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Ich bin zwar in Gedanken, aber ich bekomme mit, das die Türe wieder aufgeht und schaue auch direkt auf

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Ich bin zwar in Gedanken, aber ich bekomme mit, das die Türe wieder aufgeht und schaue auch direkt auf. Es ist Anzugmann und er fährt sich einmal durch die Haare bevor er zu mir kommt und sich auf mein Bett setzt. Ich versteife mich automatisch ein wenig, da ich alleine diese Tatsache, mit ihm auf meinem Bett zu sitzen, nicht so toll finde. „Das ist alles nicht so wie geplant... Ich werde jetzt gehen. Dein Tag beginnt morgens um halb sechs mit Frühstück für uns richten und meine Tochter wecken. Wehe du kommst zu spät.", murmelt er und ich nicke direkt. „Ja Sir!"

Er deutet auf einen Wecker und ich seufze erleichtert. Dann steht er auf und deutet auf den Schrank. „Ich habe dir die Sachen nach ganz links gelegt!", erklärt er und geht in Richtung Türe. „Danke Sir!", meine ich noch, bevor er auch schon die Türe hinter sich geschlossen hat. Ich atme erleichtert durch und starre nun den Wecker an. Er ist mir davor noch nicht aufgefallen und ich beginne automatisch zu lächeln. Es ist ein ganz normaler Wecker, aber es ist seit einer gefühlten Ewigkeit die erste Uhr, die ich zu Gesicht bekomme. Ich habe das Gefühl alleine mit dem kleinen Gegenstand, der für so viele Menschen einfach eine Selbstverständlichkeit ist, wieder ein wenig meines eigenen Leben steuern zu können. Auch wenn ich nur weiß, wie viel Uhr es ist.

Gerade zum Beispiel haben wir zehn Uhr. Da es aber draußen dunkel ist nehme ich an, wir haben zehn Uhr abends. Ich beschließe also ins Bett zu gehen. Ob ich auch Klamotten zum Schlafen habe? Ich gehe zum Kleiderschrank und öffne diesen. Es sind viele Hemden im selben Style wie ich gerade trage vorhanden. Dazu Hosen in verschiedenen Längen. Auch kann ich einen einzelnen Hoodie sehen und beschließe, dass das wohl mein Schlafoberteil wird. Leider sind auch in diesem Schrank nur Panty's und keine Boxershorts, aber immerhin in verschiedenen Stoffen und somit wechsle ich die kratzige aus Spitze gegen eine dunkle mit weichem Stoff. Nur noch mit Panty und Hoodie bekleidet gehe ich kurz in mein kleines Bad und finde eine Handcreme und Duschsachen vor. Zudem eine Zahnbürste und Zahnpasta. Nachdem ich mich also auch im Bad fertig gemacht habe und auf Toilette war, lege ich mich in das Bett. Es ist besser als ich dachte, aber nicht so, wie das bei mir daheim. Oder ist es sogar so? Ich kann mich nicht mehr wirklich daran erinnern. Mein Kopf gaukelt mir zwar vor, dass mein Bett daheim weich und flauschig war, aber ob das nur Einbildung ist oder nicht kann ich nicht sagen.

Ich stelle den Wecker auf kurz nach fünf und ziehe die Decke bis an mein Kinn. Dann wende ich meinen Blick zu dem kleinen Fenster, welches über meinem Bett ist und seufze leise. Der Mond scheint hell in mein Zimmer und ich würde wahnsinnig gerne einfach nur raus. Aber ich schließe meine Augen und versuche zu schlafen und da ich so müde bin, schaffe ich es wirklich schnell einzuschlafen.

Als ich meine Augen wieder öffne, bin ich nicht in meinem Bett. Es ist hell um mich herum und ich drehe mich auf den Bauch und stöhne leise auf. Unter mir ist alles grün und ich kann einen frischen, blumigen Duft riechen. Etwas verwirrt stemme ich mich mit meinen Armen von dem Untergrund weg und schaue mich um. Ich bin auf einer Weise und die Sonne strahlt warm auf mich hinunter. Ich lehne mich zurück und strahle, schließe dabei die Augen und seufzte wohlig. Dann öffne ich sie aber wieder und schau mich weiter um. Es ist die Wiese, von der ich schon so oft geträumt habe. Aber wie bin ich hier hingekommen?

Etwas verwirrt kratze ich mich am Kopf und stehe auf. Einen Moment wanke ich und schüttel dann meinen Kopf. Es dreht sich noch kurz alles, dann stehe ich gerade und setze einen Fuß vor den anderen. Ein Blick nach unten sagt mir, dass ich Barfuß bin und nur eine helle Jeans und ein ebenso helles Shirt trage. Barfuß wie ich bin gehe ich weiter und mein Lächeln wird immer größer. Ich laufe immer schneller über die Wiese und springe erfreut in die Luft. Dann lasse ich mich wieder ins Graß fallen und rolle mich ein wenig in diesem umher. „Juhuuu~", gebe ich euphorisch von mir und Jubel vor mich hin. Ich fühle mich wahnsinnig toll! Egal was vorgefallen ist, hier bin ich frei und fühle mich einfach nur fantastisch.

Ich setze mich erfreut auf und schaue mich ein wenig mehr um, um zu erkennen wo ich bin. Ein wenig weiter entfernt meine ich ein kleines Haus zu sehen. Doch sicher bin ich mir nicht. Also stehe ich wieder auf und tappse erfreut in diese Richtung. Je näher ich komme, desto undeutlicher wird aber meine sich. Verwirrt bleibe ich stehen und runzle die Stirn. Da ist doch eine Person. „Hallo? Sie da!", rufe ich und wedle mit meinen Armen. Die Person dreht sich zu mir und kommt auf mich zu. Ich erkenne nur die Umrisse bis jetzt, aber ich bin mir sicher, dass es ein Mann ist. Mein Magen zieht sich ein wenig zusammen, aber nicht so wie bei anderen Männern. Nicht direkt so, als ob ich Angst hätte. Eher... Anders, aber wie genau weiß ich nicht. Aber jetzt, wo er auf mich zukommt, weiche ich doch ein wenig zurück. Je mehr er zu mir kommt, desto mehr verschwimmt mein Umfeld und ich kann nur noch ihn anstarren. Er kommt mir auch bekannt vor. Er... Ja! Das ist der, der in meinem Traum war. Aber.... Wie kommt er jetzt zu mir? Und was will er?

 Wie kommt er jetzt zu mir? Und was will er?

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Shadow - Gefangen und VersklavtWo Geschichten leben. Entdecke jetzt