~|46|~

2.9K 147 49
                                        


Nun stehe ich Mal wieder einfach nur nackt und mit gesenktem Kopf vor einem mir überlegenden Mann

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.

Nun stehe ich Mal wieder einfach nur nackt und mit gesenktem Kopf vor einem mir überlegenden Mann. Dieses Mal ist es nicht Rotauge, aber es ist Anzugmann. Wenn ich ehrlich sein soll, ist mir Rotauge lieber. Bei ihm wusste ich mittlerweile, wie ich mich ungefähr verhalten muss und erkannte die Vorzeichen wenn etwas passiert. Wie er heißt, was er arbeitet, was für Vorlieben er hat und vor allem, was ich machen muss. Vor allem in Bezug auf Wiedergutmachung. Bei Rotauge musste ich nur ganz unterwürfig sein und mich an diese paar Regeln halten und hier? Ich kenne weder den Mann vor mir, noch seine Regeln oder Vorlieben. Ich habe keine Ahnung von ihm. Und genau das macht mir Angst.

Er schleicht um mich herum und ich kann auf einmal seine kalte Hand an meiner Schulter spüren. Leicht zucke ich zusammen und schlucke leicht. „Woher hast du diese hässliche Narbe?", fragt er und klingt nicht besonders begeistert. „V-von einem Unfall S-Sir... I-ich wurde von einem betrunkenen ange~" – „Der Hintergrund interessiert mich nicht. Ist ja auch egal, ich kann es ja leider nicht mehr ändern... Wobei.. Ich kenne einen guten Chirurgen... Ja ich denke ich werde den mal kommen lassen." Er hat mich einfach unterbrochen und jetzt will er einen Arzt kommen lassen, damit ich diese Narbe los werde? Aber sie ist doch ein Teil von mir... Das kann er mir doch nicht einfach so wegnehmen lassen... Aber ich sage lieber nichts.

„Okay. Gut. Der Rest ist ja ganz gut zum Anschauen. Du bist Jungfrau?", redet er weiter und übt leichten Druck auf meinem Rücken aus, sodass ich nach vorne laufe und direkt die Badewanne ansteuere. „J-ja Sir...", murmle ich leise und schlucke leicht. Wenn er mein ‚Besitzer' ist, bin ich bei ihm doch jetzt gefährdet. Oder nicht? Was, wenn er mich als seinen Sexsklaven gekaut hat? So wie es mir Julian bei ganz vielen erzählt hat? Augenblicklich überkommt mich einen eiskalte Gänsehaut und ich vermute, dass er sie sogar unter seinen Fingerspitzen spüren kann. Aber selbst wenn, er kommentiert sie nicht und drückt mich nur weiter, sodass ich mich gezwungen fühle, einen Schritt in die Badewanne zu machen. „Hinsetzen. Arme aber hinten lassen!", befiehlt er nun und so lasse ich mich mit einem unwohlen Gefühl in der leeren Badewanne nieder. Meine Hände habe ich, wenn auch sehr unter eigenzwang, hinter meinem Rücken und ich ziehe die Beine ein wenig an, um wenigstens so etwas meine Mitte zu bedecken. Es gefällt mir ganz und gar nicht, dass er einen so freien Blick auf mich hat.

„Ich habe mitbekommen, dass du sehr... Launisch sein kannst... Dass du dir am Anfang sehr viel Ärger und Strafen eingefangen hast... Dafür sieht dein Körper aber noch wirklich gut aus. Ich denke mal, dass du nicht so empfindlich bist.", redet er einfach vor sich hin und wendet sich zu einem Schrank und kramt darin herum. Ich knirsche nur leise mit den Zähnen. Von wegen ‚Ganz gut'. Mein Körper ist ein Trümmerfeld. Auch wenn er recht hat und ich das Schlimmste schon hinter mir habe... Noch immer sieht man überall Blessuren in den unterschiedlichsten Farben, an ein paar Stellen sind noch leichte Schürfwunden zu sehen und auch meine Rippe fühlt sich noch nicht ganz richtig an. Natürlich braucht es Zeit, einen Knochen heilen zu lassen, aber ich denke mit der richtigen medizinischen Behandlung wäre es schneller gegangen. Also jetzt nichts gegen McMillan oder wie der Arzt hieß, aber ein Krankenhaus hätte ich bevorzugt.

Anzugmann dreht sich wieder zu mir um und ich kann in seiner Hand einen Rasierer sehen. Etwas verwirrt schaue ich ihn an und erkenne, dass es ein ziemlich teures Modell ist. Ich denke Mal, alles bei ihm ist teuer. „Du hast drei Minuten um dich zu rasieren. Alles unterhalb des Kinns muss weg! Wenn du zu lahm bist, werde ich es machen.", meint er und legt den Rasiere auf den Badewannenrand. Dann ist er auch schon aus dem Zimmer verschwunden und ich greife panisch den rasiere. Ich will nicht, dass er sowas macht. Ich kann das alleine und es ist schon schlimm genug, dass er mich nackt angegafft hat. Ich schalte den rasiere an und setze ihn an.... Doch es passiert nichts. Er geht nicht an. Die Batterien müssen wohl leer sein.

Wieso muss mich mein Leben nur so hassen. Enttäuscht und verzweifelt lasse ich ihn wieder sinken und zieh meine Beine nahe an meinen Körper. Ich schlinge die Arme um diese und vergrabe mein Gesicht. Schniefend versuche ich mich zu beruhigen. Es wird sicherlich alles gut gehen, er wird mir Batterien bringen und mir nochmal Zeit geben... Und da geht auch schon die Türe wieder auf und ich schaue auf. „Fertig?", fragt er und ich schlucke nochmal. „S-sir.. Der... der Rasierer hat keine Batterien...", murmle ich leise und meine, einen Moment ein teuflisches Grinsen zu erhaschen, aber als ich genauer hinsehe, sehe ich, dass er mich nur gelangweilt mustert. Dann muss ich mir das wohl eingebildet haben... „Also werde ich es machen. Aber leider, leider habe ich keine Batterien mehr... Tja... Aber es geht auch so.", meint er und nun bin ich mir sicher, dass er gegrinst hat.

Er geht zum Schrank und als er sich wieder zu mir dreht, kann ich ein riesiges und glitzerndes Messer in seiner Hand sehen.Erschrocken reise ich die Augen auf und weiche in der Badewanne weiter zurück. Der Typ ist doch vollkommen krank!    

 Der Typ ist doch vollkommen krank!    

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.
Shadow - Gefangen und VersklavtWo Geschichten leben. Entdecke jetzt