16.01.2013

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Mikayla

    
Es war Mittwoch Morgen. Und ich war gerade dabei meine Schulbücher für den heutigen Tag, ordentlich in meine Tasche zu räumen. Nun waren nämlich die wundervollen Weihnachtsferien vorbei und schon fast seit zwei Wochen wieder Schule. Nachdenklich musterte ich mein Mathebuch, welches ich nun in den Händen hielt. Ach ja, wir hatten ja heute dieses Fach... Ich stöhnte laut auf und durchbohrte das Buch mit einem feindseligen Blick. Ich hasse dich., dachte ich, an das Mathebuch gewand, bevor ich es anschließend unachtsam in meine Schultasche warf. Als nächstes tat ich mein Englisch und mein Deutschbuch dazu. "Na, alles zusammen gepackt?", erklang plötzlich eine Stimme hinter mir, welche mich erschrocken zusammen zucken ließ. Es war Mum. "Ja habe ich. Nur leider überhaupt keine Lust auf Schule.", antwortete ich seufzend, als sie neben mich trat. Dazu lächelte sie mich nur mitfühlend an und sagte: "Ach komm, du packst das schon." Als ich daraufhin nichts erwiderte, fügte sie hinzu: "Siehs positiv: du kannst David, Brett, Tess und all deine anderen Freunde sehen!" Als sie das sagte, hob sich schlagartig meine Laune und ich schaute nach oben. Sie hatte recht! Ich konnte David und die anderen sehen, sobald sie nicht krank waren. Leider waren er, Brett, Austin, Justin und Max nicht in meiner Klasse, aber ich konnte sie in den Pausen sehen. Das war besser als nichts! Tess und Bella waren so oder so in meiner Klasse. Und Cecilia, welche mit David, Brett und den anderen in eine Klasse ging, konnte ich jeden Tag sehen, schließlich war sie meine Schwester. So lächelte ich in mich hinein und packte mit angenehmen Gefühl im Bauch meine Tasche zu ende.

Als ich fertig mit packen war, machte ich sie mit einem zufriedenen Seufzer zu. "Hey. Wie ich sehe bist du fertig. Kommst du dann? Wir müssen langsam los.", ertönte erneut eine Stimme hinter mir. Und erneut erschrak ich auch. So fuhr ich herum und meinte etwas aufgebracht: "Müsst ihr mich immer so erschrecken?!" Danach fügte ich etwas ruhiger hinzu: "Aber ja, ich komme.", und schaute der Person, diesmal war es Cecilia, direkt ins Gesicht. "Gut.", meinte sie nur und grinste verschmitzt. So tat ich mir meine Tasche um die Schultern und schritt langsam aber bestimmt zur Gaderobe, in welcher sich schon der großteil meiner Schwestern anzogen.

So zog ich mich ebenfalls an und trat anschließend aus der Tür nach draußen.

Vor der Haustür, ging ich ein paar Meter und sah dann David und Brett am Anfang der Straße, wie sie auf mich zu kamen und mir winkten. Fröhlich winkte ich zurück und lächelte. Ich sah wie sie mir zurücklächelten, während wir uns immer näher kamen. "Hey!", begrüßte ich sie dann, als wir uns keinen Augenblick später gegenüber standen. "Hey.", sagte David als auch Brett freundlich. Danach war David derjenige, welcher auf mich zu kam, mich umarmte und anschließend küsste. Ich erwiderte beides. Brett war derjenige, der die Szene mit neutralem Blick und einem Lächeln auf den Lippen beobachtete. Nachdem wir uns voneinander lösten, lächelte er nach wie vor und fragte belustigt: "Können wir dann? Oder braucht ihr noch Zeit für euch?" Man hörte förmlich, wie diese Wörter nur so vor Ironie tropften. Schon nach kurzer Zeit war klar gewesen, dass er Ironie liebte und keine Gelegenheit auslassen würde, sie zu benutzen. So war Brett halt. Entschuldige, ich meinte natürlich der neue Brett. Und da konnte man nichts machen. Aber ich mochte ihn so wie er nun ist, und das ist auch gut so. Deshalb seufzte ich nur und meinte: "Klar.", und David stimmte mir zu. So gingen wir weiter, bis das Schulgebäude zu sehen war und wir langsam aber sicher uns der Schule näherten.

Vor dieser begegneten wir Tess, die gerade Sachen in ihre Schultasche packte. Wenn mich das nicht an eine gewisse Situation erinnerte...

Sie bemerkte uns erst, als wir direkt neben ihr standen und Brett breit grinsend und laut: "Hey!", sagte. Daraufhin zuckte sie heftig zusammen und drehte sich wie in Zeitlupe zu uns um. "Meine Güte.. hast du mich erschreckt...", sagte sie zu ihm und sah ihn sowohl etwas wütend als auch erleichtert an, bevor ihr Blick auf mich und David fiel. "Oh Hey!", begrüßte sie uns nun und lächelte.

Aus dem Leben eines Mädchens..~♥Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt