18.01.2013

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Mikayla

      
Nachdenklich ging ich heute Morgen aus dem Haus. Ich blieb in der Einfahrt stehen um auf David zu warten. Es ging ein kalter Wind, welcher mich frösteln ließ. So rieb ich schlotterend meine Hände gegeneinander. Hätte ich nur Handschuhe angezogen. Es war so kalt, dass es augenblicklich wieder anfangen könnte zu schneien. Schnee lag bereits, nun würde bestimmt bald mehr Schnee liegen... Und wie es das Schicksal so wollte, fing es genau jetzt zu schneien an. "Ne oder?!", rief ich genervt in den Himmel hinauf. Wieso um alles in der Welt hab ich mich nicht wärmer angezogen??? Wahrscheinlich war ich zu blöd dafür... Jap.. meine Laune war heute echt nicht die beste. I know.

Aber als David kam, hellte sich meine Laune schlagartig wieder auf. Erleichtert lief ich auf ihn zu und begrüßte ihn, bevor ich ihn letzendlich umarmte. Er erwiderte beides, bevor wir uns nach einer Weile aus der Umarmung lösten. "Wie geht es dir?", fragte er und sah mich lächelnd an. "Ach.. jetzt, wo du da bist super!", meinte ich und lächelte ihn an. "Das freut mich.", sagte er sanft und lächelte nach wie vor. So machten wir uns langsam auf den Weg zur Schule.

Nach ein paar Minuten waren wir auch schon an dieser angekommen und traten somit ein. Drinnen trafen wir direkt auf Brett und Tess. "Hey!", begrüßten wir sie freundlich. "Hey.", gaben sie zurück und lächelten. "Wie geht's euch?", fragte ich nun. "Ach, eigentlich ganz gut, euch?", gab Brett darauf zurück und musterte uns neugierig. "Also mir geht's gut.", sagte Tess nun. "Mir geht's auch gut, dir Mikayla?", fragte David nun und sah lächelnd zu mir rüber. "Ja, mir auch.", erwiderte ich, sah zu ihm und nickte lächelnd. Komisch.. heute in der Früh hatte ich noch total schlechte Laune, und nun war diese wie von Zauberhand verschwunden. Tja, was die Anwesenheit sehr guter Freunde alles bewirken kann. Kurz nachdem ich das dachte musste ich unwillkürlich grinsen. "Schöön, wenn es uns allen gut geht, können wir uns ja langsam in unsere Klassen machen oder? Ich mein ja nur.. schließlich ist es schon kurz nach acht.", riss mich Brett aus meinen Gedanken. "Du hast recht.", stimmte Tess ihm zu und hakte sich bei ihm unter. "Ja, das sollten wir wohl. Nicht wahr Mikayla?", stimmte David ebenfalls zu und sah mich danach abwartend an. "Ehh.. ja klar!", sagte ich. Daraufhin kam David näher auf mich zu, nahm meine Hand und schenkte mir ein aufmunterndes Lächeln. Ich erwiderte dieses, bevor wir uns dann in Bewegung setzten und uns in unsere Klassenzimmer machten.

Später, im Klassenzimmer, in der zweiten Stunde, hatten wir Deutsch. Davor hatten wir Englisch. Unsere Lehrerin, Frau Meier, gab uns mehrere Aufgaben, welche wir bis zur Pause erledigen sollten. Diese handelten von Verben in die verschiedenen Zeitstufen zu schreiben, wie Gegenwart, 1. und 2. Vergangenheit und Zukunft. Dann gab es noch eine Aufgabe, in der wir einen Text abschreiben sollten und alle Nomen, Verben und Adjektive unterstreichen sollten. Und der Rest würde Hausaufgabe sein. Insgesamt waren diese Aufgaben nicht sonderlich schwer, es war halt nur viel Schreibarbeit. Als es dann zur Pause gongte, war ich bei der letzten Aufgabe. "Wie weit bist du gekommen?", fragte ich meine aller beste Freundin Bella, die neben mir saß, und musterte sie neugierig. "Fast fertig. Muss nur noch den letzten Satz schreiben. Und dann halt noch unterstreichen.", gab sie mir lächelnd Auskunft. "Du?", fragte sie dann. "Auch da wo du bist, aber im Gegensatz zu dir muss ich noch den kompletten Text abschreiben.", antwortete ich. "Haha.", zog sie mich auf und musste dabei lachen. Ich verdrehte die Augen, lächelte aber. "Setzen wir uns auf die Couch?", fragte sie mich dann freundlich. Wir hatten nämlich eine Couch in der Ecke unseres Klassenzimmers stehen, für die jeder am Anfang des Schuljahres 2€ zahlen musste. "Klar.", stimmte ich zu und nickte. So gingen wir auf diese zu und ließen uns darauf nieder. Wie still es hier war, und wie wenig Schüler da waren. Waren wahrscheinlich alle unten beim Kaufen. Also.. unten in der Aula beim Kiosk, bei dem man sich was zu essen und zu trinken kaufen konnte. Eigentlich waren nur Bella, Tess, Louis und ich da. Nun beoachtete ich, wie Tess aufstand und auf uns zu kam. "Darf ich mich zu euch setzen?", fragte sie uns schließlich, als sie vor uns stand. "Klar.", sagte ich und rutschte etwas zur Seite, damit sie sich hinsetzen konnte. "Dankeschön.", sagte sie dann und lächelte mich an.

Aus dem Leben eines Mädchens..~♥Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt