Lukas ist ein gewöhnlicher 17-jähriger Junge. Er hat eine normale Vergangenheit, eine normale Familie und ein normale Umgebung und ist somit eine ganz normale Person. Er hat mit den ganz normalen Problemen in seinem Alter zu kämpfen. Pickel, Geld un...
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Lesenacht Teil II
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„Na endlich bist du wach! Ich hatte schon gedacht, ich würde gar keine Chance mehr bekommen, mein Spaß mit dir zu haben. Und dabei bin ich es doch, der das ganze Geld für dich hinblättern musste. Beweg deinen fetten Arsch und mach dich sauber. Dein Anblick widert mich an!", mein Mister Noir und zieht mich, da ich nicht gleich Anstalten mache mich aufzusetzen, an meinen Haaren hinter sich her. Ein heller Schmerzensschrei verlässt meine Lippen, doch er ignoriert ihn einfach und schuckt mich im Bad direkt zur Badewanne.
Ich habe gar keine Chance meine Blick zu heben, da ist er auch schon hinter mir und drückt mein Kopf tiefer in die Badewanne. Durch diese plötzliche Bewegung erschrecke ich mich so sehr, dass ich tief Luft hole. Doch Luft kann man das nicht nennen. Die Badewanne ist bis zum Rand mit Wasser gefüllt und er drückt meinen Kopf unter die Oberfläche. Somit ist ein Schwall Wasser in meinem Mund gelandet und ich beginne schwach und mit Schmerzen gegen seinen starken Griff anzukämpfen.
Mein Körper schreit nach Sauerstoff. Ich brauche Luft. Das Wasser muss aus meinem Lungen heraus und ich muss an die Oberfläche. Ich versuche mich weiter zu wehren, doch egal was ich mache, er ist stärker. Und dann denke ich wieder dran, wie wertlos ich doch eigentlich bin und dass ich das alles verdient habe.
Ich höre auf mich zu wehren und stelle mit Überraschung fest, dass mit meiner Nachgabe auch der Druck an meinem Kopf verschwindet. Schwach lasse ich mich vor der Badewanne auf den Boden sinken und starre diesen an. „Langweilig! Einfach langweilig. Jetzt mach dich sauber du Hure!", wird mir von Mister Noir an den Kopf geschmissen und ich höre seine Schritte das Badezimmer verlassen.
Er hat mich alleine gelassen. Ich soll mich sauber machen. Klare Befehle, klare Anweisungen. Also setze ich mich auf und lasse meinen Blick durch das Bad schleifen. Die Badewanne möchte ich wenn möglich meiden und auch auf die Dusche habe ich nicht besonderes Lust. Aber ich habe keine andere Wahl. Ich muss mich zusammenreißen und schleppe daher meinen Körper zur Dusche.
Ich steige in diese und ziehe die Türe hinter mir zu. Dann stelle ich das Wasser an und zucke leicht auf, als die ersten Tropfen meinen Körper berühren. Aber ich lasse es zu. Ich lasse das Wasser über meinen Körper laufen und starre einfach auf den Boden. Ich sehe eine rotbraune Flüssigkeit in Abfluss fließen und verziehe leicht in Mund bei diesem Anblick.
Es fühlt sich nicht richtig an. Ich bin es nicht wert in der Möglichkeit zustehen, mich selbständig duschen zu können. Ich, nein... mein verdorbener Körper ist es nicht wert, das kostbare Wasser zu verschwenden, das andere zum Überleben brauchen. Und schon gar nicht bin ich das warme Wasser wert. Und somit drehe ich das Wasser auf kalt und kurz darauf wieder aus. Mein Körper schmerzt.
Aber wem mache ich etwas vor. Es ist nichts neues mehr, dass mein Körper weh tut. Es ist nur mein Körper. Nein... Das ist falsch... Es ist nicht mein Körper. Es ist der Körper, den Mister Noir gekauft hat. Und ich arme Seele stecke in diesem Körper. Er ist mein Meister. Er ist der, der über meinen Körper bestimmen darf.
Ich stehe nun vor der Dusche und überlege was ich am besten machen soll. Der Befehl hieß, ich soll mich sauber machen. Bin ich sauber? Ich stelle mich von Spiegel und schaue auf dessen Spiegelung. Doch was ich sehe, erkenne ich erst nicht.
Vor mir steht ein Junge den ich noch nie gesehen habe. Er ist ungefähr so groß wie ich, hat ungefähr dieselbe Haarfarbe wie ich und irgendwie wirken auch seine Augen so, als hätten sie dieselbe Farbe wie meine. Doch alles andere... Ich kann nichts daran wiedererkennen.
Von oben bis unten ist dieser Junge mit Wunden übersät. Zum Teil sieht es so aus, als sei er verprügelt worden. An anderen Stellen sieht es eher so aus, als hätte man mit einem Messer seine Haut aufgeschnitten. Einige Stellen sind leicht angeschwollen und andere wiederum sind einfach nur in einem sehr hellen weißen Ton. Sein Gesichtsausdruck zeigt keinerlei Emotionen. In seinen Augen sieht man nichts. Er ist leer. Nur noch eine Hülle. Ein Schatten.
Aber das, was mich am meisten verwundert, ist auf seine linke Brust. Es sieht so aus, als wäre dort etwas in seine Haut eingebrannt. Also mache ich einen Schritt auf ihn zu. Auch er macht einen Schritt auf mich zu, sodass ich nun genau vor ihm stehe. Nun kann ich mir seine Brust genauer ansehen und tatsächlich wurde mit einem heißen Gegenstand etwas in seine Haut eingebrannt.
Ich strecke leicht meine Hand aus um die Wunde zu berühren, doch spüre lediglich den kalten Spiegel unter meiner Fingerspitze. Etwas verwirrt runzelte die Stirn bis ich verarbeite, dass dieser Junge wirklich ich sein soll. Ich schaue an mir herab und sehe, was ich auch im Spiegel gesehen habe. Jetzt verstehe ich auch wieso der größte Schmerz von meiner Brust kam. Irgendjemand hat mir tatsächlich seine Initialen eingebrannt.
V. N.
Vincent Noir.
Mein Besitzer.
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