Lukas ist ein gewöhnlicher 17-jähriger Junge. Er hat eine normale Vergangenheit, eine normale Familie und ein normale Umgebung und ist somit eine ganz normale Person. Er hat mit den ganz normalen Problemen in seinem Alter zu kämpfen. Pickel, Geld un...
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Mit diesem Gedanken bin ich schlussendlich auch eingeschlafen. Meine Träume waren genauso wie die Realität. Voller Schmerz, Einsamkeit und Dunkelheit. Ich wache auf als ich eine Türe höre und schaue müde in die Richtung des Lichtes. Ich kann eine Person erkennen, die langsam die Treppe herab steigt und alleine von der Statur würde ich sagen, es ist Rotauge. „Na, gut geschlafen Sklave?", fragt eine bekannte Stimme und nun bin ich mir sicher, dass es Rotauge ist. Ich setzte mich ein wenig mehr auf und schaue auf den Boden. „Ja, Sir...", murmle ich leise und spüre im nächsten Moment seine Hand in meinen Haaren.
Automatisch kneife ich meine Augen zusammen und bereite mich auf den Schmerz vor, doch er bleibt aus, denn er tätschelt lediglich meinen Kopf. Ich atme erleichtert aus und schaue wieder auf den Boden. „Fein. Was willst du denn nun machen?", fragt er und wirkt sehr ruhig. Ich beiße mir auf die Lippe... Irgendwas ist daran doch faul. Darf ich überhaupt einen Wunsch äußern? Oder werde ich dafür wieder bestraft? Und ist es nicht sein Ziel, meinen Willen zu brechen? Wieso fragt er denn danach?
Ich bin mir verdammt unsicher, aber eines weiß ich... Egal was ich sage, das bekomme ich bestimmt nicht. „Ich... Ich weiß nicht Sir...", murmle ich daher leise und sehe aus den Augenwinkeln, dass er lächelt. „Sehr gut. Steh auf!" Er klingt zufrieden und so stehe ich vorsichtig auf, lasse die Decke auf dem Boden zurück und kneife meine Augen wegen dem Schmerz zusammen. Sobald ich stehe, hackt er an meinem Halsband eine Leine an und geht los. Dass ich keine Probleme mit dem Atmen bekomme, folge ich ihm schnell und muss feststellen, dass das Laufen ebenfalls weh tut. Zwar nicht mehr so sehr, wie gestern, aber genug.
Also muss ich wohl noch eine ganze Weile warten, bis ich meine Flucht planen kann.... Aber... Will ich denn überhaupt noch flüchten?
Ich kann gar nicht so lange darüber nachdenken, denn wir stehen auf einmal wieder in dem Zimmer, in welchem ich mich vor einiger Zeit ausziehen sollte. Dass ich noch immer nackt bin, ist mir mittlerweile egal. Ich kann daran eh nichts ändern, auch wenn ich wahnsinnig gerne wieder etwas zum Anziehen hätte. „So. Jetzt geh brav auf das Klo und zieh dir die Klamotten auf dem Bett an!", befiehlt Rotauge und macht meine Leine los. Ich schaue ihn einen kurzen Moment unsicher an, doch wende sofort wieder meinen Blick ab und gehe zum Klo. Eigentlich muss ich überhaupt nicht... Ich meine, mein gesamter Magen ist leer und schreit eher nach Nahrung und Flüssigkeit, als das er dies loshaben will.
Aber ich stelle mich dennoch ans Klo und versuche es, aus Angst, gleicht wieder in das Loch zu müssen. Wie ich es mir gedacht habe, kommt nichts und so spüle ich einfach so und gehe zum Bett. Hoffentlich ist das okay und ich bekomme deswegen jetzt keinen Ärger. Ich begutachte die Klamotten und knirsche leicht mit den Zähnen. Es ist ein Tanga und ein Netzoberteil. Also quasi nichts. Dennoch ziehe ich die Klamotten zitternd an. „D-danke...", murmle ich leise und schaue dann unsicher wieder auf den Boden. "Schön siehst du aus! Und nun komm her!", befiehlt er wieder und ich gehe wieder etwas unsicher zu ihm. Er hackt erneut die Leine ein und geht mit mir wieder aus dem Zimmer.
Wir folgen einem langen Gang und er hält vor einer weiteren Türe an. „Essen.", meint er nur und macht die Türe auf. Ich wage einen Blick hinein und erstarre. Hier sind noch viele weitere Kinder wie ich, sie alle sehen mitgenommen und mager aus. Einige sitzen auf Holzhockern an einem Tisch und essen mit gesenktem Blick ihr Essen. Dann gibt es aber auch ein paar, die mit Handfesseln an die Wand gefesselt sind und zum Teil noch frische Wunden haben. Gerade sehe ich, wie einem von denen etwas eingeflößt wird und er daraufhin das Gesicht verzieht. Ausspucken kann er es aber nicht, da der Wärter dies verhindert. Ich schlucke schwer und möchte eigentlich noch weiter schauen, aber Rotauge zieht mich nun mit einem stärkeren Ruck zu sich und schaut mich mahnend an. Sofort stammele ich eine Entschuldigung und schaue wieder auf den Boden.
Ich muss mitmachen. Mein Körper braucht das Essen! Also folge ich ihm wieder stumm und kann ein paar schwache Blicke auf mir spüren. An meinen Klamotten kann das aber nicht liegen. Ich konnte nämlich erspähen, dass es Jungs gab, die noch weniger oder gar nichts anhatten. Zwar auch ein paar, die aussahen als ob sie normale Klamotten tragen, aber nicht viele. Rotauge bleibt an einem Platz stehen und deutet mir an, mich zu setzen. Die Bank sieht relativ normal aus, eine Holzbank ohne Kissen und so setze ich mich unsicher hin. Da ich nicht weiß, was nun kommt, warte ich einfach mal und beiße mir auf die Lippe.
Plötzlich bekomme ich einen Schlag auf meinen Hinterkopf und halte ihn mir direkt erschrocken. „Du sollst dich für alles bedanken! Und die Hände bleiben wo sie sind!", fährt mich die tiefe und angsteinflößende Stimme von Rotauge an und ich nehme zitternd meine Hände weder herab. „Es t-tut mir l-leid Sir... D-danke... F-für... Den Platz...", murmle ich unsicher und halte den Atem an, in der Hoffnung keinen Fehler gemacht zu haben. Aber anscheinend nicht, denn ich kann spüren, wie er sich entfernt. Plötzlich kann ich ein leichtes Aufkeuchen neben mir hören und schaue unsicher auf.
Es ist ein Mädchen, das erste, dass ich hier sehe. Sie hat lange, rote Haare und ein paar weiße Hasenohren auf dem Kopf. Der Haarreif ist ein wenig verrutscht und ein paar Strähnen ihrer Haare hängen ihr ins Gesicht. Sie selbst sieht mich leicht verkrampft an und hat rote Wangen und eine rote Nasenspitze. Was davon Schminke ist und was nicht, kann ich nicht sagen. Zudem trägt sie, wie auch ich, sehr knappe Klamotten und auch ihr kurzer Rock ist ein wenig verrutscht. Sie hält verkrampft ein Tablett in ihren Händen auf dem ich eine Schüssel Brei entdecken kann. „D-dei~ Ihr essen Sir!", haucht sie leise und muss sich dabei selber verbessern. Ich schaue sie unsicher an aber nehme die Schüssel entgegen. „Danke?", frage ich eher und sie schenkt mir ein leichtes Lächeln, bevor sie sich wieder auf die Lippen beißt und leicht zusammenkrümmt. Auch ein erneutes Aufkeuchen kann ich hören. Doch sie dreht sich nur mit einer leichten Verbeugung um und geht wieder. Ich schaue ihr verwirrt nach und kann einen Haselbüschel sehen. Süß...
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