21.11.2012

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David

 
Nun. Mikayla hatte mir von ihrem Telefonat mit Austin erzählt, als sie dann doch noch aus dem Bad kam. Die Sache mit Brett hatte sich nicht geändert. Austin und Justin haben zwar versucht mit ihm zu reden, aber es hatte nichts gebracht. Mal wieder. Brett hatte weiterhin auf stur geschaltet und zeigte uns weiterhin die kalte, feindselige Schulter. Ich hab erfahren, dass er mich und Max genauso wenig mag wie Mikayla, weil ich sie liebe und mit ihr zusammen bin, und bei Max weil er sie mag und mit ihr befreundet ist. Und ab und zu beleidigt er uns auch deswegen. Alter.. was stimmt mit dem nicht? Wieso hasst er uns? Wir haben ihm nichts getan! Und dazu kennt er uns und wir ihn gerade mal seit knappen zwei Monaten.

Es war Feiertag, also von daher keine Schule und ich sitze nun mit nicht gerade bester Laune bei Mikayla rum und langweile mich. "Ist alles okay mit dir?", fragte sie mich nun schon zum gefühlten tausendsten Mal und sah mich besorgt an. "Ja.. mir gehts gut. Mach dir bitte keine Sorgen um mich.", erwiderte ich abermals. Was ich sagte war allerdings schwer zu glauben, wenn man dies mit rauer und leiser Stimme, und Tränen in den Augen tat...

In Wahrheit ging es mir richtig beschissen... aber.. ich wollte nicht weinen.. ich wollte einfach nicht..

Besorgt musterte sie mich. Ich wusste, dass sie mir nicht glaubte.

Dann nach einer Weile, kam sie auf mich zu und nahm mich ohne zu zögern in den Arm. "Ist schon okay. Ich weiß, dass es dir nicht gut geht. Lass es raus.", flüsterte sie sanft. Und das tat ich dann auch. Ich konnte meine Tränen nicht länger zurück halten. So weinte ich was das Zeug hielt. Mikayla, die mich die ganze Zeit im Arm hielt, sagte immer wieder leise, dass alles gut werden würde. Nach einer Weile hörte ich dann endlich auf zu weinen und merkte, dass es mir besser ging. Schließlich löste ich mich von ihr und lächelte sie dankbar an. Und sie lächelte zurück.

Der restliche Tag verlief relativ ereignislos. Mikayla und ich vertrieben uns die Zeit mit Musik hören, irgendwelche sinnlosen Spiele spielen und langweilen. Bis es 7 Uhr abends war und ich nach Hause musste. So verabschiedete ich mich von ihr und ihrer Familie und machte mich auf den Weg nach Hause.

Aus dem Leben eines Mädchens..~♥Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt