Lukas ist ein gewöhnlicher 17-jähriger Junge. Er hat eine normale Vergangenheit, eine normale Familie und ein normale Umgebung und ist somit eine ganz normale Person. Er hat mit den ganz normalen Problemen in seinem Alter zu kämpfen. Pickel, Geld un...
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Ich kann mich nicht einmal richtig von dem Kribbeln beruhigen, da deutet der Arzt schon neben sich und ich stelle mich an besagte Stelle. „Strecke deine Arme vor.", befiehlt mir der Arzt und ich halte ihm unsicher meine Arme entgegen. Ich bin unsicher was er jetzt vor hat und hoffe einfach, dass es nicht wieder mit Schmerzen verbunden ist. Zu meiner Überraschung legt er mir eine Art Handschuhe an. An beide Hände. Sie sehen ein wenig aus wie Fäustlinge aus dem Kindergarten. Aber sie sind aus Leder und ziemlich fest, sodass ich meine Finger nicht bewegen kann. Zudem sind sie mit einem rundum Klettverschluss befestigt, so dass ich auf seine Hilfe angewiesen bin, die Dinger loszuwerden.
Ich schaue mir die Handschuhe unsicher an und stelle fest, dass ich nun nach nichts mehr greifen kann. Ein ungutes Gefühl macht sich in mir breit und ich schaue unsicher zum Arzt, welcher sich gerade zu einem Bildschirm um gewendet hat und einige Tasten drückt. Mit einem Blick auf den Bildschirm erkenne ich ein Körper Schema.
Aus der Schule kenne ich solche Bilder. Sie zeigen Querschnitte von den menschlichen Körper. Doch dieser Querschnitt ist etwas anders. An einigen Stellen ist er farbig, rot orange gelb grün blau. Es sieht beinahe so aus, wie ein Wärmebild.
Zudem ist das Bild in Abschnitte gegliedert. Diese sind mit Nummern nummeriert und ich kann neben dem Schema eine Liste erkennen, auf welcher die Nummern beschriftet sind. Stufe 1, Stufe 2, Stufe 3 und so weiter und so weiter. Langsam aber sicher wird mir immer unwohler und ich begreife, dass dies anscheinend etwas mit mir zu tun hat.
Mit einem Mal höre ich, wie der Arzt eine Taste drückt. Nicht so wie davor, als er geschrieben hat, sondern eher abschließend. Mit dem Tastendruck drehte sich auch zu mir und schaut mich erwartungsvoll an. Zuerst verstehe ich nicht genau wie es so, doch ich muss nicht lange warten.
Ein Schmerz zuckt durch meine Oberarme und meinen Bauch und ich krümme mich nach Luft schnappen überrasch zusammen. Leicht keuchend richte ich mich wieder auf und schaue den Arzt schockiert an.
„Was soll der Mist?", frage ich und will die Antwort am liebsten gar nicht wissen. Doch der Arzt grinst mich nur an und schüttelt den Kopf. „Sklaven stellen keine Fragen! Auf einer Skala von eins bis zehn. Wie hoch ist der Schmerz?", fragt er stattdessen und ich knurre leise auf.
Meine Blick abwenden überlege ich und seufze schließlich auf. Widerstand bringt eh nichts. Er steht über mir und ich bin nur ein Sklave. Ich bin da um Befehlen zu gehorchen. Und dies ist ein Test. Ein Test um zu schauen, für was ich geeignet bin. Also Atme mich noch einmal tief durch und schaue wieder zu dem Arzt. „Fünf", antworte ich und sehe, wie der Arzt sich dieses Ergebnis notiert.
So geht das weiter. Immer wieder werde ich von einer Schmerzwelle getroffen. Immer mehr Teile meines Körpers werden miteinbezogen. Immer heftiger wird der Schmerzimpuls. Mittlerweile liege ich auf dem Boden und krümme mich stark zusammen. Versuche meine Muskeln zu entspannen, aber es bringt nichts.
Die nächste Schmerzwelle kommt und bringt wieder eine neue Stelle mit. Meine Oberschenkel. Der Schmerz sticht wie Nadeln tief in meine Muskeln und sorgt dafür, dass sich diese komplett versteinern. Ich stöhne schmerzerfüllt auf und schreie mir etwas die Seele aus dem Leib.
Den Schmerz den ich bis jetzt gespürt habe, konnte man immer es oberflächlich bezeichnen. Die Vergewaltigung, die Schläge mit dem Gürtel, die Tritte... All das sind nur Verletzungen die meine Haut betreffen. Die meine Haut verunreinigen... Die meine Haut zum Verderben bringen. Doch dieser Anzug...
Er macht so viel mehr wie dieses oberflächliche. Er dringt tief in meinem Körper ein und bringt diesen von innen heraus zum verwesen. Einzelne Tränen rinnen mir schon aus den Augenwinkeln und ich schüttel schwer atmen meinen Kopf. „Bitte... Ich kann nicht mehr! Bitte nicht!", antworte ich und schaue flehend in die Richtung, in der ich den Arzt vermute. Erkennen kann ich ihn schon lange nicht mehr.
Doch wieder höre ich nur ein abschätziges Schnalzen. „Auf einer Skala von 1 bis 10... Wie hoch ist der Schmerz?", fragt der Arzt lediglich und ich versuche durch meine schwere Atmung einen anständigen Satz zu Stande zu bringen. "Mehr a-als zehn!! Bitte ich k-kann nicht mehr!", flehe ich und kneife meine Augen zusammen.
Doch es ist ihm egal. Er bricht das Programm nicht ab und ich muss nicht lange auf die nächste Schmerzeelle warten. Erneut schreie ich auf und lasse meinen Körper dann schwach auf den Boden sinken.
Weit entfernt kann ich die Stimme des Arztes hören. Doch was genau erbsagt, kann ich nichts heraushören. Es ist es, als wäre ich in einer Wattewolke gefangen und alles ist so weit weg... So leise.
Dass ich in Ohnmacht gefallen bin, fällt mir erst auf, als ich wieder zu Bewusstsein komme. Ich atme erschrocken auf und setzte mich kerzengerade hin, nicht wissend wo ich mich befinde, nicht wissen was passiert ist. Direkt fahren meine Hände meinen Körper entlang. Sie bemerken durch die Dunkelheit, dass ich den Anzug nicht mehr trage. Erleichterung durchströmt meinen gesamten Körper und ich lasse mich nun, den Schmerz langsam realisieren, wieder auf mein Bett sinken.
"Oh... Du bist wach?"
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Morgen gibt es ein Bild von Demian <3
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