hüften und pumpt sich von unten in mich rein. Als er dann einen Finger auf meine empfindliche Knospe legt, ist es vorbei. Ich komme so hart wie noch nie und meine Welt steht für einen Augenblick still. Ich genieße seinen verschwitzten Körper und fühle, wie auch er ins Kondom kommt.

Keuchend breche ich auf ihm zusammen. "Das war... Das war... Puh." Hächel ich. Mario lacht unter mir und sein Brustkorb bebt. "Jupp... War es." Keucht auch er.

Er schiebt mich vorsichtig von sich runter und geht ins Badezimmer. Kurze Zeit später kommt er gedankenverloren zurück, zieht seine Boxershorts an und legt sich ins Bett. Mit dem Rücken zu mir. "Gute Nacht, Zicke." Flüstert er und verfällt sofort in einen tiefen Schlaf. Und ich, ich liege hier und komme gerade nicht mehr klar. Was bitte war denn das? Wie arschig kann man sein. Ich meine, ich erwarte keinen Heiratsantrag aber das....hallo? Geht's noch? Wütend gehe ich extra laut ins Bad und schließe die Tür geräuschvoller als nötig. Doch als ich zurück komme, hat er sich keinen Zentimeter bewegt. Dieser Mistkerl.

Aber es nützt nichts. Ich muss schlafen. Es geht um Claire und das Baby. Ich muss fit sein. Wir holen sie schnellmöglichst daraus und wenn ich weiß, dass es ihr gut geht, verschwindet ich wieder nach Los Angeles und vergesse diesen Arsch... Den Arsch, der mir den besten... Nein DIE besten Orgasmen überhaupt beschert hat.

Hola y adios bebe - Hallo und Tschüss, Baby!Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt