Mario
"Lilli, was macht du denn hier?" Fragt ich noch immer völlig perplex. "Guten Morgen..." Nuschelt sie und schaut mich nicht an. Rosa reagiert als Erstes. "Hey, wir wurden uns noch gar nicht richtig vorgestellt. Ich bin Rosa. Mario's Freundin." Erklärt sie. Moment mal steckt sie gerade ihr Revier ab? Schmunzelnd nehme ich meine Süße in den Arm. "Hey... Mmmh. Ja ich bin Lilli. Aber das weißt du ja schon." Stottert sie noch immer verlegen. "Also...." Bohre ich nach. "Franci hat mich gestern Abend mit hier her genommen, weil ich so betrunken war. Er hat sich ganz lieb gekümmert und wir haben gerade noch zusammen gefrühstückt und gequatscht." Erzählt sie und wird tatsächlich rot. Na was läuft denn da? Da muss ich doch nachbohren. "Komm, ich bring dich nach Hause. Liegt eh auf dem Weg." Schlage ich ihr vor und schaue kurz zu Rosa, die mir liebevoll zu lächelt. Kein Zeichen von Eifersucht. Sie vertraut mir. Ich verabschiede mich nochmals von meiner Süßen und halte Lilli die Autotür auf. Zögerlich steigt sie ein.
Während der Fahrt knibbelt sie nervös an ihren Fingernägeln. Verdammt. Wie soll ich das Gespräch bloß anfangen. "Bevor du fragst... Es ist nichts gelaufen." Kommt sie mir zuvor. Shit. Bin ich so durchschaubar? "Ich will dich nicht bevormunden. Ich mach mir nur Sorgen... Matteo...." Beginne ich doch Lilli dreht sich wütend zu mir um. "Matteo was...? Wollte dass du auf mich aufpasst? Wie auf einen Hund? Es ändert nichts. Er hat mich trotzdem allein gelassen." Schreit sie und Tränen laufen aus ihren Augenwinkeln. Sofort halte ich an der nächsten Möglichkeit an. "Lilli.... Es tut mir leid. So meinte ich es nicht. Du bist wie eine Schwester für mich. Er musste mich nicht Bitten. Natürlich passe ich auf dich auf und ich mache mir Sorgen um dich." Entgegne ich ihr, während ich ihre Hand nehme. "Es tut mir leid, dass ich nicht gesehen habe, wie schlecht es dir geht." Füge ich hinzu. Lilli weint unaufhörlich. Daher rede ich weiter. "Seit wann trinkst du so viel?" Bohre ich vorsichtig nach. Sie schluckt schwer. "Ich... Ich weiß nicht. Es war so viel in letzter Zeit. Matteo's Tod, Raul hat Schluss gemacht, mein Studium läuft scheiße... Ich war einsam." Flüstert sie leise unter Tränen. "Aber Franci hat mir Mut gemacht. Er hat mir die Augen geöffnet, dass ICH es bin, die mein Leben verändern muss." Erklärt sie sicher. Ich nicke ihr aufmunternd zu. "Das klingt toll. Ich werde dich auf jeden Fall unterstützen... Und wenn du Geld brauchst...." Sage ich vorsichtig. "Nein, alles gut. Matteo hat mir einen Treuhand-Fond eingerichtet. Wusstest du das?" Wendet sie sich an mich. "Nein. Aber so war er. Immer vorausschauend und fürsorglich." Wispere ich leise mit einem Kloß im Hals. "Er würde sich so freuen, wenn er dich und Rosa zusammen sehen würde." Erklärt sie und lächelt. Darauf hin kann ich nur schmunzeln.
Als ich sie Zuhause absetze, muss sie mir versprechen, dass sie sich meldet wenn was ist. Ich werde jetzt besser auf sie aufpassen. Das habe ich Matteo versprochen.
Zuhause angekommen, wartet Enzo schon mit Arbeit auf mich. Ich fahre mit ihm zum Lager und dort ist einiges zu tun. Als wir am Abend zurück kommen, bin ich völlig fertig. Ich will nur noch ins Bett. Kurz meiner Süßen schreiben und dann pennen. Ohne überhaupt das Licht anzumachen, schlurfe ich ins Bad, ziehe mich aus und stelle mich unter die heiße Dusche. Anschließend krabbel ich mit dem Handy in der Hand ins Bett. Plötzlich spüre ich etwas unter meiner Bettdecke. Ich richte die Taschenlampe auf mein Bett. "Rosa?!" Verdammt. Sie liegt eingekuschelt auf meinem Kopfkissen und schläft. Sie sieht so süß aus. Um sie nicht zu wecken, quetsche ich mich neben sie. Wie kann so ein kleiner zierlicher Mensch so viel Platz beanspruchen? Doch meine Müdigkeit siegt und ich penne schnell ein.
Von einem warmen kribbeln im Unterleib werde ich geweckt. Es fühlt sich nicht wie eine normale Morgenlatte an. "Was zu Hölle...." Knurre ich und hebe die Decke. Der Anblick, der mich erwartet, raubt mir den Atem. Rosa kniet zwischen meinen Beinen unter der Decke und hat meine Härte im Mund. Verspielt lächelnd und augenzwinkernd macht sie einfach weiter. "Fuck. Rosa." Stöhne ich. Während sie ihre Lippen fest um meine Erektion verschließt, beginnt sie meine Eier zu kneten. Halleluja. Der Wahnsinn. Während sie immer wieder zwischen saugen und lecken wechselt, verliere ich fast den Verstand. "Rosa... Ich komm gleich... Du solltest aufhören...." Stöhne ich und kann es nicht mehr zurückhalten. Ich explodiere und schieße meine Ladung in ihren Mund. Rosa nimmt diese vollkommen auf und leckt meinen Schwanz genüsslich sauber. "Guten Morgen...." Wispert sie, als sie unter der Decke hervor kommt. "Guten Morgen, meine Süße." Entgegne ich ihr noch immer stark keuchend.
Ich ziehe sie in meine Arme und küsse ihre Stirn. "Ich habe mich gestern Abend sehr gefreut, dich in meinem Bett zu sehen." Raune ich ihr zu. "Ich hatte nix vor und Sehnsucht nach meiner Zahnbürste..." Sagt sie mit einem schelmischen Grinsen. "Na warte...." Knurre ich, lege mich auf sie und kitzel sie. Es ist einfach toll sie wieder so lachen zu hören. Ich will genau das, für immer.
Zusammen gehen wir noch duschen, wo wir natürlich die Finger nicht voneinander lassen können. Da heute wieder ziemlich viele Termine für Enzo anstehen, habe ich leider keine Zeit für ein Frühstück mit ihr. Aber sie gesellt sich zu Claire und Riccardo, die noch ziemlich müde aus der Wäsche gucken. Mit einem leidenschaftlichen Kuss verabschiede ich mich von ihr und vermisse sie bereits, als wir mit dem Auto das Gelände verlassen.
Enzo sitzt hinten, während Vito vorne bei mir sitzt. Beide sehen mich mit diesem blöden Grinsen an. "Was?" Knurre ich. "Läuft gut bei euch oder?" Fragt Enzo. "Oh ja. Rosa *kommt* jede Nacht." Antwortet Vito für mich und setzt das kommt mit den Fingern in Anführungszeichen. "Sehr witzig. Sorry, wenn ihr es mit anhören müsst, aber ich werde Rosa nicht bremsen. Ich bin froh, dass sie sich überhaupt darauf einlässt." Erkläre ich. "Außerdem musste ich euch auch oft genug anhören." Sage ich etwas genervt. Enzo beobachtet mich durch den Rückspiegel. "Was hälst du davon, wenn ihr in eines der kleinen Häuschen zieht. Wir könnten es etwas umbauen. Dann hättet ihr mehr Privatsphäre." Schlägt er vor und ich muss mich gerade echt konzentrieren nicht gegen den nächsten Baum zu fahren. "Das klingt toll. Ich werde es mit Rosa besprechen." Grinse ich breit. Aber ich weiß, dass Rosa begeistert sein wird. Schon alleine wenn sie näher bei Speedy und Gonzalez sein wird.
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Hola y adios bebe - Hallo und Tschüss, Baby!
RomantikMario ist mit seinem Leben als Fahrer des italienischen Padre, Enzo Mancini, zufrieden. Er liebt Autos, Aktion und Frauen. Doch aus heiterem Himmel kommt Rosa in sein Leben. Die quirlige Tochter des mexikanischen Kartellboss. Kann das gut gehen? Ode...