Mikayla
Mit einem lauten Rumms stellte Dad die erste prallvolle Einkaufstüte auf den Küchentresen. Die zweite befand sich noch im Auto. "Wir haben es geschafft.", seufzte er und wischte sich mit dem Handrücken über die Stirn. Ich nickte. "Jap."
Es war bereits früher Nachmittag. Mehrere Stunden haben wir gebraucht, um die richtigen Lebensmittel zu finden, vor allem auch darauf zu schauen, dass wir genug hatten. Und ja, das war anstrengend gewesen.
"Du räumst die Tiefkühlsachen in den Gefrierschrank und ich hole die zweite Tüte von draußen.", befahl er mir, während er sich schon auf den Weg machte. "Alles klar.", erwiderte ich, schnappte mir die schwere Tüte und wühlte darin herum. Solange, bis ich alle Tiefkühlsachen von Brokkoli und Himbeeren bis hin zu Eiswürfeln für heute Abend, beisammen hatte. Mit vollbeladenen Armen machte ich mich auf zum Keller, wo der Gefrierschrank stand, wobei ich bei der Treppe verdammt aufpassen musste, dass mir nichts hinunter fiel oder ich ausversehen eine Stufe übersah und stolperte. Zu meinem Glück geschah keins von beiden.
Als das erledigt war und ich vom Keller wieder hoch kam, war Dad ebenfalls zurück gekehrt und räumte den Kühlschrank bzw. die Speisekammer ein. Hastig ging ich in die Küche und half ihm.
In weniger als fünfzehn Minuten waren die Tüten leer und alles ordentlich verstaut. Seufzend lehnte sich mein Dad an den Küchentresen und sah mich aufmerksam an. "Was jetzt? Noch ganze fünf Stunden, bis sie kommen. Was machst du in der Zeit?", fragte er. Automatisch sah ich zur Uhr, welche an der Wand daneben hing. Stimmt. Es war jetzt genau zwei und um sieben würden sie kommen. "Ich.. werde jetzt erst mal hoch gehen und schauen, was ich heute Abend anziehe. Danach werde ich mich fertig machen, natürlich. Was ich dazwischen mache .. ähm ja. Das ist die Frage.", erklärte ich. Dad nickte. "Ich werde auch erst mal schauen was ich anziehe. Ich habe echt noch keine Ahnung." Er lächelte mich an. Ich grinste zurück.
"Anscheinend ist da schon jemand beim Fertigmachen angelangt.", bemerkte ich, als ich gemeinsam mit ihm nach Oben gegangen war und vom Bad aus Duschgeräusche hörte. Dad lachte. "Das ist wahrscheinlich Patricia. Du weißt ja: Sie kann sich nie früh genug fertig machen." Da musste ich ebenfalls lachen. "Oh, ja. Und lange braucht sie auch. Es ist ein Wunder, wenn nach ihr überhaupt noch jemand rein kann. Nur gut, dass wir gleich drei Badezimmer haben." Da konnte er mir nur zu stimmen.
Kurz darauf sahen wir Amanda mit einem Bündel Klamotten unterm Arm aus dem Zimmer kommen. Sie war gleich nach Patricia so eine Kandidatin, die sich schon Stunden davor anfängt sich fertig zu machen, aber eine halbe Ewigkeit dafür brauchte. Als sie das Bad ansteuern wollte, wimmelte Dad sie ab. "Das ist besetzt. Geh runter." Sie seufzte. "Okay.", murmelte sie und drängelte sich an uns vorbei, um die Treppe nach unten zu gehen.
"Also. Ich gehe dann auch, um zu schauen was ich anziehe.", entschuldigte ich mich bei Dad und steuerte mein Zimmer an. Er nickte. "Mach das."
Die Zeit verging wie im Flug. Nach unzähligen weiteren Badezimmerbesuchen meiner Schwestern und letztendlich einen von mir, war es bereits halb sechs und somit nur noch eineinhalb Stunden bis unsere Gäste kommen würden. Mum und Dad richteten unten alles her von Dekorationen, Tischdeko bis hin zum Essen, das vorgekocht worden war. Während bei mir und meinen Schwestern noch der letzte Feinschliff gemacht wurde, was die Klamotten anbelangte. Ich hatte mich letztendlich für ein knielanges, schwarzes funkelndes Kleid mit einer Feinstrumpfhose darunter entschieden. Dazu einen glitzernden Haarreif in der selben Farbe, der meine Haare, in denen von Alex leichte Wellen hinein gemacht worden waren, zurück hielt. Ja, ich wollte heute etwas edler aussehen. Natürlich sangen David und ich diesmal nicht wie vor zwei Jahren, jedoch sollte es besonders werden.
Dann war es auch endlich soweit. Es klingelte an der Tür.
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Aus dem Leben eines Mädchens..~♥
Romance》"Du hasst Menschen grundlos. Du gehst zu leichtfertig damit um. Ich meine, was bringt dir der Hass? Wenn du dich weiterhin so verhältst, will definitiv keiner je mit dir befreundet sein."《 September 2012 Im Leben des Mädchens Mikayla Ashley Simpson...
