Lukas ist ein gewöhnlicher 17-jähriger Junge. Er hat eine normale Vergangenheit, eine normale Familie und ein normale Umgebung und ist somit eine ganz normale Person. Er hat mit den ganz normalen Problemen in seinem Alter zu kämpfen. Pickel, Geld un...
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Sicht Biss
Er nickt und so bringe ich ihn mit der Kette zurück auf sein Zimmer und lege ihm noch ein Halsband dazu. Er soll es ein wenig präparieren. Ich habe ihm auf dem Weg erklärt, dass Lukas von alleine auf die Bedeutung kommen muss. Sonst ist er nur wieder von uns eingetrichtert und er glaubt es nicht wirklich. Man darf ihm, was das angeht, nichts mehr vorgeben... Das wird nur Probleme machen. „Danke Ace...", murmelt Nummer eins nun und ich ziehe überrascht eine Augenbraue nach oben. Woher kennt er meinen Namen? „Entschuldige.. Ich.. Ich habe ein gute Gedächtnis was Namen angeht und Fran~ mein Besitzer hat da mal was erwähnt...", murmelt er schnell und umklammert das Halsband und die Hundemarke.
Aber ich lächle ihn nur an und nicke. Ich muss noch zu sechsunddreißig und wenn mich der Sklave vom Boss mit meinem Namen anspricht, ist das Okay für mich. Also gehe ich und lasse ihn wieder alleine. Nun sorge ich erst einmal dafür, dass die drei anständiges Essen bekommen. Als ich das dann nach einiger Zeit geschafft habe, gehe ich zuerst zu Nummer eins und stelle zufrieden fest, dass er das Halsband und die Marke wieder zusammengeführt hat und bringe ihn in den nun leeren Essenssaal.
Als ich diesen verlasse und zu Lukas und Sechsunddreißig gehe, kommen mir einige Wachen entgegen, die sich wohl allesamt im Essenssal versammeln. Also ich nun die beiden Sklaven hineinbringe sehe ich, dass sich überall einige Wachen aufgestellt haben und seufzend bringe ich die beiden zu Nummer eins. Diesem nicke ich leicht zu und verlasse den Raum.
Jetzt hat Nummer eins Zeit, Nummer sechsunddreißig einzuweihen und ich nehme mir diesen dann zur Hand. Etwa eine Viertelstunde später komme ich zurück. Lukas sitzt einfach da und hat seinen Teller zur Hälfte leer. Er schaut nur auf den Tisch und sitzt dabei sehr aufrecht. Ein Blick zu den andern Beiden ist wie ein Blick in eine andere Welt. Sie sitzen beide eher gebückt da und unterhalten sich leise miteinander. Dann nicke ich Sechsunddreißig zu und deute ihm an, mir zu folgen.
Er steht mit einem letzten Blick zu Nummer eins auf und verlässt mit mir den Saal. Ich führe ihn in eines der Ausbildungszimmer und er mustert mich misstrauisch. „Beruhig dich. Ich will nur, das Lukas aus seinem.... Ich weiß nicht wie man seinen Zustand zurzeit am ehesten nennt, rauskommt. Also... Nummer eins hat dich eingeweiht?", frage ich und er nickt leicht. „Ja. Er hat gemeint, du hättest einen Plan wegen der Kette. Aber ich denke nicht, dass es funktioniert. Lukas ist so abgestumpft. Er bemerkt nichts mehr. Man könnte alles mit ihm machen und er würde es nicht verhindern. So eine blöde Kette macht da auch nichts mehr... Und wenn du ih~" ich unterbreche ihn, indem ich meine Hand hebe.
„Stopp. Erstens, rede bitte in einem anständigen Ton und mit den passenden Personalpronomen mit mir. Ich bin ein Aufseher und nicht dein Kumpel. Ich habe keine Lust dich jetzt bestrafen zu müssen. Und zweitens. Es wird funktionieren.", meine ich und seufze leicht genervt. Er schaut mich einen Moment an, als ob er mir widersprechen wollte und schaut dann auf die Seite. „Brav. Nun gut. Er vermisst die Freiheit, also geh oft mit ihm auf den Balkon... Rede mit ihm, auch wenn er nicht mit dir redet..."
„Aber er redet mit mir!", meint er nun und ich starre ihn an. „Wann, wo wie was?!", frage ich direkt und gehe näher zu ihm. Er bleibt tapfer stehen und verschränkt die Arme. „Nein! Du kannst mich nicht mehr dazu bringen etwas zu verraten. Er hat sich mir anvertrauen wollen, mir wieder vertrauen wollen. Und nur weil ich Rotauge davon berichtet habe, hat er mich wieder komplett ausgeschlossen! Ich werde ihn nicht mehr verraten! Egal was die Strafe dafür ist!", meint er jedoch und ich kann in seinen Augen pure Entschlossenheit sehne. Das kenne ich aus seinen früheren Bestrafungen schon. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, kann man ihn nicht mehr davon abhalten. Also seufze ich nur und drehe mich ab. „Komm mit!"
Er schnaubt leise und folgt mir aber. Ich führe ihn zurück in den Essenssaal und finde dort einen fertigen Lukas und einen verzweifelten Nummer eins vor.
Sicht Lukas
Irgendwann hebe ich meinen Blick. Die Beiden haben schon eine Weile nicht mehr geredet und nun sehe ich auch, wieso. Demian ist weg. Leise seufze ich und senke wieder meinen Kopf. War ja klar. Direkt rede ich wieder mit ihm und schon muss er es petzen. Ich sollte wirklich einfach gar nicht mehr reden. Es hat nur Nachteile. Mir wird etwas meine Freiheit genommen, ich werde verraten, mache Dinge falsch und bekomme Ärger. Und es tut weh.
„Mitkommen, Essen ist vorbei", meint dann eine Stimme, die ich nur Biss zuordnen kann und seufze leise auf. Verstehe schon... Also stehe ich auf und folge ihm. Auch Demian ist wieder da und so werden wir wieder auf unser gemeinsames Zimmer gebracht.
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